Eine Plattform für die Wissenschaft: Bauingenieurwesen, Architektur und Urbanistik
Planen und Bauen im historischen Bestand. Von der Bauforschung zum Entwurf
Das Planen und Bauen im Umfeld historisch wertvoller Bauten ist eine Herausforderung an Architekten und Denkmalpfleger und zwingt sie zur interdisziplinären Zusammenarbeit. Voraussetzung für den verantwortungsvollen Umgang mit der historischen Substanz ist die systematische Voruntersuchung und Dokumentation sowie eine umfassende Information über den geschichtlichen, gestalterischen und konstruktiven Kontext des Gebäudes. Studenten müssen hinsichtlich dieser Aspekte geschult und sensibilisiert werden. In einem konkreten Fall, dem Umbau des 'Gotischen Hauses' in Andernach aus dem 14. Jahrhundert, konnten die Studierenden die modernen Methoden der Bauaufnahme kennenlernen: photogrammetrische Dokumentation und Auswertung, Schadenskartierung, Handaufnahme, berührungsfreies Einmessen mittels Tachymeter sowie Umsetzen der Daten in ein Bezugssystem. Alle Daten wurden unter Einsatz eines CAD-Systems in einem Notebook in eine Datenbank eingepflegt, so dass Messfehler sofort erkannt werden konnten. Die umfassende Beschäftigung mit dem Gebäude und seiner Historie schafft die Basis für das Verständnis der Gegebenheiten und damit auch für die weitere Planung. Der Entwurf entsteht dabei aus den beiden Aspekten Situation und Funktion. Die Angemessenheit von Veränderungen muss in diesem Kontext immer wieder neu diskutiert werden, denn auch Veränderungen gehören zur Geschichte eines Baudenkmales und sind Teil seiner Authentizität.
Planen und Bauen im historischen Bestand. Von der Bauforschung zum Entwurf
Das Planen und Bauen im Umfeld historisch wertvoller Bauten ist eine Herausforderung an Architekten und Denkmalpfleger und zwingt sie zur interdisziplinären Zusammenarbeit. Voraussetzung für den verantwortungsvollen Umgang mit der historischen Substanz ist die systematische Voruntersuchung und Dokumentation sowie eine umfassende Information über den geschichtlichen, gestalterischen und konstruktiven Kontext des Gebäudes. Studenten müssen hinsichtlich dieser Aspekte geschult und sensibilisiert werden. In einem konkreten Fall, dem Umbau des 'Gotischen Hauses' in Andernach aus dem 14. Jahrhundert, konnten die Studierenden die modernen Methoden der Bauaufnahme kennenlernen: photogrammetrische Dokumentation und Auswertung, Schadenskartierung, Handaufnahme, berührungsfreies Einmessen mittels Tachymeter sowie Umsetzen der Daten in ein Bezugssystem. Alle Daten wurden unter Einsatz eines CAD-Systems in einem Notebook in eine Datenbank eingepflegt, so dass Messfehler sofort erkannt werden konnten. Die umfassende Beschäftigung mit dem Gebäude und seiner Historie schafft die Basis für das Verständnis der Gegebenheiten und damit auch für die weitere Planung. Der Entwurf entsteht dabei aus den beiden Aspekten Situation und Funktion. Die Angemessenheit von Veränderungen muss in diesem Kontext immer wieder neu diskutiert werden, denn auch Veränderungen gehören zur Geschichte eines Baudenkmales und sind Teil seiner Authentizität.
Planen und Bauen im historischen Bestand. Von der Bauforschung zum Entwurf
Fischer, David (Autor:in) / Schmidt, Hartwig (Autor:in) / Wietheger, Marc (Autor:in)
RWTH Themen ; 8-11
2005
4 Seiten, 3 Bilder
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
II Planen und Bauen im Bestand - Glöckner: Planen und Bauen im Bestand
Online Contents | 2007
TIBKAT | 2017
|Planen und Bauen im Bestand : (PBiB)
TIBKAT | 2012
|Neue Methoden - Planen und Bauen im Bestand
British Library Online Contents | 2004
|Bauen und Wohnen im Bestand - Zukunft Planen
Online Contents | 2008
|