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Plastische Bemessung im Stahlbau
Die plastische Bemessung von Stahlkonstruktionen gewinnt ständig an Bedeutung und ist deshalb für Prüfingenieure von besonderem Interesse. Dieser Beitrag behandelt grundsätzliche Sachverhalte zur Ermittlung der Grenztragfähigkeit, die entsprechenden Nachweisverfahren nach DIN 18800 sowie Bemessungsmethoden, Vorgehensweisen und Voraussetzungen für die Anwendung. Mit dem Nachweisverfahren Plastisch-Plastisch kann die Systemtragfähigkeit nach der Plastizitätstheorie erfaßt werden, wobei Beanspruchungen (Schnittgrößen) und Beanspruchbarkeiten mittels Fließzonen- oder Fließgelenktheorie bestimmt werden. Häufiger wird das Nachweisverfahren Elastisch-Plastisch verwendet, mit dem u.a. die plastischen Reserven bei der Querschnittstragfähigkeit, bei biegesteifen Stirnplattenverbindungen sowie bei querkraftbeanspruchten Verbindungen mit Fahnenblechen oder Anschlußwinkeln genutzt werden können. Dabei wird mit Hilfe von Interaktionsbedingungen oder mit dem neuentwickelten Teilschnittgrößenverfahren überprüft, ob die nach der Elastizitätstheorie ermittelten Schnittgrößen vom Querschnitt unter Ausnutzung der plastischen Reserven aufgenommen werden können. Die praktische Anwendung wird an den Beispielen Biegeknicken einer Stütze, Biegedrillknicken eines Trägers und eines U-Profils mit planmäßiger Torsion sowie Kranbahnträger demonstriert.
Plastische Bemessung im Stahlbau
Die plastische Bemessung von Stahlkonstruktionen gewinnt ständig an Bedeutung und ist deshalb für Prüfingenieure von besonderem Interesse. Dieser Beitrag behandelt grundsätzliche Sachverhalte zur Ermittlung der Grenztragfähigkeit, die entsprechenden Nachweisverfahren nach DIN 18800 sowie Bemessungsmethoden, Vorgehensweisen und Voraussetzungen für die Anwendung. Mit dem Nachweisverfahren Plastisch-Plastisch kann die Systemtragfähigkeit nach der Plastizitätstheorie erfaßt werden, wobei Beanspruchungen (Schnittgrößen) und Beanspruchbarkeiten mittels Fließzonen- oder Fließgelenktheorie bestimmt werden. Häufiger wird das Nachweisverfahren Elastisch-Plastisch verwendet, mit dem u.a. die plastischen Reserven bei der Querschnittstragfähigkeit, bei biegesteifen Stirnplattenverbindungen sowie bei querkraftbeanspruchten Verbindungen mit Fahnenblechen oder Anschlußwinkeln genutzt werden können. Dabei wird mit Hilfe von Interaktionsbedingungen oder mit dem neuentwickelten Teilschnittgrößenverfahren überprüft, ob die nach der Elastizitätstheorie ermittelten Schnittgrößen vom Querschnitt unter Ausnutzung der plastischen Reserven aufgenommen werden können. Die praktische Anwendung wird an den Beispielen Biegeknicken einer Stütze, Biegedrillknicken eines Trägers und eines U-Profils mit planmäßiger Torsion sowie Kranbahnträger demonstriert.
Plastische Bemessung im Stahlbau
Kindmann, R. (Autor:in) / Frickel, J. (Autor:in)
Der Prüfingenieur ; 63-78
2003
16 Seiten, 28 Bilder, 2 Tabellen, 10 Quellen
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
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