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Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung für Feuerwehrleute - eine Leitlinie nach neuen Erkenntnissen
Berufsfeuerwehrleute, die befähigt sind schweren Atemschutz (Atemschutzgeräte mit über 5 kg Gewicht oder einem Atemwegswiderstand >5 und <6 m bar) zu tragen, müssen sich in Deutschland regelmäßig einer arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung nach einem vom gesetzlichen Unfallversicherungsträger publizierten Grundsatz für arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen unterziehen. Zur Beurteilung der kardiopulmonalen Leistungsfähigkeit wird die so genannte W 270 bzw. W150 empfohlen. Als Zielwert wird die submaximale Herzschlagfrequenz angegeben. Ziel der Studie ist es, die Unterschiede zwischen der in der seit Jahren empfohlenen Belastung und den tatsächlichen Belastungen am Arbeitsplatz der Berufsfeuerwehrleute darzulegen und hieraus konsequenterweise eine realitätsbezogene arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung für Feuerwehreinsatzkräfte abzuleiten. Untersucht wurden 56 Männer der Berliner Feuerwehr im Alter zwischen 20-30 Jahren auf einem Fahrradergometer in Sportkleidung und realitätsnah auf einer Atemschutzprüfstrecke in Feuerwehrschutzkleidung mit Atemschutzkombinationsfilter sowie 6 Feuerwehrmänner mit Pressluftgeräten. Telemetrisch wurden Elektrokardiogramm, Herzschlagfrequenz und inspiratorischer Volumenstrom sowie die arteriellen Blutgaswerte und andere biometrische Daten erfasst. Bei den Pressluftgeräteträgern wurde zusätzlich die Körperkerntemperatur ermittelt. Unter arbeitsplatzähnlichen Belastungen zeigen die Ergebnisse, dass die geforderte submaximale Herzschlagfrequenz von 75% der Probanden um bis zu 19% überschritten wurde. Das Atemzugvolumen wird durch die Vitalkapazität bestimmt. Der Atemgrenzwert in Ruhe spiegelt nur den unteren Grenzbereich des Atemminutenvolumens auf der Atemschutzübngsstrecke wieder. Die Pressluftgeräteträger zeigten einen Körperkerntemperaturanstieg von 0,5C bis 0,9C (Median 0,7C); der Gewichtsverlust betrug zwischen 0,2 und 0,6 kg (Median 0,5 kg). Die Ergebnisse zeigen die Notwendigkeit einer intensivierten spezifischen Vorsorgeuntersuchung für Berufsfeuerwehrleute auf, die dem Anspruch einer sachgerechten Prävention gerecht wird. Hierzu zählen zwingend folgende Positionen: Maximale Ausbelastung (220-Lebensalter) in Rahmen der ergometrischen Untersuchung. Zur Einbeziehung der erheblichen Mehrbelastung durch die persönliche Schutzkleidung ist die Belastungsuntersuchung in Arbeitskleidung durchführen. Einheitliche standardisierte Untersuchungsstruktur einschließlich eines einheitlichen standardisierten Spiroergometriestandards. Vorgezogene Nachuntersuchungen bzw. Wiedervorstellung beim Arbeitsmediziner nach jeder pulmonalen und kardiozirkulatorischen Erkrankung, welche die Leistungsfähigkeit in nennenswerter Weise beeinflussen kann. Jährliches Untersuchungsintervall sowie halbjährliche Überprüfung eines vorgegebenen intensivierten Pflichttrainingsprogramm mit entsprechender Beratung.
Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung für Feuerwehrleute - eine Leitlinie nach neuen Erkenntnissen
Berufsfeuerwehrleute, die befähigt sind schweren Atemschutz (Atemschutzgeräte mit über 5 kg Gewicht oder einem Atemwegswiderstand >5 und <6 m bar) zu tragen, müssen sich in Deutschland regelmäßig einer arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung nach einem vom gesetzlichen Unfallversicherungsträger publizierten Grundsatz für arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen unterziehen. Zur Beurteilung der kardiopulmonalen Leistungsfähigkeit wird die so genannte W 270 bzw. W150 empfohlen. Als Zielwert wird die submaximale Herzschlagfrequenz angegeben. Ziel der Studie ist es, die Unterschiede zwischen der in der seit Jahren empfohlenen Belastung und den tatsächlichen Belastungen am Arbeitsplatz der Berufsfeuerwehrleute darzulegen und hieraus konsequenterweise eine realitätsbezogene arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung für Feuerwehreinsatzkräfte abzuleiten. Untersucht wurden 56 Männer der Berliner Feuerwehr im Alter zwischen 20-30 Jahren auf einem Fahrradergometer in Sportkleidung und realitätsnah auf einer Atemschutzprüfstrecke in Feuerwehrschutzkleidung mit Atemschutzkombinationsfilter sowie 6 Feuerwehrmänner mit Pressluftgeräten. Telemetrisch wurden Elektrokardiogramm, Herzschlagfrequenz und inspiratorischer Volumenstrom sowie die arteriellen Blutgaswerte und andere biometrische Daten erfasst. Bei den Pressluftgeräteträgern wurde zusätzlich die Körperkerntemperatur ermittelt. Unter arbeitsplatzähnlichen Belastungen zeigen die Ergebnisse, dass die geforderte submaximale Herzschlagfrequenz von 75% der Probanden um bis zu 19% überschritten wurde. Das Atemzugvolumen wird durch die Vitalkapazität bestimmt. Der Atemgrenzwert in Ruhe spiegelt nur den unteren Grenzbereich des Atemminutenvolumens auf der Atemschutzübngsstrecke wieder. Die Pressluftgeräteträger zeigten einen Körperkerntemperaturanstieg von 0,5C bis 0,9C (Median 0,7C); der Gewichtsverlust betrug zwischen 0,2 und 0,6 kg (Median 0,5 kg). Die Ergebnisse zeigen die Notwendigkeit einer intensivierten spezifischen Vorsorgeuntersuchung für Berufsfeuerwehrleute auf, die dem Anspruch einer sachgerechten Prävention gerecht wird. Hierzu zählen zwingend folgende Positionen: Maximale Ausbelastung (220-Lebensalter) in Rahmen der ergometrischen Untersuchung. Zur Einbeziehung der erheblichen Mehrbelastung durch die persönliche Schutzkleidung ist die Belastungsuntersuchung in Arbeitskleidung durchführen. Einheitliche standardisierte Untersuchungsstruktur einschließlich eines einheitlichen standardisierten Spiroergometriestandards. Vorgezogene Nachuntersuchungen bzw. Wiedervorstellung beim Arbeitsmediziner nach jeder pulmonalen und kardiozirkulatorischen Erkrankung, welche die Leistungsfähigkeit in nennenswerter Weise beeinflussen kann. Jährliches Untersuchungsintervall sowie halbjährliche Überprüfung eines vorgegebenen intensivierten Pflichttrainingsprogramm mit entsprechender Beratung.
Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung für Feuerwehrleute - eine Leitlinie nach neuen Erkenntnissen
Preuß, Geraldine (Autor:in) / Schäcke, Gustav (Autor:in)
Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie ; 54 ; 379-392
2004
14 Seiten, 9 Bilder, 6 Tabellen, 32 Quellen
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