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CERN (europäisches Laboratorium für Teilchenphysik) erweitert seinen Teilchenbeschleuniger und hat derzeit drei Baulose in Betrieb. Jedes dieser Baulose beinhaltet die Errichtung von Schächten, Kavernen, Tunneln und Oberflächengebäuden. Der Beitrag vermittelt dazu einen Überblick über CERN, das LHC-Projekt und die Arbeiten bei Punkt 5. Die letzte große Entwicklung war der "Large Electron Positron" ((LEP)-Beschleuniger, der jetzt durch den "Large Hadron Collider" (LHC) ersetzt wird. Die LHC-Arbeiten am Punkt 5 beinhalten zwei große Schächte, zwei Hauptkavernen und ein System von Sekundärtunneln und -kavernen sowie Oberflächengebäuden mit bis zu 25 m Spannweite. Der Untergrund besteht aus aus etwa 50 m wasserführender Moräne (schluffige, tonige Kiese und Sande). Die zahlreichen Berechnungen erfolgten mittels zwei- und dreidimensionaler Rechenprogramme (Examine 3D, UDEC, FLAC und BEFE). Die Schächte wurden mittels Bodengefrierverfahren abgeteuft. Der Ausbau besteht aus Primärbetonschale, die mittels Gleitschalung hergestellt wurde. Ein 7 m tiefer zentraler Betonpfeiler wurde vorab zwischen den beiden Hauptkavernen errichtet. Der Kavernenausbau umfasst eine Spritzbetonschale mit Felsankern, gefolgt von einer Abdichtungsfolie und der bewehrten Ortbetoninnenschale.
CERN (europäisches Laboratorium für Teilchenphysik) erweitert seinen Teilchenbeschleuniger und hat derzeit drei Baulose in Betrieb. Jedes dieser Baulose beinhaltet die Errichtung von Schächten, Kavernen, Tunneln und Oberflächengebäuden. Der Beitrag vermittelt dazu einen Überblick über CERN, das LHC-Projekt und die Arbeiten bei Punkt 5. Die letzte große Entwicklung war der "Large Electron Positron" ((LEP)-Beschleuniger, der jetzt durch den "Large Hadron Collider" (LHC) ersetzt wird. Die LHC-Arbeiten am Punkt 5 beinhalten zwei große Schächte, zwei Hauptkavernen und ein System von Sekundärtunneln und -kavernen sowie Oberflächengebäuden mit bis zu 25 m Spannweite. Der Untergrund besteht aus aus etwa 50 m wasserführender Moräne (schluffige, tonige Kiese und Sande). Die zahlreichen Berechnungen erfolgten mittels zwei- und dreidimensionaler Rechenprogramme (Examine 3D, UDEC, FLAC und BEFE). Die Schächte wurden mittels Bodengefrierverfahren abgeteuft. Der Ausbau besteht aus Primärbetonschale, die mittels Gleitschalung hergestellt wurde. Ein 7 m tiefer zentraler Betonpfeiler wurde vorab zwischen den beiden Hauptkavernen errichtet. Der Kavernenausbau umfasst eine Spritzbetonschale mit Felsankern, gefolgt von einer Abdichtungsfolie und der bewehrten Ortbetoninnenschale.
CERN - The LHC project
CERN - Das LHC-Projekt
Sawyer, J. (Autor:in)
2001
6 Seiten, 7 Bilder, 1 Tabelle
Aufsatz (Konferenz)
Englisch
British Library Online Contents | 2001
|TRAVAUX SOUTERRAINS - The CERN LHC project - Lot 3A
Online Contents | 2001
|Construction Techniques used at Cern for the Lep Project
Springer Verlag | 1989
|The LHC-project of CERN - large caverns in soft rock
British Library Conference Proceedings | 2004
|The LHC-project of CERN - large caverns in soft rock
British Library Online Contents | 2004