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Fahrdienstvorschrift und Signalbuch - die Entwicklung zweier Regelwerke
Mit der Einführung der neuen reichseinheitlichen Fahrdienstvorschriften am 1. August 1907 wurde der Abschnitt IV Bahnbetrieb der Eisenbahn- Bau- und Betriebsordnung von 1904 erweitert. Die Vorschriften beruhten ferner auf der Eisenbahn-Signalordnung, der Eisenbahn-Verkehrsordnung und der Militär-Transport-Ordnung. Erstmals wurde der Zug- und Rangierdienst zahlreicher deutscher Staats- und Privatbahnen nach zwei einheitlich geltenden Unterlagen durchgeführt: den Fahrdienstvorschriften und dem Signalbuch. Nach Vereinigung der Länderbahnen zu den Reichseisenbahnen (1920), nach Gründung des Unternehmens Deutsche Reichsbahn und dessen Umwandlung in eine Gesellschaft (1924), aufgrund der neuen Betriebsordnung (1928) und Weiterentwicklung der Bahntechnik vollzog man mit der FV 1933 einen weiteren Schritt, indem man sich von der Länderbahnzeit mit ihren jeweiligen Zusatzbestimmungen verabschiedete. Es folgten weitere Anpassungen, die FV 1944 und verschiedenen Ausgaben der zwei deutschen Staatsbahnen Deutsche Bundesbahn und Deutsche Reichsbahn. Auch die Signalordnung vollzog einen ähnlichen Wandel von der ersten Zusammenstellung gemeinsamer Signalbegriffe über die Signalordnung von 1907, dem Signalbuch 1935 und Weltkrieg, den Signalordnungen der Deutschen (Bundes-)Bahn und Deutschen Reichsahn bis zum gemeinsamen Signalbuch 301 DS/DV. Der Beitrag schildert die historische Entwicklung des Regelwerks.
Fahrdienstvorschrift und Signalbuch - die Entwicklung zweier Regelwerke
Mit der Einführung der neuen reichseinheitlichen Fahrdienstvorschriften am 1. August 1907 wurde der Abschnitt IV Bahnbetrieb der Eisenbahn- Bau- und Betriebsordnung von 1904 erweitert. Die Vorschriften beruhten ferner auf der Eisenbahn-Signalordnung, der Eisenbahn-Verkehrsordnung und der Militär-Transport-Ordnung. Erstmals wurde der Zug- und Rangierdienst zahlreicher deutscher Staats- und Privatbahnen nach zwei einheitlich geltenden Unterlagen durchgeführt: den Fahrdienstvorschriften und dem Signalbuch. Nach Vereinigung der Länderbahnen zu den Reichseisenbahnen (1920), nach Gründung des Unternehmens Deutsche Reichsbahn und dessen Umwandlung in eine Gesellschaft (1924), aufgrund der neuen Betriebsordnung (1928) und Weiterentwicklung der Bahntechnik vollzog man mit der FV 1933 einen weiteren Schritt, indem man sich von der Länderbahnzeit mit ihren jeweiligen Zusatzbestimmungen verabschiedete. Es folgten weitere Anpassungen, die FV 1944 und verschiedenen Ausgaben der zwei deutschen Staatsbahnen Deutsche Bundesbahn und Deutsche Reichsbahn. Auch die Signalordnung vollzog einen ähnlichen Wandel von der ersten Zusammenstellung gemeinsamer Signalbegriffe über die Signalordnung von 1907, dem Signalbuch 1935 und Weltkrieg, den Signalordnungen der Deutschen (Bundes-)Bahn und Deutschen Reichsahn bis zum gemeinsamen Signalbuch 301 DS/DV. Der Beitrag schildert die historische Entwicklung des Regelwerks.
Fahrdienstvorschrift und Signalbuch - die Entwicklung zweier Regelwerke
Traffic regulations and signal code - how rule sets evolve
EI - Der Eisenbahningenieur ; 58 ; 38-46, 48
01.01.2007
11 pages
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
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Signalbuch der Schweizerischen Bundesbahnen
TIBKAT | 1982
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