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Entsiegeln statt Versiegeln. Umweltschutz mit ökologischen Pflastersystemen
Der Beitrag geht zunächst auf die vielfach noch in Deutschland vorherrschende Praxis ein, bei der Straßen, Gewerbeflächen, Parkplätze oder Wege mit verschiedenen Baustoffen wasserundurchlässig befestigt werden. Die daraus resultierenden Nachteile sind ein hoher und schneller Oberflächenabfluss in die Kanalisation, eine verringerte Grundwasserneubildung sowie ein verstärktes Hochwasserrisiko. Voraussetzungen für eine Versickerung über ökologisch aufgebaute Pflasterflächen sind, dass eine Grundwassergefährdung ausgeschlossen werden kann, ein sicherer Flurabstand zur Grundwasseroberfläche eingehalten wird sowie der unmittelbare Zusammenhang zwischen Bodeneigenschaft und Pflastersystem hinsichtlich Wasserdurchlässigkeit beachtet wird. Als geeignete Flächen für ökologische Pflastersysteme bieten sich insbesondere Rad- und Gehwege, Parkplätze sowie verkehrsberuhigte Zonen und Anliegerstraßen an. Insgesamt verfügen Betonpflasterstein-Systeme in Abhängigkeit ihrer Gestaltung, ihrer Fugenausbildung und der Beschaffenheit des Flächenaufbaus sowie des Untergrundes über ein hohes Entsiegelungspotenzial. Auch das Angebot an ökologisch wirksamen Betonpflasterstein-Systemen ist groß. Als Beispiele multifunktionaler Pflastersysteme werden aufgeführt: Rasenkammersteine, Steinsysteme mit dauerhaft aufgeweiteten Fugen sowie Steine mit Versickerungsöffnungen.
Entsiegeln statt Versiegeln. Umweltschutz mit ökologischen Pflastersystemen
Der Beitrag geht zunächst auf die vielfach noch in Deutschland vorherrschende Praxis ein, bei der Straßen, Gewerbeflächen, Parkplätze oder Wege mit verschiedenen Baustoffen wasserundurchlässig befestigt werden. Die daraus resultierenden Nachteile sind ein hoher und schneller Oberflächenabfluss in die Kanalisation, eine verringerte Grundwasserneubildung sowie ein verstärktes Hochwasserrisiko. Voraussetzungen für eine Versickerung über ökologisch aufgebaute Pflasterflächen sind, dass eine Grundwassergefährdung ausgeschlossen werden kann, ein sicherer Flurabstand zur Grundwasseroberfläche eingehalten wird sowie der unmittelbare Zusammenhang zwischen Bodeneigenschaft und Pflastersystem hinsichtlich Wasserdurchlässigkeit beachtet wird. Als geeignete Flächen für ökologische Pflastersysteme bieten sich insbesondere Rad- und Gehwege, Parkplätze sowie verkehrsberuhigte Zonen und Anliegerstraßen an. Insgesamt verfügen Betonpflasterstein-Systeme in Abhängigkeit ihrer Gestaltung, ihrer Fugenausbildung und der Beschaffenheit des Flächenaufbaus sowie des Untergrundes über ein hohes Entsiegelungspotenzial. Auch das Angebot an ökologisch wirksamen Betonpflasterstein-Systemen ist groß. Als Beispiele multifunktionaler Pflastersysteme werden aufgeführt: Rasenkammersteine, Steinsysteme mit dauerhaft aufgeweiteten Fugen sowie Steine mit Versickerungsöffnungen.
Entsiegeln statt Versiegeln. Umweltschutz mit ökologischen Pflastersystemen
Desealing instead of sealing
Rixner, Sepp (Autor:in)
Straßen- und Tiefbau ; 59 ; 12-15
2005
3 Seiten, 9 Bilder
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
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