Eine Plattform für die Wissenschaft: Bauingenieurwesen, Architektur und Urbanistik
Computergestützte AVA
Auszug Wegen der schnell fortschreitenden weiteren Entwicklung des Einsatzes elektronischer Datenverarbeitung im AVA-Bereich soll am Anfang der hier komprimierten Darlegungen die Historie sowie der Entwicklungsstand im Jahre 2008 kurz beschrieben werden: Bereits im Jahre 1974 ging das erste AVA-Programm als Lochkartensystem bei den Landes- und Bundesbauverwaltungen in Betrieb. 1979 wurden diese ersten Programmentwicklungen von dialogorientierten Systemen abgelöst. Auch diese Systeme wurden weiterhin auf Großrechenanlagen entwickelt und betrieben. In den achtziger Jahren verbreitete sich dann das Betriebssystem MS-DOS sowie der Personal Computer (PC). Der schnell folgende Durchbruch von AVA-Programmen auf dem PC war dann eine logische Fortentwicklung, beschleunigt durch die Markteinführung der grafischen Benutzeroberfläche Windows Ende der achtziger Jahre. Personal Computer (PC), Notebooks (mobile PC) sowie MDA/PDA (Mobile Digital Assistant) haben sich heute als unverzichtbare Arbeitsgeräte im AVA-Bereich bei Architekten, Ingenieuren und Projektsteurer etabliert. Diese Rechnersysteme werden ausschließlich mit Windows-Betriebssystemen eingesetzt und besitzen intelligente, grafische Benutzeroberflächen. Die Rechnersysteme (PCs) sind in vielen Fällen miteinander vernetzt und haben einen Zugang zum Internet. Eine zentrale Daten- und Programmablage wird durch den Einsatz von zentralen Server-Systemen ermöglicht. Heute werden zunehmend Windows-Terminal-Server (WTS) eingesetzt, die nicht nur den Zugriff auf Daten und Programme innerhalb des geschlossenen Firmen-Netzwerkes ermöglichen, sondern auch einen Zugriff über das Internet von jedem beliebigen Ort auf dieser Welt zulassen. Das Internet hat somit auch die räumlichen Barrieren durchbrochen, weil die Rechnersysteme auch an unterschiedlichen Örtlichkeiten weltweit über das Internet miteinander kommunizieren können und auch Daten transferieren können. MDA/PDA-Systeme ergänzen inzwischen das PC-Rechnerumfeld im mobilen Einsatz vor Ort um z.B.: Aufmasse direkt auf der Baustelle digital zu erfassen oder bei der digitalen Mängelerfassung direkt an der Schadenstelle. AVA-Programme besitzen heute intelligente, grafische Benutzeroberflächen. Moderne Systeme bieten dem Anwender die Möglichkeit sowohl die Arbeitsoberfläche als auch die funktionsorientierten Dialoge nach seinen individuellen Bedürfnissen einzurichten und automatisch abzurufen. Die Anwenderfreundlichkeit und auch die Wirtschaftlichkeit dieser Programmsysteme konnte dadurch nochmals um ein vielfaches gesteigert werden. Die Abbildung von Prozessen und Workflows bekommt auch im Bereich der AVA und Projektsteuerung immer größere Bedeutung. Moderne AVA-Systeme erfüllen diese Anforderungen über individuelle Profilierungs-Funktionen und indem zukünftig bei der Programmentwicklung Service-Orientierte-Software-Architekturen (SOA) konsequent berücksichtigt werden. Die stetige Pflege dieser AVA-Programmsysteme beinhaltet natürlich auch die Einbindung aller Änderungen und Neuerungen hinsichtlich des Deutschen Normenwerks (DIN, VOB, GAEB). Der Datenaustausch findet fast ausschließlich auf dem elektronischen Wege über das Internet statt. Vertragsentwürfe, Ausschreibungen, Bieterangebote, u.v.m. werden tagtäglich per E-Mail zwischen den am Bau-Projekt beteiligten Personen und Organisationen ausgetauscht. Im Bedarfsfall dient auch die CD-ROM bzw. DVD als Datenträger. Nur noch in wenigen Fällen werden die Unterlagen in konventioneller Papierform ausgetauscht. Zwischenzeitlich können auch Unterschriften auf elektronischem Wege versandt werden. Grundlage hierfür sind Signaturkarten und Kartenlesegeräte, die den Anforderungen des Signaturgesetzes für „qualifizierte Signaturen“ entsprechen. Mit dieser Technologie ist es heute möglich sämtliche Ausschreibungs- und Vergabeunterlagen auch mit einer elektronischen Unterschrift zu versehen und ggf. mit einem elektronischen Zeitschloss zu ergänzen. Weitere Informationen zur elektronischen Signatur erhalten Sie auch bei der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) über www.regtp.de unter dem Stichwort „elektronische Signatur“ An den Ausbildungsinstitutionen sind AVA-Programmsysteme und weitere Bausoftware-Programmsysteme integraler Bestandteil des Studieninhaltes. Die Rechenzentren der Lehranstalten sind mit den aktuellen Bausoftware-Programmsystemen ausgestattet, auf denen Praxiskurse vermittelt werden.
