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Entwicklung von Stallgebäuden zur Milchviehhaltung unter Berücksichtigung der klimatischen Bedingungen in ariden und semiariden Gebieten
Globale Statistiken (FAO) deuten für aride und semiaride Länder auf einen Mangel bei der Milchproduktion hin. Die Unterversorgung ist nicht nur auf die geringe Milchleistung der einheimischen Rassen, sondern auch auf schlechte, vorhandene Stallbausysteme zurückzuführen. Die Mehrzahl der Milchviehhaltungsgebäude entspricht dort nicht dem geforderten Standard, vor allem im Hinblick auf ein tierangepasstes Umgebungsklima. Viele neue Material- und Konstruktionsentwicklungen zielen auf die Kostenreduzierung für Wohngebäude ab, die auch für Ställe eingesetzt wurden. Allerdings wurden diese Entwicklungen selten unter realen landwirtschaftlichen Bedingungen geprüft; darüber hinaus haben die Planer meistens wenig Erfahrungen mit Materialien und Konstruktionsmethoden für die Rinderhaltung, was zu unbefriedigenden Lösungen für die Kühe führt. Daher soll diese Arbeit neue Möglichkeiten für den Bau von Milchviehställen in ariden und semiariden Gebieten aufzeigen. Insbesondere sollen Vorschläge erarbeitet werden, damit die Stallinnentemperatur abgesenkt werden kann; dies soll erfolgen durch eine den Anforderungen (von Tier und Mensch) angepasste Planung, unter Verwendung von „natürlichen Baumaterialien“ bei „freier Lüftung“. Die Arbeit gliedert sich in drei Teile. Der 1. Teil besteht aus dem allgemeinen Überblick zur Rinderhaltung, zu klimatischen Gegebenheiten Syriens und zu optimalen Grundlagen der Milchviehhaltung bezüglich Stallbauplanung sowie der Lüftungs- und Kühlungsmethoden. Der 2. Teil umfasst einige begleitende, experimentelle bauphysikalische Untersuchungen. Im 3. Teil werden die gewonnenen Erkenntnisse in Form von Entwürfen für moderne Ställe in semiariden und ariden Gebieten (z.B. Syrien) umgesetzt. Die in der Arbeit aufgezeigten drei Varianten sollen zeigen, ob konstruktive Lösungen mit geringen Unterhaltskosten eine Möglichkeit bieten, in ariden und semiariden Gebieten Milch zu akzeptablen Herstellungskosten zu produzieren. Mit Hilfe von Literaturauswertungen, Temperaturmessreihen, Modellversuchen und Strömungsberechnungen werden die entwickelten Stallmodelle in Massivbauweise mit einer „halboffenen“ Variante und einer Leichtbaukonstruktion im Hinblick auf ihre Wirkung und Effizienz verglichen. Diese Arbeit ist Grundlage für die Planung optimaler und ökologischer Stallbauten für die Milchviehhaltung in ariden und semiariden Gebieten. Sie überträgt die Grundlagen der europäischen Milchviehhaltung in Entwicklungsländer unter Berücksichtigung der dort vorherrschen-den Rahmenbedingungen hinsichtlich Klima, Verfahrenstechnik, Funktionsabläufe, vorhandener Baustoffe und weiterer Gegebenheiten.
Entwicklung von Stallgebäuden zur Milchviehhaltung unter Berücksichtigung der klimatischen Bedingungen in ariden und semiariden Gebieten
Globale Statistiken (FAO) deuten für aride und semiaride Länder auf einen Mangel bei der Milchproduktion hin. Die Unterversorgung ist nicht nur auf die geringe Milchleistung der einheimischen Rassen, sondern auch auf schlechte, vorhandene Stallbausysteme zurückzuführen. Die Mehrzahl der Milchviehhaltungsgebäude entspricht dort nicht dem geforderten Standard, vor allem im Hinblick auf ein tierangepasstes Umgebungsklima. Viele neue Material- und Konstruktionsentwicklungen zielen auf die Kostenreduzierung für Wohngebäude ab, die auch für Ställe eingesetzt wurden. Allerdings wurden diese Entwicklungen selten unter realen landwirtschaftlichen Bedingungen geprüft; darüber hinaus haben die Planer meistens wenig Erfahrungen mit Materialien und Konstruktionsmethoden für die Rinderhaltung, was zu unbefriedigenden Lösungen für die Kühe führt. Daher soll diese Arbeit neue Möglichkeiten für den Bau von Milchviehställen in ariden und semiariden Gebieten aufzeigen. Insbesondere sollen Vorschläge erarbeitet werden, damit die Stallinnentemperatur abgesenkt werden kann; dies soll erfolgen durch eine den Anforderungen (von Tier und Mensch) angepasste Planung, unter Verwendung von „natürlichen Baumaterialien“ bei „freier Lüftung“. Die Arbeit gliedert sich in drei Teile. Der 1. Teil besteht aus dem allgemeinen Überblick zur Rinderhaltung, zu klimatischen Gegebenheiten Syriens und zu optimalen Grundlagen der Milchviehhaltung bezüglich Stallbauplanung sowie der Lüftungs- und Kühlungsmethoden. Der 2. Teil umfasst einige begleitende, experimentelle bauphysikalische Untersuchungen. Im 3. Teil werden die gewonnenen Erkenntnisse in Form von Entwürfen für moderne Ställe in semiariden und ariden Gebieten (z.B. Syrien) umgesetzt. Die in der Arbeit aufgezeigten drei Varianten sollen zeigen, ob konstruktive Lösungen mit geringen Unterhaltskosten eine Möglichkeit bieten, in ariden und semiariden Gebieten Milch zu akzeptablen Herstellungskosten zu produzieren. Mit Hilfe von Literaturauswertungen, Temperaturmessreihen, Modellversuchen und Strömungsberechnungen werden die entwickelten Stallmodelle in Massivbauweise mit einer „halboffenen“ Variante und einer Leichtbaukonstruktion im Hinblick auf ihre Wirkung und Effizienz verglichen. Diese Arbeit ist Grundlage für die Planung optimaler und ökologischer Stallbauten für die Milchviehhaltung in ariden und semiariden Gebieten. Sie überträgt die Grundlagen der europäischen Milchviehhaltung in Entwicklungsländer unter Berücksichtigung der dort vorherrschen-den Rahmenbedingungen hinsichtlich Klima, Verfahrenstechnik, Funktionsabläufe, vorhandener Baustoffe und weiterer Gegebenheiten.
Entwicklung von Stallgebäuden zur Milchviehhaltung unter Berücksichtigung der klimatischen Bedingungen in ariden und semiariden Gebieten
Development of dairy barns under consideration of climatic conditions in arid and semi-arid areas
Georges, Marwan (Autor:in) / Universitätsbibliothek Braunschweig (Gastgebende Institution) / Krusche, Per (Akademische:r Betreuer:in)
2009
Sonstige
Elektronische Ressource
Deutsch
Zum Lehmbau im Jemen. Unter besonderer Berücksichtigung der klimatischen Bedingungen
BASE | 2007
|Zum Lehmbau im Jemen. Unter besonderer Berücksichtigung der klimatischen Bedingungen
UB Braunschweig | 2007
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