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Die Profilgeometrie und hydraulische Leistungsfähigkeit von Kelchüberfallbauwerken
Kelchüberfallbauwerke sind unter geometrischen und hydraulischen Aspekten äußerst bemerkenswerte Wasserbauwerke. Sie finden hauptsächlich Verwendung als Kopf- und Einlaufbauwerke von Hochwasserentlastungsanlagen (HWE) bei großen und mittleren Talsperren sowie bei Hochwasserrückhaltebecken (HRB). Auf der Grundlage umfangreicher Modelluntersuchungen ist die Profilform von Kelchüberfallbauwerken mathematisch genau erfasst. Auf der Basis einer Vielzahl von Messergebnissen aus wasserbaulichen Laborversuchen ist auch ihre Abflusskapazität genau bestimmbar. Im Beitrag wird insbesondere auf die geometrische und hydraulische Problemstellung von Kelchüberfallbauwerken - soweit sie den Bereich der Überlaufkrone betreffen - detailliert eingegangen. Die dazu vorgeschlagenen Berechnungsverfahren bezüglich Bestimmung der Profilgeometrie und betreffend der Ermittlung der hydraulischen Leistungsfähigkeit von Kelchüberfallbauwerken werden anhand folgender zwei Beispiele dargelegt. (1) Das erste Beispiel bezieht sich auf eine angenommene Extremsituation, bei der das größtmögliche Überfallverhältnis mit 0,506 angesetzt wird und dabei ein Teil der Versuchsergebnisse Verwendung findet. (2) Das zweite Beispiel bezieht sich auf die aktuellen Projektdaten der Aabach-Talsperre. Der Scheitelradius des dortigen Kelchüberfallbauwerkes ist 5,70 m. Die anderweitig vorgenommene Analyse der vorhandenen Kelchprofildaten führt auf ein maßgebendes Überfallverhältnis von 0,14.
Die Profilgeometrie und hydraulische Leistungsfähigkeit von Kelchüberfallbauwerken
Kelchüberfallbauwerke sind unter geometrischen und hydraulischen Aspekten äußerst bemerkenswerte Wasserbauwerke. Sie finden hauptsächlich Verwendung als Kopf- und Einlaufbauwerke von Hochwasserentlastungsanlagen (HWE) bei großen und mittleren Talsperren sowie bei Hochwasserrückhaltebecken (HRB). Auf der Grundlage umfangreicher Modelluntersuchungen ist die Profilform von Kelchüberfallbauwerken mathematisch genau erfasst. Auf der Basis einer Vielzahl von Messergebnissen aus wasserbaulichen Laborversuchen ist auch ihre Abflusskapazität genau bestimmbar. Im Beitrag wird insbesondere auf die geometrische und hydraulische Problemstellung von Kelchüberfallbauwerken - soweit sie den Bereich der Überlaufkrone betreffen - detailliert eingegangen. Die dazu vorgeschlagenen Berechnungsverfahren bezüglich Bestimmung der Profilgeometrie und betreffend der Ermittlung der hydraulischen Leistungsfähigkeit von Kelchüberfallbauwerken werden anhand folgender zwei Beispiele dargelegt. (1) Das erste Beispiel bezieht sich auf eine angenommene Extremsituation, bei der das größtmögliche Überfallverhältnis mit 0,506 angesetzt wird und dabei ein Teil der Versuchsergebnisse Verwendung findet. (2) Das zweite Beispiel bezieht sich auf die aktuellen Projektdaten der Aabach-Talsperre. Der Scheitelradius des dortigen Kelchüberfallbauwerkes ist 5,70 m. Die anderweitig vorgenommene Analyse der vorhandenen Kelchprofildaten führt auf ein maßgebendes Überfallverhältnis von 0,14.
Die Profilgeometrie und hydraulische Leistungsfähigkeit von Kelchüberfallbauwerken
Indlekofer, Horst M.F. (Autor:in)
Wasser und Abfall ; 8 ; 44-52
2006
9 Seiten, 8 Bilder, 3 Tabellen, 16 Quellen
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
Hydraulische Leistungsfähigkeit von Straßenablauf-Aufsätzen
UB Braunschweig | 2018
|Hydraulische Berechnungsgrundlagen
Springer Verlag | 2019
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