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Talsperren als multifunktionelle Anlagen. Zwischen Rohwasserbereitsstellung und Hochwasserschutz
Im Beitrag werden am Beispiel multifunktionaler Trinkwassertalsperren in Sachsen die konkurrierenden Bewirtschaftungsziele zwischen Rohwasserbereitstellung für die Wasserversorgung und Hochwasserrückhaltung aufgezeigt sowie Möglichkeiten zur Optimierung von multifunktionalen Talsperren angesprochen. Bei den Betrachtungen wird deutlich, dass einfache Wassermengenbetrachtungen nicht mehr genügen, um über die nutzungsorientierte Stauraumaufteilung in den Trinkwassertalsperren zu entscheiden. Vielmehr spielen Wassergütefragen eine wichtige und zuweilen dominierende Rolle. Ebenso haben die technischen Möglichkeiten zur Steuerung der Hochwasserentlastung für die erzielbaren Hochwasserschutzeffekte von Trinkwassertalsperren eine zum Teil bisher unterschätzte Bedeutung. Nach eingehenden Betrachtungen wurde entschieden, die gewöhnlichen Hochwasserrückhalteräume in den sächsischen Trinkwassertalsperren bis 2005 auf insgesamt 47 Mio m3 aufzustocken und dabei an die Grenzen des Machbaren zu gehen. Das bedeutet in einigen Fällen, dass der Vollzug erst nach Realisierung wassermengen- und wassergüteseitiger Kompensationsmaßnahmen (z.B. Talsperrenvernetzung, Wasserwerksertüchtigung) möglich sein wird.
Talsperren als multifunktionelle Anlagen. Zwischen Rohwasserbereitsstellung und Hochwasserschutz
Im Beitrag werden am Beispiel multifunktionaler Trinkwassertalsperren in Sachsen die konkurrierenden Bewirtschaftungsziele zwischen Rohwasserbereitstellung für die Wasserversorgung und Hochwasserrückhaltung aufgezeigt sowie Möglichkeiten zur Optimierung von multifunktionalen Talsperren angesprochen. Bei den Betrachtungen wird deutlich, dass einfache Wassermengenbetrachtungen nicht mehr genügen, um über die nutzungsorientierte Stauraumaufteilung in den Trinkwassertalsperren zu entscheiden. Vielmehr spielen Wassergütefragen eine wichtige und zuweilen dominierende Rolle. Ebenso haben die technischen Möglichkeiten zur Steuerung der Hochwasserentlastung für die erzielbaren Hochwasserschutzeffekte von Trinkwassertalsperren eine zum Teil bisher unterschätzte Bedeutung. Nach eingehenden Betrachtungen wurde entschieden, die gewöhnlichen Hochwasserrückhalteräume in den sächsischen Trinkwassertalsperren bis 2005 auf insgesamt 47 Mio m3 aufzustocken und dabei an die Grenzen des Machbaren zu gehen. Das bedeutet in einigen Fällen, dass der Vollzug erst nach Realisierung wassermengen- und wassergüteseitiger Kompensationsmaßnahmen (z.B. Talsperrenvernetzung, Wasserwerksertüchtigung) möglich sein wird.
Talsperren als multifunktionelle Anlagen. Zwischen Rohwasserbereitsstellung und Hochwasserschutz
Sieber, H.U. (Autor:in)
2003
5 Seiten, 6 Bilder, 1 Tabelle
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
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