Eine Plattform für die Wissenschaft: Bauingenieurwesen, Architektur und Urbanistik
Bevor es brenzlig wird. Brandschutz in Fahrzeugtunnels
Katastrophen in Straßentunnels zeigen immer wieder, dass viele der bestehenden Straßentunnels nicht den notwendigen Personen- und Sachschutz bieten. Zunehmender Straßenverkehr, aggressiveres Verhalten wie dichtes Auffahren und Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten sowie die überproportionale Zunahme von Gütern, die mit LKW transportiert werden, führen dazu, dass vermehrt Unfälle auch und gerade in Tunnels auftreten. Mit der Durchführung entsprechender Maßnahmen ist es möglich, Brände in Tunnels zu verhindern und das Ausmaß der Schäden im Brandfall zu verringern. Maßnahmen, die beim Neubau von Straßentunels unbedingt zu berücksichtigen sind: zwei getrennte Rohrsysteme mit Türverbindung zur Flucht bzw. Rettung, Standspur auf jeder Fahrseite, sanfte Kurven, intelligente Entrauchungsanlage, helles Licht, evtl. Noträume bilden, geeignete Branddetektoren, Notruftelefone in engen Abständen, Hydrantenanschlüsse in engen Abständen, mobile oder fahrbare Brandlöschsysteme, Videokameras zur Überwachung, Ampelanlagen um das Einfahren in den Tunnel ggf. zu unterbinden. Bestehende Tunnels sind nur bedingt auf einen befriedigenden Stand der Sicherheitstechnik zu bringen. Prinzipiell ist es sinnvoll, möglichst viele der bei der Neuplanung angesprochenen Punkte umzusetzen, wie z.B. helle Beleuchtungsanlagen an Ein- und Ausfahrt, Anpassung der Beleuchtung im Tunnel an die Gegebenheiten draußen, Geschwindigkeitsreduzierungen mit sichtbar angebrachten Überwachungsanlagen, massive Mittelleitplanke bei einrohrigen Tunnels, Entrauchungsanlage, bei Stau verzögerungsfreies Stoppen des einfahrenden Verkehrs. Mittel- oder langfristig sollte jedoch über eine bauliche Ausweitung nachgedacht werden.
Bevor es brenzlig wird. Brandschutz in Fahrzeugtunnels
Katastrophen in Straßentunnels zeigen immer wieder, dass viele der bestehenden Straßentunnels nicht den notwendigen Personen- und Sachschutz bieten. Zunehmender Straßenverkehr, aggressiveres Verhalten wie dichtes Auffahren und Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten sowie die überproportionale Zunahme von Gütern, die mit LKW transportiert werden, führen dazu, dass vermehrt Unfälle auch und gerade in Tunnels auftreten. Mit der Durchführung entsprechender Maßnahmen ist es möglich, Brände in Tunnels zu verhindern und das Ausmaß der Schäden im Brandfall zu verringern. Maßnahmen, die beim Neubau von Straßentunels unbedingt zu berücksichtigen sind: zwei getrennte Rohrsysteme mit Türverbindung zur Flucht bzw. Rettung, Standspur auf jeder Fahrseite, sanfte Kurven, intelligente Entrauchungsanlage, helles Licht, evtl. Noträume bilden, geeignete Branddetektoren, Notruftelefone in engen Abständen, Hydrantenanschlüsse in engen Abständen, mobile oder fahrbare Brandlöschsysteme, Videokameras zur Überwachung, Ampelanlagen um das Einfahren in den Tunnel ggf. zu unterbinden. Bestehende Tunnels sind nur bedingt auf einen befriedigenden Stand der Sicherheitstechnik zu bringen. Prinzipiell ist es sinnvoll, möglichst viele der bei der Neuplanung angesprochenen Punkte umzusetzen, wie z.B. helle Beleuchtungsanlagen an Ein- und Ausfahrt, Anpassung der Beleuchtung im Tunnel an die Gegebenheiten draußen, Geschwindigkeitsreduzierungen mit sichtbar angebrachten Überwachungsanlagen, massive Mittelleitplanke bei einrohrigen Tunnels, Entrauchungsanlage, bei Stau verzögerungsfreies Stoppen des einfahrenden Verkehrs. Mittel- oder langfristig sollte jedoch über eine bauliche Ausweitung nachgedacht werden.
Bevor es brenzlig wird. Brandschutz in Fahrzeugtunnels
Fire protection in road tunnels
Friedl, W.J. (Autor:in)
1999
3 Seiten, 2 Bilder
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
Brandschutz - Wohnungssprinkler - Aktiv bevor Konditionen tödlich sind
Online Contents | 2007
Brandschutz 2: Damit's nicht brenzlig wird
British Library Online Contents | 1998
Intelligente Software vermeidet Feuer-Fehlalarm: Bevor es zu heiß wird
Tema Archiv | 2014
|Brandschutz 1: Damit's nicht brenzlig wird
British Library Online Contents | 1998