Computergestützte AVA
Auszug Wegen der schnell fortschreitenden weiteren Entwicklung des Einsatzes elektronischer Datenverarbeitung im AVA-Bereich soll am Anfang der hier komprimierten Darlegungen die Historie sowie der Entwicklungsstand im Jahre 2008 kurz beschrieben werden: Bereits im Jahre 1974 ging das erste AVA-Programm als Lochkartensystem bei den Landes- und Bundesbauverwaltungen in Betrieb. 1979 wurden diese ersten Programmentwicklungen von dialogorientierten Systemen abgelöst. Auch diese Systeme wurden weiterhin auf Großrechenanlagen entwickelt und betrieben. In den achtziger Jahren verbreitete sich dann das Betriebssystem MS-DOS sowie der Personal Computer (PC). Der schnell folgende Durchbruch von AVA-Programmen auf dem PC war dann eine logische Fortentwicklung, beschleunigt durch die Markteinführung der grafischen Benutzeroberfläche Windows Ende der achtziger Jahre. Personal Computer (PC), Notebooks (mobile PC) sowie MDA/PDA (Mobile Digital Assistant) haben sich heute als unverzichtbare Arbeitsgeräte im AVA-Bereich bei Architekten, Ingenieuren und Projektsteurer etabliert. Diese Rechnersysteme werden ausschließlich mit Windows-Betriebssystemen eingesetzt und besitzen intelligente, grafische Benutzeroberflächen. Die Rechnersysteme (PCs) sind in vielen Fällen miteinander vernetzt und haben einen Zugang zum Internet. Eine zentrale Daten- und Programmablage wird durch den Einsatz von zentralen Server-Systemen ermöglicht. Heute werden zunehmend Windows-Terminal-Server (WTS) eingesetzt, die nicht nur den Zugriff auf Daten und Programme innerhalb des geschlossenen Firmen-Netzwerkes ermöglichen, sondern auch einen Zugriff über das Internet von jedem beliebigen Ort auf dieser Welt zulassen. Das Internet hat somit auch die räumlichen Barrieren durchbrochen, weil die Rechnersysteme auch an unterschiedlichen Örtlichkeiten weltweit über das Internet miteinander kommunizieren können und auch Daten transferieren können. MDA/PDA-Systeme ergänzen inzwischen das PC-Rechnerumfeld im mobilen Einsatz vor Ort um z.B.: Aufmasse direkt auf der Baustelle digital zu erfassen oder bei der digitalen Mängelerfassung direkt an der Schadenstelle. AVA-Programme besitzen heute intelligente, grafische Benutzeroberflächen. Moderne Systeme bieten dem Anwender die Möglichkeit sowohl die Arbeitsoberfläche als auch die funktionsorientierten Dialoge nach seinen individuellen Bedürfnissen einzurichten und automatisch abzurufen. Die Anwenderfreundlichkeit und auch die Wirtschaftlichkeit dieser Programmsysteme konnte dadurch nochmals um ein vielfaches gesteigert werden. Die Abbildung von Prozessen und Workflows bekommt auch im Bereich der AVA und Projektsteuerung immer größere Bedeutung. Moderne AVA-Systeme erfüllen diese Anforderungen über individuelle Profilierungs-Funktionen und indem zukünftig bei der Programmentwicklung Service-Orientierte-Software-Architekturen (SOA) konsequent berücksichtigt werden. Die stetige Pflege dieser AVA-Programmsysteme beinhaltet natürlich auch die Einbindung aller Änderungen und Neuerungen hinsichtlich des Deutschen Normenwerks (DIN, VOB, GAEB). Der Datenaustausch findet fast ausschließlich auf dem elektronischen Wege über das Internet statt. Vertragsentwürfe, Ausschreibungen, Bieterangebote, u.v.m. werden tagtäglich per E-Mail zwischen den am Bau-Projekt beteiligten Personen und Organisationen ausgetauscht. Im Bedarfsfall dient auch die CD-ROM bzw. DVD als Datenträger. Nur noch in wenigen Fällen werden die Unterlagen in konventioneller Papierform ausgetauscht. Zwischenzeitlich können auch Unterschriften auf elektronischem Wege versandt werden. Grundlage hierfür sind Signaturkarten und Kartenlesegeräte, die den Anforderungen des Signaturgesetzes für „qualifizierte Signaturen“ entsprechen. Mit dieser Technologie ist es heute möglich sämtliche Ausschreibungs- und Vergabeunterlagen auch mit einer elektronischen Unterschrift zu versehen und ggf. mit einem elektronischen Zeitschloss zu ergänzen. Weitere Informationen zur elektronischen Signatur erhalten Sie auch bei der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) über www.regtp.de unter dem Stichwort „elektronische Signatur“ An den Ausbildungsinstitutionen sind AVA-Programmsysteme und weitere Bausoftware-Programmsysteme integraler Bestandteil des Studieninhaltes. Die Rechenzentren der Lehranstalten sind mit den aktuellen Bausoftware-Programmsystemen ausgestattet, auf denen Praxiskurse vermittelt werden.
Computergestützte AVA
Rösel, Wolfgang (Autor:in) / Busch, Antonius (Autor:in)
AVA-Handbuch ; 99-124
6., überarbeitete Auflage
01.01.2008
26 pages
Aufsatz/Kapitel (Buch)
Elektronische Ressource
Deutsch
IuD Bahn | 2001
|Computergestützte Partikelanalyse
Online Contents | 1995
UB Braunschweig | 1994
|Computergestützte Brechertechnologie
Online Contents | 1993