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Neue Untersuchungsergebnisse zum Phänomen "Schwarze Wohnungen"
Der in den letzten Jahren zunehmend beobachtete Effekt von plötzlichen großflächig auftretenden schwarzen Ablagerungen in Wohnräumen (Phänomen der "Schwarzen Wohnungen") wurde in einem umfangreichen Messprogramm systematisch untersucht. Neben der Analyse chemischer und biologischer Parameter wurde besonderer Wert auf die Erfassung und Charakterisierung der luftgetragenen Stäube sowie auf thermografische Messungen gelegt. Zur Interpretation der Ergebnisse ist es von Bedeutung, ob das Phänomen zum Zeitpunkt der Messungen noch "aktiv" oder bereits "inaktiv" ist. Die optisch sichtbaren Schwärzungen werden im Wesentlichen durch (Fein)staubpartikeln verursacht. Das Vorhandensein von SVOC an Wandoberflächen begünstigt die Adsorption von luftgetragenen Partikeln. Es ist zwischen einem "Klebefilmeffekt" und einem "luftgetragenen Effekt" (Fogging) zu unterscheiden. Bisher konnte nicht abschließend geklärt werden, ob diese Effekte immer zur Bildung des Phänomens "als erster Schritt" notwendig sind. Durch zeitaufgelöste Thermografie wurden kältere Wandbereiche, Wärmebrücken und insbesondere die Art der Luftströmung als entscheidende Faktoren zur Auslösung des Phänomens nachgewiesen. Darüber hinaus hängt die Intensität der Schwarzfärbungen auch vom individuellen Wohnverhalten ab. Ein Zusammenhang des Phänomens mit Außenlufteinflüssen und VOC-Emissionen war nicht erkennbar, ebenso wenig wie eine Verbindung mit mikrobiellen Innenraumkontaminationen.
Neue Untersuchungsergebnisse zum Phänomen "Schwarze Wohnungen"
Der in den letzten Jahren zunehmend beobachtete Effekt von plötzlichen großflächig auftretenden schwarzen Ablagerungen in Wohnräumen (Phänomen der "Schwarzen Wohnungen") wurde in einem umfangreichen Messprogramm systematisch untersucht. Neben der Analyse chemischer und biologischer Parameter wurde besonderer Wert auf die Erfassung und Charakterisierung der luftgetragenen Stäube sowie auf thermografische Messungen gelegt. Zur Interpretation der Ergebnisse ist es von Bedeutung, ob das Phänomen zum Zeitpunkt der Messungen noch "aktiv" oder bereits "inaktiv" ist. Die optisch sichtbaren Schwärzungen werden im Wesentlichen durch (Fein)staubpartikeln verursacht. Das Vorhandensein von SVOC an Wandoberflächen begünstigt die Adsorption von luftgetragenen Partikeln. Es ist zwischen einem "Klebefilmeffekt" und einem "luftgetragenen Effekt" (Fogging) zu unterscheiden. Bisher konnte nicht abschließend geklärt werden, ob diese Effekte immer zur Bildung des Phänomens "als erster Schritt" notwendig sind. Durch zeitaufgelöste Thermografie wurden kältere Wandbereiche, Wärmebrücken und insbesondere die Art der Luftströmung als entscheidende Faktoren zur Auslösung des Phänomens nachgewiesen. Darüber hinaus hängt die Intensität der Schwarzfärbungen auch vom individuellen Wohnverhalten ab. Ein Zusammenhang des Phänomens mit Außenlufteinflüssen und VOC-Emissionen war nicht erkennbar, ebenso wenig wie eine Verbindung mit mikrobiellen Innenraumkontaminationen.
Neue Untersuchungsergebnisse zum Phänomen "Schwarze Wohnungen"
Recent results of investigating the phenomenon of "Black Magic Dust"
Moriske, H.J. (Autor:in) / Salthammer, T. (Autor:in) / Wensing, M. (Autor:in)
Gefahrstoffe, Reinhaltung der Luft. Air Quality Control ; 61 ; 387-394
2001
8 Seiten, 13 Bilder, 2 Tabellen, 20 Quellen
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
Schwarze Räume : Ein architektonisches Phänomen
UB Braunschweig | 2020
|Zum Phänomen der "Schwarzen Wohnungen" - aktueller Sachstandsbericht
Online Contents | 2000
|DataCite | 1933
|Neue Technologien für altersgerechte Wohnungen
TIBKAT | 1985
|Neue Untersuchungsergebnisse zur Asbestsubstitution in Reibbelaegen
Kraftfahrwesen | 1995
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