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Blendfreie saisonale Verschattung von Prismenverglasungen
Beschrieben wird eine am Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) entwickelte Dreifach-Wärmeschutzverglasung, die gleichzeitig auch die Blendung im Innenraum durch direkt einfallendes Sonnenlich verhindert. Die mittlere Scheibe der Dreifachverglasung wird dabei durch eine Spezialfolie von nur etwa 0,1 mm Stärke mit mikrostrukturierter, prismatischer Struktur ersetzt. Sie sorgt im Scheibenzwischenraum (SZR) für eine sonnenstandsabhängige Reflektion direkter Strahlung. Die Transmission direkter Strahlung wird im Winter erhöht, die sekundäre Wärmeabgabe nach innen im Sommer unterdrückt. Bei hohem Sonnenstand sorgt die totale Reflexion direkter Strahlung sowohl als Sonnenschutz- als auch als effektive Blendschutzmaßnahme. Bei tiefstehender Sonne treten dagen extrem hohe Leuchtdichten im Fensterbereich auf. Der Einsatz eines zusätzlichen streuenden Diffusors hinter der Prismenfolie kann den visuellen Komfort verbessern. Als streuende Komponenten können sowohl reine Diffusoren (geätzte oder mit Siebdruck bedruckte Glasscheiben, PVB-Verbundgläser, usw.) als auch Materialien mit zusätzlichen Eigenschaften eingesetzt werden. Aerogele können beispielsweise die Wärmedämmwirkung des Systems erhöhen, Latentwärmespeichermaterialien unerwartete Überhitzung in der Übergangzeit entschärfen. Verschiedene Klassen von Diffusoren wurden parametrisch getestet. Um beliebige Einstrahlungsbedingungen zu reproduzieren, wurden zusätzliche Indoor-Messungen in einem Sonnensimulator durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass nur zwei der untersuchten Proben mit idealer Streuung und einer Lichttransmission von 0.20 und 0.24 in der Lage sind einen ganzjährigen azeptablen Blendschutz zu gewährleisten.
Blendfreie saisonale Verschattung von Prismenverglasungen
Beschrieben wird eine am Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) entwickelte Dreifach-Wärmeschutzverglasung, die gleichzeitig auch die Blendung im Innenraum durch direkt einfallendes Sonnenlich verhindert. Die mittlere Scheibe der Dreifachverglasung wird dabei durch eine Spezialfolie von nur etwa 0,1 mm Stärke mit mikrostrukturierter, prismatischer Struktur ersetzt. Sie sorgt im Scheibenzwischenraum (SZR) für eine sonnenstandsabhängige Reflektion direkter Strahlung. Die Transmission direkter Strahlung wird im Winter erhöht, die sekundäre Wärmeabgabe nach innen im Sommer unterdrückt. Bei hohem Sonnenstand sorgt die totale Reflexion direkter Strahlung sowohl als Sonnenschutz- als auch als effektive Blendschutzmaßnahme. Bei tiefstehender Sonne treten dagen extrem hohe Leuchtdichten im Fensterbereich auf. Der Einsatz eines zusätzlichen streuenden Diffusors hinter der Prismenfolie kann den visuellen Komfort verbessern. Als streuende Komponenten können sowohl reine Diffusoren (geätzte oder mit Siebdruck bedruckte Glasscheiben, PVB-Verbundgläser, usw.) als auch Materialien mit zusätzlichen Eigenschaften eingesetzt werden. Aerogele können beispielsweise die Wärmedämmwirkung des Systems erhöhen, Latentwärmespeichermaterialien unerwartete Überhitzung in der Übergangzeit entschärfen. Verschiedene Klassen von Diffusoren wurden parametrisch getestet. Um beliebige Einstrahlungsbedingungen zu reproduzieren, wurden zusätzliche Indoor-Messungen in einem Sonnensimulator durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass nur zwei der untersuchten Proben mit idealer Streuung und einer Lichttransmission von 0.20 und 0.24 in der Lage sind einen ganzjährigen azeptablen Blendschutz zu gewährleisten.
Blendfreie saisonale Verschattung von Prismenverglasungen
Giovannetti, Federico (Autor:in)
2006
6 Seiten, 4 Bilder, 3 Quellen
Aufsatz (Konferenz)
Deutsch
Antireflexschicht , Energieeinsparung , Fassadenverkleidung , Fenster (Gebäudebauteil) , Fensterglas , Isolierglasfaser , Jalousie , Lichtablenkung , Lichtabsorption , Lichtausbreitung , Lichtbeugung , Mehrfachverglasung , Prisma (Optik) , Sonnenlicht , Sonnenschutzverglasung , Blendschutz , Wärmeschutzverglasung
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