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Bei der Auslegung von Brandschutz- und Rauchbekämpfungsanlagen in Gebäuden kann man sich nicht allein auf die in verschiedenen Richtlinien angegebenen Grenzwerte für den Wärmestrom verlassen. Eine grundlegendes Verständnis der Brandentstehung und -ausbreitung unter Berücksichtigung der Gegebenheiten des jeweiligen Objektes (Baumaterial, Einrichtung, Lagerbestand) ist unabdingbar. Ein wichtiges Auslegungskriterium für Feuerschutzanlagen ist die beim Abbrand einzelner oder mehrerer Einrichtungsgegenstände (Möbel) oder Waren freigesetzte Wärmemenge. Diese Wärmemenge wird in Laborversuchen anhand des Sauerstoff-, Kohlendioxid- und Kohlenmonoxidgehalts der über dem Brandherd abgesaugten Luft bestimmt. Die Entwicklung eines Feuers in geschlossenen Räumen verläuft in drei Phasen. Die erste Phase wird weitgehend von der im Raum vorhandenen brennbaren Materialien bestimmt und ist durch einen quadratisch mit der Zeit ansteigenden Wärmestrom gekennzeichnet. Während dieser Wachstumsphase werden die noch nicht brennenden Materialien einer zunehmenden Wärmestrahlung ausgesetzt, was im weiteren Verlauf die schlagartige Ausbreitung des Feuers auf den gesamten Raum zur Folge hat. In dieser Phase hängt die Wärmeentwicklung weitgehend von der Raumluftzufuhr ab, bevor nach Verbrauch des brennbaren Materials das Feuer schließlich erlischt. Sprinkleranlagen müssen zur wirksamen Brandbekämpfung möglichst früh aktiviert werden; bei zu später Aktivierung (z.B. erst in Phase 2) kann die Raumtemperatur bereits so hoch sein, daß die Wassertropfen verdampfen, bevor sie den Brandherd erreichen. Die Funktion der Sprinkleranlage kann auch durch eine ungünstige Anordnung von Einrichtungsgegenständen (z.B. hohe Regale) beeinträchtigt werden.
Bei der Auslegung von Brandschutz- und Rauchbekämpfungsanlagen in Gebäuden kann man sich nicht allein auf die in verschiedenen Richtlinien angegebenen Grenzwerte für den Wärmestrom verlassen. Eine grundlegendes Verständnis der Brandentstehung und -ausbreitung unter Berücksichtigung der Gegebenheiten des jeweiligen Objektes (Baumaterial, Einrichtung, Lagerbestand) ist unabdingbar. Ein wichtiges Auslegungskriterium für Feuerschutzanlagen ist die beim Abbrand einzelner oder mehrerer Einrichtungsgegenstände (Möbel) oder Waren freigesetzte Wärmemenge. Diese Wärmemenge wird in Laborversuchen anhand des Sauerstoff-, Kohlendioxid- und Kohlenmonoxidgehalts der über dem Brandherd abgesaugten Luft bestimmt. Die Entwicklung eines Feuers in geschlossenen Räumen verläuft in drei Phasen. Die erste Phase wird weitgehend von der im Raum vorhandenen brennbaren Materialien bestimmt und ist durch einen quadratisch mit der Zeit ansteigenden Wärmestrom gekennzeichnet. Während dieser Wachstumsphase werden die noch nicht brennenden Materialien einer zunehmenden Wärmestrahlung ausgesetzt, was im weiteren Verlauf die schlagartige Ausbreitung des Feuers auf den gesamten Raum zur Folge hat. In dieser Phase hängt die Wärmeentwicklung weitgehend von der Raumluftzufuhr ab, bevor nach Verbrauch des brennbaren Materials das Feuer schließlich erlischt. Sprinkleranlagen müssen zur wirksamen Brandbekämpfung möglichst früh aktiviert werden; bei zu später Aktivierung (z.B. erst in Phase 2) kann die Raumtemperatur bereits so hoch sein, daß die Wassertropfen verdampfen, bevor sie den Brandherd erreichen. Die Funktion der Sprinkleranlage kann auch durch eine ungünstige Anordnung von Einrichtungsgegenständen (z.B. hohe Regale) beeinträchtigt werden.
Design fires: What you need to know
Auslegung von Brandbekämpfungsanlagen: Was man wissen muß
Klote, J. (Autor:in)
HPAC Engineering ; 74 ; 43-51
2002
6 Seiten, 9 Bilder, 1 Tabelle, 13 Quellen
Aufsatz (Zeitschrift)
Englisch
Laboratory Design Loads - What We Know, Don't Know, and Need to Know
British Library Online Contents | 1996
|Laboratory Design Loads-What We Know, Don't Know, and Need to Know
British Library Conference Proceedings | 1996
|What Civil Engineers Need to Know
Wiley | 2025
|Levee Overtopping Design Guidance: What We Know and What We Need
British Library Conference Proceedings | 2008
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