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Reallabore sind ein junges Forschungsformat, mit dem die Nachhaltigkeitswissenschaften zur Lösung realer Problemstellungen vor Ort durch Ko-Laboration mit Akteuren vor allem auf Stadt- und Regionsebene beitragen möchten. Dies fordert die Planungswissenschaften heraus, ihre eigenen methodischen Ansätze und evidenzbasierten Weiterentwicklungen mit dem neuen Format zu vergleichen. Der Beitrag stellt das neue Forschungs-, Beteiligungs- und Transformationsformat vor und betrachtet explizit seine methodischen Bausteine Realexperiment, Handlungsbezug, Transdisziplinarität und Lernprozesse. In der Diskussion wird anhand von Beispielen auf die vertrackten Probleme komplexer Transformationsprozesse eingegangen, denn Raumentwicklung muss sich stets mit Fragen des Nichtwissens, der Kontingenz und der Überraschungen sowie ortsspezifischen „Eigenarten“ auseinandersetzen. Die Fehler und Fallstricke, die bei Prozessdesign, Akteursauswahl, Beteiligungsverfahren, Rückkopplungsschleifen, Lernprozessen und Umsetzungsverfahren gemacht werden können, sind gut beschrieben und erlauben es, heute mit deutlich weniger „Naivität“ im Feld der transdisziplinären Forschung und Planung voranzugehen, Beteiligungsformate und Interventionen gezielt und reflektiert zu setzen, Scheitern zum Lernen und Überraschungen für kreative Anregungen zu nutzen.
Reallabore sind ein junges Forschungsformat, mit dem die Nachhaltigkeitswissenschaften zur Lösung realer Problemstellungen vor Ort durch Ko-Laboration mit Akteuren vor allem auf Stadt- und Regionsebene beitragen möchten. Dies fordert die Planungswissenschaften heraus, ihre eigenen methodischen Ansätze und evidenzbasierten Weiterentwicklungen mit dem neuen Format zu vergleichen. Der Beitrag stellt das neue Forschungs-, Beteiligungs- und Transformationsformat vor und betrachtet explizit seine methodischen Bausteine Realexperiment, Handlungsbezug, Transdisziplinarität und Lernprozesse. In der Diskussion wird anhand von Beispielen auf die vertrackten Probleme komplexer Transformationsprozesse eingegangen, denn Raumentwicklung muss sich stets mit Fragen des Nichtwissens, der Kontingenz und der Überraschungen sowie ortsspezifischen „Eigenarten“ auseinandersetzen. Die Fehler und Fallstricke, die bei Prozessdesign, Akteursauswahl, Beteiligungsverfahren, Rückkopplungsschleifen, Lernprozessen und Umsetzungsverfahren gemacht werden können, sind gut beschrieben und erlauben es, heute mit deutlich weniger „Naivität“ im Feld der transdisziplinären Forschung und Planung voranzugehen, Beteiligungsformate und Interventionen gezielt und reflektiert zu setzen, Scheitern zum Lernen und Überraschungen für kreative Anregungen zu nutzen.
Interventionen in Prozessen der Stadt- und Regionalentwicklung. Anmerkungen zum Format Reallabore der Nachhaltigkeit aus planungswissenschaftlicher Sicht
Ulf Hahne (Autor:in)
2021
Aufsatz (Zeitschrift)
Elektronische Ressource
Unbekannt
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Optimierung strategischer Erfolgspotenziale in Prozessen zur Regionalentwicklung
DOAJ | 2006
|Optimierung strategischer Erfolgspotenziale in Prozessen zur Regionalentwicklung
Online Contents | 2006
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