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Einfluss des Zuschlags auf den E-Modul von Beton
Der E-Modul von Beton wird im Stahlbetonbau zur Berechnung der Bauwerksverformung , vor allem jedoch im Spannbetonbau zur Berechnung der notwendigen Vorspannwege und der Spannkraftverluste benötigt. In der Vergangenheit haben sich bei Bauwerken, insbesondere Brücken, größere Verformungen eingestellt, als mit den Rechenwerten nach DIN 1045:88 ermittelt. Daher wurde in dieser Untersuchung in Zusammenarbeit mit der Forschungsgemeinschaft Natursteinindustrie e.V. der Einfluss des Zuschlags auf den E-Modul von Beton untersucht und im Hinblick auf die Rechenwert nach DIN 1045:88 und DIN 1045:01 bewertet. Zwei unterschiedliche Betone (ein normalfester und ein höherfester) wurden für die Untersuchungen verwendet. An ausgewählten Mischungen wurde der Einfluss der Verringerung des Leimvolumens bei konstantem w/z-Wert und eine Reduzierung des w/-wertes untersucht. Die Sieblinie wurde bei allen Betonen konstant gehalten. Es wird deutlich, dass die Rechenwert nach der neuen DIN 1045:01 mit den gemessenen E-Modulen deutlich besser übereinstimmen. Durch eine Verringerung des w/z-Wertes bei gleichzeitiger Reduzierung des Zementleimvolumens erhöht sich neben der Druckfestigkeit auch der E-Modul. Es wurde festgestellt, dass mit der neuen DIN 1045:01 der versuchstechnisch bestimmte E-Modul am Beton bei den meisten Zuschlägen innerhalb einer Bandbreite von ca. 10 % von dem Rechenwert liegt. Dies ist für allgemeine Ingenieurbauwerke ausreichend genau. Entsprechend der Empfehlung in DIN 1045:01 sollte der E-Modul einer gewählten Rezeptur bei verformungsempfindlichen Bauwerken und vorgegebenen Verformungsbeschränkungen in erweiterten Eignungsprüfungen bestimmt werden. Mit betontechnologischen Maßnahmen, wie der Reduzierung des w7z-Wertes oder des Zementleimvolumens, kann neben der Druckfestigkeit auch der E-Modul des Betons wesentlich erhöht werden
Einfluss des Zuschlags auf den E-Modul von Beton
Der E-Modul von Beton wird im Stahlbetonbau zur Berechnung der Bauwerksverformung , vor allem jedoch im Spannbetonbau zur Berechnung der notwendigen Vorspannwege und der Spannkraftverluste benötigt. In der Vergangenheit haben sich bei Bauwerken, insbesondere Brücken, größere Verformungen eingestellt, als mit den Rechenwerten nach DIN 1045:88 ermittelt. Daher wurde in dieser Untersuchung in Zusammenarbeit mit der Forschungsgemeinschaft Natursteinindustrie e.V. der Einfluss des Zuschlags auf den E-Modul von Beton untersucht und im Hinblick auf die Rechenwert nach DIN 1045:88 und DIN 1045:01 bewertet. Zwei unterschiedliche Betone (ein normalfester und ein höherfester) wurden für die Untersuchungen verwendet. An ausgewählten Mischungen wurde der Einfluss der Verringerung des Leimvolumens bei konstantem w/z-Wert und eine Reduzierung des w/-wertes untersucht. Die Sieblinie wurde bei allen Betonen konstant gehalten. Es wird deutlich, dass die Rechenwert nach der neuen DIN 1045:01 mit den gemessenen E-Modulen deutlich besser übereinstimmen. Durch eine Verringerung des w/z-Wertes bei gleichzeitiger Reduzierung des Zementleimvolumens erhöht sich neben der Druckfestigkeit auch der E-Modul. Es wurde festgestellt, dass mit der neuen DIN 1045:01 der versuchstechnisch bestimmte E-Modul am Beton bei den meisten Zuschlägen innerhalb einer Bandbreite von ca. 10 % von dem Rechenwert liegt. Dies ist für allgemeine Ingenieurbauwerke ausreichend genau. Entsprechend der Empfehlung in DIN 1045:01 sollte der E-Modul einer gewählten Rezeptur bei verformungsempfindlichen Bauwerken und vorgegebenen Verformungsbeschränkungen in erweiterten Eignungsprüfungen bestimmt werden. Mit betontechnologischen Maßnahmen, wie der Reduzierung des w7z-Wertes oder des Zementleimvolumens, kann neben der Druckfestigkeit auch der E-Modul des Betons wesentlich erhöht werden
Einfluss des Zuschlags auf den E-Modul von Beton
Schießl, P. (Autor:in) / Spengler, A. (Autor:in) / Wierkring, K.H. (Autor:in)
2002
3 Seiten, 8 Bilder, 1 Tabelle
Aufsatz (Konferenz)
Deutsch
Die Nachpruefung der Koernung des Zuschlags im Frisch-beton
Engineering Index Backfile | 1936
|Einfluss der Gesteinskörnung auf den E-Modul von Beton
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Aufsätze - Verschieben der Zuschlags- und Bindefrist im Vergabeverfahren
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