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Im Bürogebäude Berliner Bogen war im 2. Untergeschoss für die Hamburger Stadtentwässerung ein Mischwasserrückhaltebecken (MRB) mit ca. 22500 Kubikmeter Speichervolumen zu integrieren. Das MRB ist in drei längsdurchströmte Becken symmetrisch zur Gebäudelängsrichtung gegliedert mit Beckenbreiten, die das Achsraster der Obergeschosse aufnehmen. Stützen konnten nur in den mittleren Becken zur Abfangung der aussteifenden Kerne angeordnet werden. Die Forderung nach Stützenfreiheit insbesondere des Beckens 1, um eine ausreichende Reinigungswirkung sicherzustellen, war bestimmendes Entwurfskriterium für die gesamte Tragwerkskonstruktion. Das Haupttragwerk besteht aus 22 korbbogenförmigen Stahlbögen im Abstand von 12.5 Meter, die außerhalb der wärmegedämmten Gebäudehaut liegen und zusätzlich zu der Belastung aus Wind, Schnee und Eigengewicht der Glasfassade auch Teile der Gebäuelasten tragen. Konstruktionselemente und Berechnung des Stahlbaus werden im Beitrag erläutert. Das Bürogebäude Dockland wurde in exponierter Lage an bzw. über der Elbe in Hamburg-Altona errichtet. Dazu wurde eine vorhandene Kaianlage um ca. 100 m verlängert. Die Pfahlgründung wurde ausgeführt als Rammpfahl mit ausgerammten Fuß System Franki mit max. Tragfähigkeiten von 200 kN. Im Bereich der hohen Belastung am Fußpunkt der Auskragung in Achse 20 ergeben sich als maximale Belastung im inneren Auflagepunkt ca. 20 MN. Es wurde ein Anprallschutz gegen einen möglichen Schiffsanprall durch eine Sonderkonstruktion aus sandgefüllten Dalben erstellt. Die Tragstruktur des Gebäudes in Stahl- bzw. Stahlbetonbauweise wurde vom Wasser aus montiert.
Im Bürogebäude Berliner Bogen war im 2. Untergeschoss für die Hamburger Stadtentwässerung ein Mischwasserrückhaltebecken (MRB) mit ca. 22500 Kubikmeter Speichervolumen zu integrieren. Das MRB ist in drei längsdurchströmte Becken symmetrisch zur Gebäudelängsrichtung gegliedert mit Beckenbreiten, die das Achsraster der Obergeschosse aufnehmen. Stützen konnten nur in den mittleren Becken zur Abfangung der aussteifenden Kerne angeordnet werden. Die Forderung nach Stützenfreiheit insbesondere des Beckens 1, um eine ausreichende Reinigungswirkung sicherzustellen, war bestimmendes Entwurfskriterium für die gesamte Tragwerkskonstruktion. Das Haupttragwerk besteht aus 22 korbbogenförmigen Stahlbögen im Abstand von 12.5 Meter, die außerhalb der wärmegedämmten Gebäudehaut liegen und zusätzlich zu der Belastung aus Wind, Schnee und Eigengewicht der Glasfassade auch Teile der Gebäuelasten tragen. Konstruktionselemente und Berechnung des Stahlbaus werden im Beitrag erläutert. Das Bürogebäude Dockland wurde in exponierter Lage an bzw. über der Elbe in Hamburg-Altona errichtet. Dazu wurde eine vorhandene Kaianlage um ca. 100 m verlängert. Die Pfahlgründung wurde ausgeführt als Rammpfahl mit ausgerammten Fuß System Franki mit max. Tragfähigkeiten von 200 kN. Im Bereich der hohen Belastung am Fußpunkt der Auskragung in Achse 20 ergeben sich als maximale Belastung im inneren Auflagepunkt ca. 20 MN. Es wurde ein Anprallschutz gegen einen möglichen Schiffsanprall durch eine Sonderkonstruktion aus sandgefüllten Dalben erstellt. Die Tragstruktur des Gebäudes in Stahl- bzw. Stahlbetonbauweise wurde vom Wasser aus montiert.
Berliner Bogen und Dockland - eine Herausforderung für den Tragwerksplaner
Nagel, W. (Autor:in)
2006
16 Seiten, 15 Bilder, 5 Quellen
Aufsatz (Konferenz)
Deutsch
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