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Brandrisiko - Einfluß der Bauweisen und Bauarten
Vorangige Schutzziele im Brandschutz liegen im Schutz von Leben und Gesundheit von Personen und im Schutz von Eigentum und die Begrenzung finanzieller Schäden im betroffenen Gebäude und dessen Umgebung. Auf das Ereignis ''Brand'' haben vorhandene Gefährdungspotentiale wie Baustoffe und deren Brandverhalten einen wesentlichen Einfluß, wobei die Gefährdungspotentiale von den Brandlasten abhängig sind. Die Ergebnisse vorliegender Untersuchungen zum Brandrisiko stehen im Zusammenhang mit den Änderungen in den Brandschutznormen und Baugesetzen in Österreich. Diskutiert werden: Brandlastanteile für die Gesamtbrandlast (mobile Brandlast: nutzungsspezifische Ausstattung, Mobiliar; konstruktive Brandlast: bauweisenspezifische Brandlast wie Trag- und Ausbaukonstruktionen; konstruktionsneutrale Brandlast wie Fenster, Türen, Installationen und Gebäudetechnik); Gegenüberstellung der konstruktiven und mobilen Brandlasten für unterschiedliche Bauweisen in einem Wohnbau mit 800 m2 Nutzfläche; Einfluß der bauweisenspezifischen Brandlasten auf das Brandszenarium (Temperaturentwicklung bei einem Brand in einem Massiv- und einem Holzbau); Bestimmung der Schadenshöhe und -häufigkeit für eine bestimmte Gebäudeart (mathematische Formel); Berechnung der Eintrittshäufigkeit von Bränden im zivilen Bereich in Österreich in Abhängigkeit von der Bauweise; Schadensausmaß für eine bestimmte Gebäudeart für den zivilen Bereich in Abhängigkeit von den im und am Gebäude vorhandenen Brandlasten; Anstieg des Brandrisikos in Abhängigkeit von der Verteilung der Bauweisen im Wohnbau im Jahre 1998; Gegenüberstellung der berechneten Risikogrößen für unterschiedliche Bauweisen (Massivbau und Holzbau) für einen 800 m2 Wohnbau. Aus der prozentualen Gegenüberstellung ergibt sich, daß das Brandrisiko bei der Holzbauweise auf 210 % ansteigt.
Brandrisiko - Einfluß der Bauweisen und Bauarten
Vorangige Schutzziele im Brandschutz liegen im Schutz von Leben und Gesundheit von Personen und im Schutz von Eigentum und die Begrenzung finanzieller Schäden im betroffenen Gebäude und dessen Umgebung. Auf das Ereignis ''Brand'' haben vorhandene Gefährdungspotentiale wie Baustoffe und deren Brandverhalten einen wesentlichen Einfluß, wobei die Gefährdungspotentiale von den Brandlasten abhängig sind. Die Ergebnisse vorliegender Untersuchungen zum Brandrisiko stehen im Zusammenhang mit den Änderungen in den Brandschutznormen und Baugesetzen in Österreich. Diskutiert werden: Brandlastanteile für die Gesamtbrandlast (mobile Brandlast: nutzungsspezifische Ausstattung, Mobiliar; konstruktive Brandlast: bauweisenspezifische Brandlast wie Trag- und Ausbaukonstruktionen; konstruktionsneutrale Brandlast wie Fenster, Türen, Installationen und Gebäudetechnik); Gegenüberstellung der konstruktiven und mobilen Brandlasten für unterschiedliche Bauweisen in einem Wohnbau mit 800 m2 Nutzfläche; Einfluß der bauweisenspezifischen Brandlasten auf das Brandszenarium (Temperaturentwicklung bei einem Brand in einem Massiv- und einem Holzbau); Bestimmung der Schadenshöhe und -häufigkeit für eine bestimmte Gebäudeart (mathematische Formel); Berechnung der Eintrittshäufigkeit von Bränden im zivilen Bereich in Österreich in Abhängigkeit von der Bauweise; Schadensausmaß für eine bestimmte Gebäudeart für den zivilen Bereich in Abhängigkeit von den im und am Gebäude vorhandenen Brandlasten; Anstieg des Brandrisikos in Abhängigkeit von der Verteilung der Bauweisen im Wohnbau im Jahre 1998; Gegenüberstellung der berechneten Risikogrößen für unterschiedliche Bauweisen (Massivbau und Holzbau) für einen 800 m2 Wohnbau. Aus der prozentualen Gegenüberstellung ergibt sich, daß das Brandrisiko bei der Holzbauweise auf 210 % ansteigt.
Brandrisiko - Einfluß der Bauweisen und Bauarten
Fire risk - influence quantities of constructional forms
Schneider, U. (Autor:in) / Oswald, M. (Autor:in)
Zement und Beton ; 14-18
2001
5 Seiten, 5 Bilder, 8 Quellen
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
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