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Radlader - Standardmaschinen für den Tief- und Erdbau
Der Beitrag beinhaltet eine Übersicht über Einsatzmöglichkeiten, Anbieter, Antriebssysteme, Lenksysteme, Kinematik und Kraftstoffverbrauch von Radladern. Die Einsatzabgrenzungen zwischen kleinen Mehrzweck-Radladern und größeren Lade- und Umschlagmaschinen haben dazu geführt, dass Radlader heute grundsätzlich in zwei Kategorien eingeteilt werden. Die Grenzen werden etwa bei 60 kW Motorleistung oder bei 7 - 10 t Betriebsgewicht gezogen. Während sich kleine Radlader in mancherlei Hinsicht stark voneinander unterscheiden, bspw. bei der Lenkung (Knick-, Allrad- oder Stereolenkung) und bei der Achsgestaltung (hintere Pendel- oder Starrachse mit Pendel-Knickgelenk), hat sich die Bauweise mittlerer und größerer Radlader weitgehend eingependelt. Zentrale Rahmenknicklenkung und Motor sowie Kabine auf dem Hinterwagen sind heute Standard. Die meisten größeren Radlader werden derzeit von Dieselmotoren angetrieben. Einige neue Radlader sind mit einem bedarfsorientierten Hydrauliksystem ausgestattet, auch als Load-Sensing-Hydraulik bezeichnet. Die Motorleistung wird dabei entsprechend Bedarf dort zur Verfügung gestellt, wo sie am meisten benötigt wird. Sämtliche größeren Radlader sind heute knickgelenkt. Manche Radlader, besonders größere im stationären Einsatz, werden auch mit Joystick-Lenkung ausgestattet. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal größerer Radlader ist nach wie vor die Kinematik des Hubarmes und der Schaufel- bzw. der Ausrüstungsanlenkung. Durch eine Betriebsarten-Wahlschaltung wird bei einigen neuen Radladern der Kraftstoffverbrauch reduziert.
Radlader - Standardmaschinen für den Tief- und Erdbau
Der Beitrag beinhaltet eine Übersicht über Einsatzmöglichkeiten, Anbieter, Antriebssysteme, Lenksysteme, Kinematik und Kraftstoffverbrauch von Radladern. Die Einsatzabgrenzungen zwischen kleinen Mehrzweck-Radladern und größeren Lade- und Umschlagmaschinen haben dazu geführt, dass Radlader heute grundsätzlich in zwei Kategorien eingeteilt werden. Die Grenzen werden etwa bei 60 kW Motorleistung oder bei 7 - 10 t Betriebsgewicht gezogen. Während sich kleine Radlader in mancherlei Hinsicht stark voneinander unterscheiden, bspw. bei der Lenkung (Knick-, Allrad- oder Stereolenkung) und bei der Achsgestaltung (hintere Pendel- oder Starrachse mit Pendel-Knickgelenk), hat sich die Bauweise mittlerer und größerer Radlader weitgehend eingependelt. Zentrale Rahmenknicklenkung und Motor sowie Kabine auf dem Hinterwagen sind heute Standard. Die meisten größeren Radlader werden derzeit von Dieselmotoren angetrieben. Einige neue Radlader sind mit einem bedarfsorientierten Hydrauliksystem ausgestattet, auch als Load-Sensing-Hydraulik bezeichnet. Die Motorleistung wird dabei entsprechend Bedarf dort zur Verfügung gestellt, wo sie am meisten benötigt wird. Sämtliche größeren Radlader sind heute knickgelenkt. Manche Radlader, besonders größere im stationären Einsatz, werden auch mit Joystick-Lenkung ausgestattet. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal größerer Radlader ist nach wie vor die Kinematik des Hubarmes und der Schaufel- bzw. der Ausrüstungsanlenkung. Durch eine Betriebsarten-Wahlschaltung wird bei einigen neuen Radladern der Kraftstoffverbrauch reduziert.
Radlader - Standardmaschinen für den Tief- und Erdbau
Cohrs, H.H. (Autor:in)
tis. Tiefbau, Ingenieurbau, Straßenbau ; 45 ; 32-36
2003
5 Seiten, 9 Bilder
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
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