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Untersuchungen betreffend das Rückzündverhalten aus Staubabscheidern in Objektabsaugungen
Viele der in der industriellen Praxis verarbeiteten Stäube sind brennbar und beinhalten damit das Risiko einer Staubexplosion. Besonderes gefährdet sind die Staubabscheider in der Objektabsaugung, da hier die besonders leicht entzündlichen Feinanteile der verarbeiteten Stäube abgeschieden werden und zudem mit wirksamen Zündquellen, z.B. beim Abreinigen, gerechnet werden muß. Mit einem Übertrag einer Staubexplosion in vorgelagerte Anlagenteile muß gerechnet werden. Die vorliegende Untersuchung behandelt Absaugungen, bestehend aus einer Rohrleitung von der Absaugstelle, einem Filter und einem Ventilator. Das Filter ist entlastet und zum Zeitpunkt der Staubexplosion wird kein Staub in der Rohrleitung transportiert oder die Staubkonzentration liegt weit unter der unteren Explosionsgrenze. Ziel der Untersuchung war es, nachzuweisen, daß eine Flammenausbreitung in die Rohrleitung gegen die Transportrichtung stattfindet und zu untersuchen, wie weit diese Flammen sich in der Rohrleitung entwickeln. Für die Versuche wurde mit entlasteten Behältern unterschiedlicher Volumina, die das Rohgasvolumen einer Filteranlage darstellen, und einer Rohrleitung mit Nennweite 100 mm eine möglichst praxisnahe Simulation nachgestellt. Die Ergebnisse zeigen, daß selbst bei einem reduzierten Explosionsüberdruck von 0,2 bar im 0,25 Kubikmeter-Behälter Flammenlängen von mehr als 9,6 m erreicht wurden. Bei einem reduziertem Explosionsüberdruck von 1,0 bar im 2,4 Kubikmeter-Behälter wurden sogar mehr als 31,3 m gemessen. Dies verdeutlicht, daß auf der Rohluftseite der Filteranlage von Objektabsaugungen unbedingt Entkopplungsmaßnahmen getroffen werden müssen, um eine Gefährdung von Personal bei offenen Haubenabsaugungen zu vermeiden. Weiterhin besteht die Gefahr von Flammen- und damit auch Explosionsübertrag in andere Anlagenteile.
Untersuchungen betreffend das Rückzündverhalten aus Staubabscheidern in Objektabsaugungen
Viele der in der industriellen Praxis verarbeiteten Stäube sind brennbar und beinhalten damit das Risiko einer Staubexplosion. Besonderes gefährdet sind die Staubabscheider in der Objektabsaugung, da hier die besonders leicht entzündlichen Feinanteile der verarbeiteten Stäube abgeschieden werden und zudem mit wirksamen Zündquellen, z.B. beim Abreinigen, gerechnet werden muß. Mit einem Übertrag einer Staubexplosion in vorgelagerte Anlagenteile muß gerechnet werden. Die vorliegende Untersuchung behandelt Absaugungen, bestehend aus einer Rohrleitung von der Absaugstelle, einem Filter und einem Ventilator. Das Filter ist entlastet und zum Zeitpunkt der Staubexplosion wird kein Staub in der Rohrleitung transportiert oder die Staubkonzentration liegt weit unter der unteren Explosionsgrenze. Ziel der Untersuchung war es, nachzuweisen, daß eine Flammenausbreitung in die Rohrleitung gegen die Transportrichtung stattfindet und zu untersuchen, wie weit diese Flammen sich in der Rohrleitung entwickeln. Für die Versuche wurde mit entlasteten Behältern unterschiedlicher Volumina, die das Rohgasvolumen einer Filteranlage darstellen, und einer Rohrleitung mit Nennweite 100 mm eine möglichst praxisnahe Simulation nachgestellt. Die Ergebnisse zeigen, daß selbst bei einem reduzierten Explosionsüberdruck von 0,2 bar im 0,25 Kubikmeter-Behälter Flammenlängen von mehr als 9,6 m erreicht wurden. Bei einem reduziertem Explosionsüberdruck von 1,0 bar im 2,4 Kubikmeter-Behälter wurden sogar mehr als 31,3 m gemessen. Dies verdeutlicht, daß auf der Rohluftseite der Filteranlage von Objektabsaugungen unbedingt Entkopplungsmaßnahmen getroffen werden müssen, um eine Gefährdung von Personal bei offenen Haubenabsaugungen zu vermeiden. Weiterhin besteht die Gefahr von Flammen- und damit auch Explosionsübertrag in andere Anlagenteile.
Untersuchungen betreffend das Rückzündverhalten aus Staubabscheidern in Objektabsaugungen
Kubainsky, C. (Autor:in) / Gitzi, A. (Autor:in) / Glor, M. (Autor:in) / Sulter, G. (Autor:in)
2001
12 Seiten, 7 Bilder, 10 Tabellen, 6 Quellen
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