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Untersuchungen zu Normung, Auswahl und Verarbeitung von Zementen für Tiefbohrungen in Norddeutschland
Beschrieben werden im Beitrag einzelne projektbezogene Untersuchungen, um bei Tiefbohrungen optimale Zementationen für salzhaltige Formationen, für thermische Behandlungen und bei Korrosionsbeanspruchungen zu ermitteln. Entscheidend für die Qualität einer Zementation sind die Rezeptur der Zementsuspension und das Verfahren des Einbringens unter den Bedingungen der Bohrung. Wesentlich sind die Verpumpbarkeit der Suspension sowie die Festigkeit und Raumbeständigkeit des daraus entstandenen Zementsteins. Suspensionsdichte und Festigkeit werden durch reaktionsfähige oder inerte mineralische Zuschläge reguliert. Die Widerstandsfähigkeit der Zementation gegenüber den aggressiven Medien in der Umgebung der Bohrung erfordern eine gewisse Dichtheit und stoffliche Zusammensetzung des Zementsteins. Es ist das Ziel jeder Zementation, die obertägig eingestellte Suspension in gleicher Qualität untertage einzubringen. Dazu muss sichergestellt werden, dass sich die Zementsuspension auch bei aufeinander folgendem Verpumpen nicht mit den vorher eingebrachten Spülsuspensionen vermischt. Außerdem müssen zuvor die aktuellen Bohrungsparameter, Teufe, Formation (Umgebung des Bohrlochs), Volumen und Temperatur bekannt sein. Danach ist die Zusammensetzung der Zementsuspension und ihre Erstarrungszeit einzustellen. (Zweisprachiges Dokument: Deutsch/Englisch)
Untersuchungen zu Normung, Auswahl und Verarbeitung von Zementen für Tiefbohrungen in Norddeutschland
Beschrieben werden im Beitrag einzelne projektbezogene Untersuchungen, um bei Tiefbohrungen optimale Zementationen für salzhaltige Formationen, für thermische Behandlungen und bei Korrosionsbeanspruchungen zu ermitteln. Entscheidend für die Qualität einer Zementation sind die Rezeptur der Zementsuspension und das Verfahren des Einbringens unter den Bedingungen der Bohrung. Wesentlich sind die Verpumpbarkeit der Suspension sowie die Festigkeit und Raumbeständigkeit des daraus entstandenen Zementsteins. Suspensionsdichte und Festigkeit werden durch reaktionsfähige oder inerte mineralische Zuschläge reguliert. Die Widerstandsfähigkeit der Zementation gegenüber den aggressiven Medien in der Umgebung der Bohrung erfordern eine gewisse Dichtheit und stoffliche Zusammensetzung des Zementsteins. Es ist das Ziel jeder Zementation, die obertägig eingestellte Suspension in gleicher Qualität untertage einzubringen. Dazu muss sichergestellt werden, dass sich die Zementsuspension auch bei aufeinander folgendem Verpumpen nicht mit den vorher eingebrachten Spülsuspensionen vermischt. Außerdem müssen zuvor die aktuellen Bohrungsparameter, Teufe, Formation (Umgebung des Bohrlochs), Volumen und Temperatur bekannt sein. Danach ist die Zusammensetzung der Zementsuspension und ihre Erstarrungszeit einzustellen. (Zweisprachiges Dokument: Deutsch/Englisch)
Untersuchungen zu Normung, Auswahl und Verarbeitung von Zementen für Tiefbohrungen in Norddeutschland
Investigations into the standardization, selection and placement of cements for deep boreholes in North Germany
Wollherr, H. (Autor:in)
Zement, Kalk, Gips International ; 54 ; 578-588
2001
11 Seiten, 4 Bilder, 2 Tabellen, 1 Quelle
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
Bohrlochzementierung , Tiefbohren (Bergbau) , Zement , Suspension , chemische Eigenschaft , Erstarrungsdauer , Korrosion , Qualitätssicherung , mechanische Eigenschaft , Festigkeit , Temperaturbeständigkeit , Zuschlagstoff , aggressives Medium , Stoffeigenschaft , Spülung (Waschen) , Normung , Pumpfähigkeit , Zementation , Rezeptur , Raumbeständigkeit , chemische Beständigkeit , Zusammensetzung
Versuche zur Normung der Abbindewaerme von Zementen
Engineering Index Backfile | 1932
|Untersuchungen an Zementen unterschiedlicher Feinheit
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|Untersuchungen an Zementen in betonschaedlichen Loesungen
Engineering Index Backfile | 1935
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