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Möglichkeiten und Grenzen des dezentralen Hochwasserschutzes im Mittelgebirge am Beispiel der Bauna
Am Beispiel der Bauna wurde gezeigt, dass Rückhalte in dezentralen Hochwasserschutzkonzepten häufig erforderlich sind, wenn ein Hochwasserschutz vor Ereignissen mit einem Wiederkehrintervall größer als 20 Jahre erreicht werden soll. Diese Rückhalte werden bezogen auf das Rückhaltevolumen um so teurer, je kleiner das realisierte Stauvolumen ist. Um so notwendiger ist es, das auf diese Weise geschaffene Stauvolumen optimal zu nutzen. Hierfür gibt es drei Möglichkeiten: Absicherung der hydrologischen Randbedingungen durch Messungen, Optimierung der Beckensteuerung und optimale Abstimmung des erforderlichen Rückhaltevolumens auf die Leistungsfähigkeit des Gewässers in der Ortslage. In den meisten Fällen werden die Kosten für die aufwendigere Planung und die aufwendigere Steuerung deutlich unter den Kosten für zusätzlichen Rückhalt liegen. Die Absicherung dieser Hypothese durch Pilotprojekte wäre wünschenswert. Die an der Bauna erarbeiteten Aussagen lassen sich tendenziell auf andere kleine Einzugsgebiete im Mittelgebirge übertragen. Maßnahmen zum Hochwasserschutz, ob zentral oder dezentral, sollten nur dort vorgesehen werden, wo bereits vorhandene hochwertige Nutzungen gefährdet sind und den Kosten des Hochwasserschutzes ein entsprechendes Schadenspotential gegenüber steht, das heißt, das Nutzen-Kosten-Verhältnis größer als eins ist.
Möglichkeiten und Grenzen des dezentralen Hochwasserschutzes im Mittelgebirge am Beispiel der Bauna
Am Beispiel der Bauna wurde gezeigt, dass Rückhalte in dezentralen Hochwasserschutzkonzepten häufig erforderlich sind, wenn ein Hochwasserschutz vor Ereignissen mit einem Wiederkehrintervall größer als 20 Jahre erreicht werden soll. Diese Rückhalte werden bezogen auf das Rückhaltevolumen um so teurer, je kleiner das realisierte Stauvolumen ist. Um so notwendiger ist es, das auf diese Weise geschaffene Stauvolumen optimal zu nutzen. Hierfür gibt es drei Möglichkeiten: Absicherung der hydrologischen Randbedingungen durch Messungen, Optimierung der Beckensteuerung und optimale Abstimmung des erforderlichen Rückhaltevolumens auf die Leistungsfähigkeit des Gewässers in der Ortslage. In den meisten Fällen werden die Kosten für die aufwendigere Planung und die aufwendigere Steuerung deutlich unter den Kosten für zusätzlichen Rückhalt liegen. Die Absicherung dieser Hypothese durch Pilotprojekte wäre wünschenswert. Die an der Bauna erarbeiteten Aussagen lassen sich tendenziell auf andere kleine Einzugsgebiete im Mittelgebirge übertragen. Maßnahmen zum Hochwasserschutz, ob zentral oder dezentral, sollten nur dort vorgesehen werden, wo bereits vorhandene hochwertige Nutzungen gefährdet sind und den Kosten des Hochwasserschutzes ein entsprechendes Schadenspotential gegenüber steht, das heißt, das Nutzen-Kosten-Verhältnis größer als eins ist.
Möglichkeiten und Grenzen des dezentralen Hochwasserschutzes im Mittelgebirge am Beispiel der Bauna
Potential and limitations of a decentralised flood protection approach in the German Mittelgebirge: the Bauna river case study
Röttcher, K. (Autor:in) / Tönsmann, F. (Autor:in)
Wasser und Boden ; 53 ; 29-34
2001
6 Seiten, 5 Bilder, 2 Tabellen, 12 Quellen
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
Editorial - Katastrophen-Hochwasser 2013 — Möglichkeiten und Grenzen des Hochwasserschutzes
Online Contents | 2013
|Möglichkeiten und Grenzen von Aufforstung als Beitrag zum dezentralen Hochwasserschutz
TIBKAT | 2013
|Möglichkeiten und Grenzen von Aufforstung als Beitrag zum dezentralen Hochwasserschutz
UB Braunschweig | 2013
|Handlungsansatze des vorsorgenden Hochwasserschutzes
British Library Conference Proceedings | 2003
|Rechtliche Grundlagen des Hochwasserschutzes
Springer Verlag | 2020
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