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Das hydros PLUS-Verfahren (bekannt als Press-Ziehverfahren) wird bereits seit Anfang der 90er Jahre erfolgreich zur grabenlosen Auswechslung von Druckrohrleitungen (Nennweitenbereich bis DN 300) aus sprödbrechenden Rohrmaterialen (Grauguss oder Asbestzement) eingesetzt. Mit der Weiterentwicklung hydros STEEL können jetzt auch duktile Rohrmaterialen, wie Stahl, duktiler Guss aber auch PVC und PE-HD im hydros-Verfahren bearbeitet werden. Bei dem Verfahren wird die alte Rohrleitung mit einem patentierten Spezialschneidkopf aufgeschnitten und aufgeweitet. Der Schneid- und Aufweitapparat hat am Ende der Aufweiteinrichtung einen Adapter für die neu zu verlegende Leitung. Nach dem die neue Leitung daran befestigt ist, wird mit dem Einziehen des Apparates begonnen. Der Apparat ist mit mehreren Schneidmessern ausgerüstet, deren Durchmesser ansteigen. Dies ermöglicht ein optimales Rohrtrennen des eigentlichen Rohres und auch das Trennen von Rohrübergängen. An dem Aufweitkopf schließt sich der Adapter mit der neuen Leitung an, so dass die neue Leitung in einem Arbeitsgang trassengleich verlegt wird. Die getrennte und aufgeweitete Leitung stellt gleichzeitig einen Schutz vor mechanischer Belastung (z.B. Straße) dar. Nach Abschluss der Versuchs- und Optimierungsphase befindet sich das hydros STEEL-Verfahren zur grabenlosen Erneuerung von Rohrleitungen aus duktilen Materialien (ND 75 bis ND 300) schon seit einer geraumen Zeit im praktischen Baustelleneinsatz. Das Verfahren zeichnet sich durch Schnelligkeit, Zuverlässigkeit, einfache Handhabung und hohe Wirtschaftlichkeit aus. Darüber hinaus wurde noch eine Technik entwickelt, mit der auch nachträglich neue Hausanschlussleitungen an eine im hydros STEEL-Verfahren erneuerte Rohrleitung angebracht werden können. Hierbei wird durch eine einfache Technik ein Segment der Schutzkappe herausgetrennt, so dass die neue PE-HD-Leitung zum konventionellen Anbohren zugänglich wird.
Das hydros PLUS-Verfahren (bekannt als Press-Ziehverfahren) wird bereits seit Anfang der 90er Jahre erfolgreich zur grabenlosen Auswechslung von Druckrohrleitungen (Nennweitenbereich bis DN 300) aus sprödbrechenden Rohrmaterialen (Grauguss oder Asbestzement) eingesetzt. Mit der Weiterentwicklung hydros STEEL können jetzt auch duktile Rohrmaterialen, wie Stahl, duktiler Guss aber auch PVC und PE-HD im hydros-Verfahren bearbeitet werden. Bei dem Verfahren wird die alte Rohrleitung mit einem patentierten Spezialschneidkopf aufgeschnitten und aufgeweitet. Der Schneid- und Aufweitapparat hat am Ende der Aufweiteinrichtung einen Adapter für die neu zu verlegende Leitung. Nach dem die neue Leitung daran befestigt ist, wird mit dem Einziehen des Apparates begonnen. Der Apparat ist mit mehreren Schneidmessern ausgerüstet, deren Durchmesser ansteigen. Dies ermöglicht ein optimales Rohrtrennen des eigentlichen Rohres und auch das Trennen von Rohrübergängen. An dem Aufweitkopf schließt sich der Adapter mit der neuen Leitung an, so dass die neue Leitung in einem Arbeitsgang trassengleich verlegt wird. Die getrennte und aufgeweitete Leitung stellt gleichzeitig einen Schutz vor mechanischer Belastung (z.B. Straße) dar. Nach Abschluss der Versuchs- und Optimierungsphase befindet sich das hydros STEEL-Verfahren zur grabenlosen Erneuerung von Rohrleitungen aus duktilen Materialien (ND 75 bis ND 300) schon seit einer geraumen Zeit im praktischen Baustelleneinsatz. Das Verfahren zeichnet sich durch Schnelligkeit, Zuverlässigkeit, einfache Handhabung und hohe Wirtschaftlichkeit aus. Darüber hinaus wurde noch eine Technik entwickelt, mit der auch nachträglich neue Hausanschlussleitungen an eine im hydros STEEL-Verfahren erneuerte Rohrleitung angebracht werden können. Hierbei wird durch eine einfache Technik ein Segment der Schutzkappe herausgetrennt, so dass die neue PE-HD-Leitung zum konventionellen Anbohren zugänglich wird.
hydros STEEL - ein neues Verfahren zur Erneuerung von duktilen Rohrleitungen in der Gas- und Trinkwasserversorgung
hydros STEEL: a new method for replacement of ductile pipes for gas and drinking water supplies
Rose, A. (Autor:in)
Drei R International ; 41 ; 20-23
2002
4 Seiten, 6 Bilder
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
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