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Elektroaltgeräte als bedeutende Quelle von sekundären Metallen – Entwicklung eines neuen analytischen Verfahrens zur Bestimmung des Metallgehalts
Zusammenfassung Im Vergleich zu Metallerzen der Erdkruste sind Metalle in Elektro- und Elektronikaltgeräten (EAGs) in deutlich höheren Konzentrationen vorhanden, sind aber häufig in komplexe Matrizen unterschiedlicher Metalle oder in Nichtmetall-Metall-Komplexe eingebunden. Aufgrund der komplexen Materialzusammensetzung von EAGs, die v. a. durch eine Vielzahl von am Markt verfügbaren Gerätetypen und rasche Technologieentwicklung bedingt ist, wird das volle Recyclingpotenzial derzeit bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Davon sind besonders edle und kritische Metalle betroffen, die trotz umfassender Recyclingprozesse mit sehr geringer Effizienz zurückgewonnen werden. Die Erhöhung der Rückgewinnungsrate dieser Metalle erfordert effizientere Methoden und Verfahren. Daraus resultiert der Bedarf an besseren Datengrundlagen zur Charakterisierung von EAGs. Im Rahmen dieser Forschungsarbeit wurden besonders wertvolle Bauteile aus EAGs durch eine Tiefenzerlegung und anschließend mit einer Reihe von einfachen Methoden analysiert, wie z. B. Nickeltest, Aluminium/Magnesium-Test, um einen möglichst praktikablen Ansatz für die Materialanalyse von EAGs bereitzustellen. Die vorgestellten Ergebnisse basieren einerseits auf Literaturrecherchen, anderseits auf den Ergebnissen der durchgeführten Versuche zur Bestimmung der Materialzusammensetzung von EAGs. Dadurch ist es möglich, die besonders wertvollen Typen von EAGs bzw. deren Bauteile in Bezug auf edle und kritische Metalle zu bestimmen. Anschließend werden neben dem Materialgehaltpotenzial auch die Herausforderungen und Potenziale für die Bestimmung der Materialzusammensetzung von EAGs diskutiert.
Elektroaltgeräte als bedeutende Quelle von sekundären Metallen – Entwicklung eines neuen analytischen Verfahrens zur Bestimmung des Metallgehalts
Zusammenfassung Im Vergleich zu Metallerzen der Erdkruste sind Metalle in Elektro- und Elektronikaltgeräten (EAGs) in deutlich höheren Konzentrationen vorhanden, sind aber häufig in komplexe Matrizen unterschiedlicher Metalle oder in Nichtmetall-Metall-Komplexe eingebunden. Aufgrund der komplexen Materialzusammensetzung von EAGs, die v. a. durch eine Vielzahl von am Markt verfügbaren Gerätetypen und rasche Technologieentwicklung bedingt ist, wird das volle Recyclingpotenzial derzeit bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Davon sind besonders edle und kritische Metalle betroffen, die trotz umfassender Recyclingprozesse mit sehr geringer Effizienz zurückgewonnen werden. Die Erhöhung der Rückgewinnungsrate dieser Metalle erfordert effizientere Methoden und Verfahren. Daraus resultiert der Bedarf an besseren Datengrundlagen zur Charakterisierung von EAGs. Im Rahmen dieser Forschungsarbeit wurden besonders wertvolle Bauteile aus EAGs durch eine Tiefenzerlegung und anschließend mit einer Reihe von einfachen Methoden analysiert, wie z. B. Nickeltest, Aluminium/Magnesium-Test, um einen möglichst praktikablen Ansatz für die Materialanalyse von EAGs bereitzustellen. Die vorgestellten Ergebnisse basieren einerseits auf Literaturrecherchen, anderseits auf den Ergebnissen der durchgeführten Versuche zur Bestimmung der Materialzusammensetzung von EAGs. Dadurch ist es möglich, die besonders wertvollen Typen von EAGs bzw. deren Bauteile in Bezug auf edle und kritische Metalle zu bestimmen. Anschließend werden neben dem Materialgehaltpotenzial auch die Herausforderungen und Potenziale für die Bestimmung der Materialzusammensetzung von EAGs diskutiert.
Elektroaltgeräte als bedeutende Quelle von sekundären Metallen – Entwicklung eines neuen analytischen Verfahrens zur Bestimmung des Metallgehalts
Jandric, Aleksander (Autor:in) / Salhofer, Stefan (Autor:in) / Beigl, Peter (Autor:in) / Huber-Humer, Marion (Autor:in)
2018
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
Springer Verlag | 2018
|Springer Verlag | 2005
UB Braunschweig | 2018
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