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Feuerprobe für Nanolack-Brandschutz
Holzprodukte, Kunststoffe oder Textilien sind häufig mit Flammschutzmitteln ausgerüstet, um einen Brand zu verhindern oder zumindest zu verzögern. Viele klassische Brandschutzmittel sind allerdings gesundheits- oder umweltschädlich, zum Teil verändern sie auch ab einer bestimmten Konzentration die Eigenschaften des Materials, dem sie beigefügt wurden. Die derzeit üblichen Flammschutzmittel lassen sich jedoch zumindest teilweise ersetzen, z.B. durch Nanopartikel. Bereits ein Anteil von 5 % Siliciumdioxid- oder Tonerde-Nanopartikel reicht aus, um die Menge der bisher verwendeten Mittel spürbar zu verringern. Die Nanopartikel sorgen dafür, dass sich um das brennende Material eine Kruste bildet und verhindern damit, dass sich die brandhemmenden Substanzen zu schnell verflüchtigen. Wie gut die Rezeptur funktioniert, zeigt ein neuer am IFAM (Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung) in Bremen entwickelter Brandschutzlack. Er enthält eine organische Phosphorverbindung, die dem Feuer den Sauerstoff entzieht und zusammen mit den Nanopartikeln eine Kruste bildet, die den beschichteten Gegenstand vor dem Verbrennen schützt. Das Prinzip lässt sich auf alle gängigen Kunststoffe übertragen.
Feuerprobe für Nanolack-Brandschutz
Holzprodukte, Kunststoffe oder Textilien sind häufig mit Flammschutzmitteln ausgerüstet, um einen Brand zu verhindern oder zumindest zu verzögern. Viele klassische Brandschutzmittel sind allerdings gesundheits- oder umweltschädlich, zum Teil verändern sie auch ab einer bestimmten Konzentration die Eigenschaften des Materials, dem sie beigefügt wurden. Die derzeit üblichen Flammschutzmittel lassen sich jedoch zumindest teilweise ersetzen, z.B. durch Nanopartikel. Bereits ein Anteil von 5 % Siliciumdioxid- oder Tonerde-Nanopartikel reicht aus, um die Menge der bisher verwendeten Mittel spürbar zu verringern. Die Nanopartikel sorgen dafür, dass sich um das brennende Material eine Kruste bildet und verhindern damit, dass sich die brandhemmenden Substanzen zu schnell verflüchtigen. Wie gut die Rezeptur funktioniert, zeigt ein neuer am IFAM (Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung) in Bremen entwickelter Brandschutzlack. Er enthält eine organische Phosphorverbindung, die dem Feuer den Sauerstoff entzieht und zusammen mit den Nanopartikeln eine Kruste bildet, die den beschichteten Gegenstand vor dem Verbrennen schützt. Das Prinzip lässt sich auf alle gängigen Kunststoffe übertragen.
Feuerprobe für Nanolack-Brandschutz
Kleemeier, Malte (Autor:in)
2006
1 Seite, 2 Bilder
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