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Wasserversorgung, Abwasserentsorgung, Biotop- und Ressourcenschutz im Widerspruch? Erfordernis einer ganzheitlichen Betrachtung des Feuchtgebietes Große Laache
Für die Kläranlage Glessen, ausgelegt für eine Anschlussgröße von 5000 EW, waren aufgrund der absehbaren Entwicklung Überlastungen zu erwarten. Gemessen wurden erhöhte Konzentration an Pflanzenbehandlungs- und Schädlingsbekämpfungsmitteln (Nitrat, Phosphor, Pharmaka, Hormone, endokrin wirksame Stoffe), was zu einer potentielle Gefährdung der Rohwasserqualität des Wasserwerks führen kann. Vor diesem Hintergrund war zu klären, ob die Reinigungsleistung des Feuchtbiotopes und der Untergrundpassage den erforderlichen Schutz vor Verunreinigungen des Rohwassers bewirken kann oder ob der Kläranlagenablauf in ein anderes Gewässer einzuleiten ist, was allerdings zum Austrocknen des Feuchtgebietes Große Laache führen würde. Bei den durchgeführten Untersuchungen hat sich gezeigt, dass zwischen den wasserwirtschaftlichen Aufgaben Wasserversorgung, Abwasserentsorgung sowie dem Biotopmanagement enge Zusammenhänge bestehen. So wird z.B. durch die Reinigungsleistung des Biotops, aber auch durch die Filtration über einen Grundwasserleiter belastetes Oberflächenwasser aufbereitet, so dass es zur Trinkwassergewinnung genutzt werden kann. Selbst problematische Belastungen wie Pflanzenschutzmittel oder Arzneimittel werden in diesem Fließsystem in ausreichendem Maße abgebaut bzw. eliminiert. Durch den Einsatz der Membrantechnologie im Klärwerk Glessen ist außerdem eine zusätzliche Sicherheit gegeben.
Wasserversorgung, Abwasserentsorgung, Biotop- und Ressourcenschutz im Widerspruch? Erfordernis einer ganzheitlichen Betrachtung des Feuchtgebietes Große Laache
Für die Kläranlage Glessen, ausgelegt für eine Anschlussgröße von 5000 EW, waren aufgrund der absehbaren Entwicklung Überlastungen zu erwarten. Gemessen wurden erhöhte Konzentration an Pflanzenbehandlungs- und Schädlingsbekämpfungsmitteln (Nitrat, Phosphor, Pharmaka, Hormone, endokrin wirksame Stoffe), was zu einer potentielle Gefährdung der Rohwasserqualität des Wasserwerks führen kann. Vor diesem Hintergrund war zu klären, ob die Reinigungsleistung des Feuchtbiotopes und der Untergrundpassage den erforderlichen Schutz vor Verunreinigungen des Rohwassers bewirken kann oder ob der Kläranlagenablauf in ein anderes Gewässer einzuleiten ist, was allerdings zum Austrocknen des Feuchtgebietes Große Laache führen würde. Bei den durchgeführten Untersuchungen hat sich gezeigt, dass zwischen den wasserwirtschaftlichen Aufgaben Wasserversorgung, Abwasserentsorgung sowie dem Biotopmanagement enge Zusammenhänge bestehen. So wird z.B. durch die Reinigungsleistung des Biotops, aber auch durch die Filtration über einen Grundwasserleiter belastetes Oberflächenwasser aufbereitet, so dass es zur Trinkwassergewinnung genutzt werden kann. Selbst problematische Belastungen wie Pflanzenschutzmittel oder Arzneimittel werden in diesem Fließsystem in ausreichendem Maße abgebaut bzw. eliminiert. Durch den Einsatz der Membrantechnologie im Klärwerk Glessen ist außerdem eine zusätzliche Sicherheit gegeben.
Wasserversorgung, Abwasserentsorgung, Biotop- und Ressourcenschutz im Widerspruch? Erfordernis einer ganzheitlichen Betrachtung des Feuchtgebietes Große Laache
Drinking water supply, wastewater treatment, care of biotopes and resources protection as a contradiction? The necessity of a sustainable consideration of a natural wetland system 'Große Laache' near Cologne
Lindner, Wulf (Autor:in) / Engelhardt, Norbert (Autor:in) / Rose, Udo (Autor:in) / Schäfer, Heinrich (Autor:in)
Das Gas- und Wasserfach. Ausgabe Wasser, Abwasser ; 145 ; 782-787
2004
6 Seiten, 6 Bilder, 3 Tabellen, 11 Quellen
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
Widerspruch: Ganzheitliche Architekturkonzepte beduerfen der ganzheitlichen Betrachtung
British Library Online Contents | 1996
|Widerspruch - Ganzheitliche Architekturkonzepte bedürfen der ganzheitlichen Betrachtung.
Online Contents | 1996
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