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Kathodischer Korrosionsschutz von Stahlbewehrung in Beton: Parkhäuser und Tiefgaragen
Parkhäuser werden nachhaltig durch chemische und physikalische Belastungen beansprucht. Vor allem die Chloridbelastung mit Bewehrungskorrosion ist ein Vorgang, der bis zum Einsturz des Gebäudes führen kann. Herkömmliches lokales Sanieren verursacht oft eine Problemverlagerung, da es dabei zur Bildung galvanischer Elemente entlang der Bewehrung kommen kann, was die Korrosionsvorgänge in weitere Bereiche transportiert. Ein alternatives Verfahren ist der Kathodische Korrosionsschutz (KKS). Hierbei wird über die gesamte Schutzzone ein elektrochemisch widerstandsfähiges Metallnetz in geeignetem Mörtel auf der Betonoberfläche eingebettet und an die Anode einer Gleichspannungsquelle angeschlossen. Die Bewehrung wird mit der Kathode verbunden, so dass zwischen beiden ein Ionenstrom entsteht. Dadurch wird eine chemische Reaktion ausgelöst, die dem Korrosionsvorgang entgegenwirkt. Vorteile des Verfahrens sind neben einer zuverlässigen Überwachung der Korrosionsgeschwindigkeit eine Bewertung des Wirkungsgrades, die Standardisierung durch die europäische Norm EN 12696, die Funktionstüchtigkeit unabhängig vom Chloridgehalt des Betons sowie die Verzögerung bis Verhinderung von Schäden.
Kathodischer Korrosionsschutz von Stahlbewehrung in Beton: Parkhäuser und Tiefgaragen
Parkhäuser werden nachhaltig durch chemische und physikalische Belastungen beansprucht. Vor allem die Chloridbelastung mit Bewehrungskorrosion ist ein Vorgang, der bis zum Einsturz des Gebäudes führen kann. Herkömmliches lokales Sanieren verursacht oft eine Problemverlagerung, da es dabei zur Bildung galvanischer Elemente entlang der Bewehrung kommen kann, was die Korrosionsvorgänge in weitere Bereiche transportiert. Ein alternatives Verfahren ist der Kathodische Korrosionsschutz (KKS). Hierbei wird über die gesamte Schutzzone ein elektrochemisch widerstandsfähiges Metallnetz in geeignetem Mörtel auf der Betonoberfläche eingebettet und an die Anode einer Gleichspannungsquelle angeschlossen. Die Bewehrung wird mit der Kathode verbunden, so dass zwischen beiden ein Ionenstrom entsteht. Dadurch wird eine chemische Reaktion ausgelöst, die dem Korrosionsvorgang entgegenwirkt. Vorteile des Verfahrens sind neben einer zuverlässigen Überwachung der Korrosionsgeschwindigkeit eine Bewertung des Wirkungsgrades, die Standardisierung durch die europäische Norm EN 12696, die Funktionstüchtigkeit unabhängig vom Chloridgehalt des Betons sowie die Verzögerung bis Verhinderung von Schäden.
Kathodischer Korrosionsschutz von Stahlbewehrung in Beton: Parkhäuser und Tiefgaragen
Beton- und Stahlbetonbau ; 100 ; A14-A15
2005
2 Seiten, 5 Bilder
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
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