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Mechanische Festigkeit und Bemessung gebohrter, punktgelagerter Gläser
Punktgelagerte Scheiben gehören zu den am häufigsten verwendeten Elementen im konstruktiven Glasbau. Die Bemessung dieser Scheiben ist häufig umstritten, da bislang kein abgesichertes Bemessungsverfahren existiert. Entscheidend für eine sichere Bemessung sind: 1. die Kenntnis der Festigkeit des Glases im Bohrungsbereich; 2. die rechnerische Abbildung der auftretenden Spannungen in diesem Bereich; 3. die Kenntnis der Tragfähigkeit der eingesetzten Punkthalter; 4. die realistische Abschätzung der durch die Punkthalter und ihrer Zwischenmaterialien (z.B. Weichaluminium oder EPDM ) hervorgerufenen Auflagersituation. Ohne genaue Kenntnis der Festigkeit der Gläser im Bohrungsbereich sind alle Bemühungen um immer genauere Berechnungsmethoden (z.B. Verwendung von Volumenelementen und Kontaktelementen) mit entsprechender Kalibrierung an Kleinversuchen aufgrund der Streuung der Festigkeit des Glases wenig hilfreich. Am Institut für Statik der TU Darmstadt werden aus diesem Grund systematische Untersuchungen zur Festigkeit gebohrter Gläser mit der Doppelring-Methode an Kleinproben und Belastungsversuche an Originalscheiben mit Punkthaltern durchgeführt. Begleitende Finite-Element-Analysen dienen zur Erarbeitung eines Bemessungsvorschlages. Zur statistischen Absicherung der mechanischen Festigkeit sind Versuchsserien an Kleinproben mit Gläsern unterschiedlicher Glashersteller und -veredler mit mindestens 30 Probekörpern je Serie und bei verschiedenen Beiastungsgeschwindigkeiten erforderlich.
Mechanische Festigkeit und Bemessung gebohrter, punktgelagerter Gläser
Punktgelagerte Scheiben gehören zu den am häufigsten verwendeten Elementen im konstruktiven Glasbau. Die Bemessung dieser Scheiben ist häufig umstritten, da bislang kein abgesichertes Bemessungsverfahren existiert. Entscheidend für eine sichere Bemessung sind: 1. die Kenntnis der Festigkeit des Glases im Bohrungsbereich; 2. die rechnerische Abbildung der auftretenden Spannungen in diesem Bereich; 3. die Kenntnis der Tragfähigkeit der eingesetzten Punkthalter; 4. die realistische Abschätzung der durch die Punkthalter und ihrer Zwischenmaterialien (z.B. Weichaluminium oder EPDM ) hervorgerufenen Auflagersituation. Ohne genaue Kenntnis der Festigkeit der Gläser im Bohrungsbereich sind alle Bemühungen um immer genauere Berechnungsmethoden (z.B. Verwendung von Volumenelementen und Kontaktelementen) mit entsprechender Kalibrierung an Kleinversuchen aufgrund der Streuung der Festigkeit des Glases wenig hilfreich. Am Institut für Statik der TU Darmstadt werden aus diesem Grund systematische Untersuchungen zur Festigkeit gebohrter Gläser mit der Doppelring-Methode an Kleinproben und Belastungsversuche an Originalscheiben mit Punkthaltern durchgeführt. Begleitende Finite-Element-Analysen dienen zur Erarbeitung eines Bemessungsvorschlages. Zur statistischen Absicherung der mechanischen Festigkeit sind Versuchsserien an Kleinproben mit Gläsern unterschiedlicher Glashersteller und -veredler mit mindestens 30 Probekörpern je Serie und bei verschiedenen Beiastungsgeschwindigkeiten erforderlich.
Mechanische Festigkeit und Bemessung gebohrter, punktgelagerter Gläser
Schneider, J. (Autor:in)
2000
29 Seiten, 15 Bilder, 10 Tabellen, 15 Quellen
Aufsatz (Konferenz)
Deutsch
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