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Zur Tauglichkeit der Bruchstauchung mineralischer Dichtwandmassen als Ausschreibekriterium
Der Bau von Dichtwänden mit hohen Qualitätsanforderungen setzt abgesicherte und reproduzierbare mechanische Parameter für das Qualitätsmanagement und als Vorgabe für die Ausschreibung voraus. Erfahrungen aus der Laborpraxis zeigen, daß trotz Anwendung von DIN 18136 zur Durchführung einaxialer Druckversuche die ermittelten Kennwerte einer erheblichen Streuung unterliegen. Zur Abschätzung des Einflusses der Probenpräparation und Versuchsdurchführung auf die Ergebnisse einaxialer Druckversuche wurde eine vergleichende Untersuchung mit unterschiedlich steifen Dichtwandmassen durchgeführt. Bei einem Teil der Versuche erfolgte erstmalig eine direkte Aufnahme des Querdehnungsverhaltens. Die Ergebnisse zeigen, dass (1) sowohl die Prüfkörperpräparation als auch die Versuchsdurchführung das mechanische Verhalten und damit die abgeleiteten Deformations- und Festigkeitsparameter signifikant beeinflussen, (2) die Bruchstauchung sich nicht als Maß zur Beschreibung der bruchlosen Verformbarkeit von Dichtwandmassen eignet. Zur Erzielung treffsicherer und reproduzierbarer Ergebnisse aus einaxialen Druckversuchen werden Festlegungen über die Vorgaben von DIN 18136 hinaus erforderlich. Vorschläge für eine Standardisierung der Prüftechnik und Kennwertangabe, welche eine oblektivere Materialkennung für die Ausschreibung erlauben, werden gegeben.
Zur Tauglichkeit der Bruchstauchung mineralischer Dichtwandmassen als Ausschreibekriterium
Der Bau von Dichtwänden mit hohen Qualitätsanforderungen setzt abgesicherte und reproduzierbare mechanische Parameter für das Qualitätsmanagement und als Vorgabe für die Ausschreibung voraus. Erfahrungen aus der Laborpraxis zeigen, daß trotz Anwendung von DIN 18136 zur Durchführung einaxialer Druckversuche die ermittelten Kennwerte einer erheblichen Streuung unterliegen. Zur Abschätzung des Einflusses der Probenpräparation und Versuchsdurchführung auf die Ergebnisse einaxialer Druckversuche wurde eine vergleichende Untersuchung mit unterschiedlich steifen Dichtwandmassen durchgeführt. Bei einem Teil der Versuche erfolgte erstmalig eine direkte Aufnahme des Querdehnungsverhaltens. Die Ergebnisse zeigen, dass (1) sowohl die Prüfkörperpräparation als auch die Versuchsdurchführung das mechanische Verhalten und damit die abgeleiteten Deformations- und Festigkeitsparameter signifikant beeinflussen, (2) die Bruchstauchung sich nicht als Maß zur Beschreibung der bruchlosen Verformbarkeit von Dichtwandmassen eignet. Zur Erzielung treffsicherer und reproduzierbarer Ergebnisse aus einaxialen Druckversuchen werden Festlegungen über die Vorgaben von DIN 18136 hinaus erforderlich. Vorschläge für eine Standardisierung der Prüftechnik und Kennwertangabe, welche eine oblektivere Materialkennung für die Ausschreibung erlauben, werden gegeben.
Zur Tauglichkeit der Bruchstauchung mineralischer Dichtwandmassen als Ausschreibekriterium
Feeser, V. (Autor:in) / Hahn, T. (Autor:in) / Märten, A. (Autor:in) / Mürdel, J. (Autor:in)
2000
16 Seiten, 8 Bilder, 4 Tabellen, 7 Quellen
Aufsatz (Konferenz)
Deutsch
Abdichtung (Dichtung) , Ausschreibung , Barriereschicht , Deformation , Dehnung , Deponieabdichtung , DIN-Norm , Druckfestigkeit , Druckversuch , Laborversuch , Materialeigenschaft , mechanische Festigkeit , Probe , Probenpräparation , Prüfverfahren , Qualitätssicherung , Querelastizität , Stauchung , Verformung , Versuchsdurchführung
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