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Hygienesichere Oberflächen im nicht-immergierten System
Im Hinblick auf die Materialwahl in Gesundheitseinrichtungen sind Kenntnisse über deren Hygienesicherheit, d. h. eine gute Reinigbarkeit sowie eine geringe Überlebensdauer von pathogenen Erregern, unerlässlich. Somit kann das von unbelebten Feststoffoberflächen ausgehende Infektionsrisiko minimiert werden. Ziel dieser Arbeit ist es daher, die hygienebezogenen Eigenschaften einer Feststoffoberfläche in bewert- und vergleichbare Größen zu überführen. Die Schwerpunkte liegen dabei auf der Erarbeitung eines tieferen Verständnisses der Reinigbarkeit von Feststoffoberflächen, der Reinigungsprozesse und -kinetik. Ferner wird die Untersuchung der Überlebensdauer von Krankheitserregern beschrieben. Zunächst werden auf Grundlage der Theorie der Adhäsionskräfte wesentliche Einflussgrößen abgeleitet und deren Auswirkungen auf die Adhäsionskraft zwischen einzelnen Mikropartikeln und Feststoffoberflächen mithilfe der colloid probe technique gemessen. Mittels eines speziellen Versuchsaufbaus werden anschließend quantitative Zusammenhänge zwischen den als maßgeblich identifizierten Oberflächeneigenschaften der Feststoffoberfläche (arithmetische Mittenrauheit und freie Oberflächenenergie), den Charakteristika einer partikulären Kontamination und der Restpartikelmenge als Maß der Reinigbarkeit hergestellt. Hierbei werden krankenhausübliche Feststoffoberflächen mit unterschiedlichen Oberflächeneigenschaften berücksichtigt; hierzu gehören Edelstähle, Polymere, Beschichtungen, Kupferlegierungen und Emaille. In den eigenen Versuchen kommen Partikelsysteme als Modellkontaminationen zum Einsatz, welche die Größenbereiche der relevanten Kontaminationen in Gesundheitseinrichtungen (i. W. Staub und Mikroorganismen) abbilden. Ferner werden kontaminationsbezogene Einflüsse und verschiedene Prozessparameter auf das Reinigungsergebnis identifiziert und diskutiert. Auf Basis der Adhäsionsversuche mit Einzelpartikeln sowie der Reinigungsversuche mit Partikelkollektiven wird ein Modell entwickelt, welches die Reinigung von Feststoffoberflächen mit dem Scheuer-Wisch-Verfahren beschreibt. Weiterhin wird die Überlebensdauer von relevanten Erregern (S. aureus, A. baumanni, C. albicans und Ps. aeruginosa) auf verschiedenen Materialien und in Abhängigkeit von den Oberflächeneigenschaften unter praxisnahen Randbedingungen untersucht. Auf Grundlage der erlangten Erkenntnisse werden praxisgerechte Empfehlungen zur Materialwahl, Oberflächengestaltung sowie zur Handhabung von Reinigungsprozessen gegeben.
Hygienesichere Oberflächen im nicht-immergierten System
Im Hinblick auf die Materialwahl in Gesundheitseinrichtungen sind Kenntnisse über deren Hygienesicherheit, d. h. eine gute Reinigbarkeit sowie eine geringe Überlebensdauer von pathogenen Erregern, unerlässlich. Somit kann das von unbelebten Feststoffoberflächen ausgehende Infektionsrisiko minimiert werden. Ziel dieser Arbeit ist es daher, die hygienebezogenen Eigenschaften einer Feststoffoberfläche in bewert- und vergleichbare Größen zu überführen. Die Schwerpunkte liegen dabei auf der Erarbeitung eines tieferen Verständnisses der Reinigbarkeit von Feststoffoberflächen, der Reinigungsprozesse und -kinetik. Ferner wird die Untersuchung der Überlebensdauer von Krankheitserregern beschrieben. Zunächst werden auf Grundlage der Theorie der Adhäsionskräfte wesentliche Einflussgrößen abgeleitet und deren Auswirkungen auf die Adhäsionskraft zwischen einzelnen Mikropartikeln und Feststoffoberflächen mithilfe der colloid probe technique gemessen. Mittels eines speziellen Versuchsaufbaus werden anschließend quantitative Zusammenhänge zwischen den als maßgeblich identifizierten Oberflächeneigenschaften der Feststoffoberfläche (arithmetische Mittenrauheit und freie Oberflächenenergie), den Charakteristika einer partikulären Kontamination und der Restpartikelmenge als Maß der Reinigbarkeit hergestellt. Hierbei werden krankenhausübliche Feststoffoberflächen mit unterschiedlichen Oberflächeneigenschaften berücksichtigt; hierzu gehören Edelstähle, Polymere, Beschichtungen, Kupferlegierungen und Emaille. In den eigenen Versuchen kommen Partikelsysteme als Modellkontaminationen zum Einsatz, welche die Größenbereiche der relevanten Kontaminationen in Gesundheitseinrichtungen (i. W. Staub und Mikroorganismen) abbilden. Ferner werden kontaminationsbezogene Einflüsse und verschiedene Prozessparameter auf das Reinigungsergebnis identifiziert und diskutiert. Auf Basis der Adhäsionsversuche mit Einzelpartikeln sowie der Reinigungsversuche mit Partikelkollektiven wird ein Modell entwickelt, welches die Reinigung von Feststoffoberflächen mit dem Scheuer-Wisch-Verfahren beschreibt. Weiterhin wird die Überlebensdauer von relevanten Erregern (S. aureus, A. baumanni, C. albicans und Ps. aeruginosa) auf verschiedenen Materialien und in Abhängigkeit von den Oberflächeneigenschaften unter praxisnahen Randbedingungen untersucht. Auf Grundlage der erlangten Erkenntnisse werden praxisgerechte Empfehlungen zur Materialwahl, Oberflächengestaltung sowie zur Handhabung von Reinigungsprozessen gegeben.
Hygienesichere Oberflächen im nicht-immergierten System
Hygienically Safe Surfaces in non-immersed Systems
Dreßler, Inka (Autor:in) / Universitätsbibliothek Braunschweig (Gastgebende Institution) / Budelmann, Harald (Akademische:r Betreuer:in)
2018
Sonstige
Elektronische Ressource
Deutsch
DDC:
624
Nicht-intrusive Messung der Wärmestromdichte auf transpirationsgekühlte Oberflächen
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