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Problem verschärft. Brandschutz für Deponien und Läger ist notwendiger denn je
Brände auf Deponien und in Zwischenlägern werden unterschieden in offene und verdeckte Brände. Bei offenen Bränden werden Flammen und Rauch i.d.R. frühzeitig durch das Betriebspersonal bemerkt und abgelöscht. Bei verdeckten Bränden ist dies schwieriger. Auslöser für einen Brand im Innern einer Deponie oder eines Zwischenlagers ist meist ein langsam ablaufender Oxidationsvorgang, der bis zur Selbstentzündung des gelagerten Materials führen kann. Meistens ist die Detektion eines verdeckten Brandes erst im fortgeschrittenen Stadium möglich, indem an der Schüttgutoberfläche erhöhte Temperaturen messbar sind oder sich Merkmale wie Vegetationsschäden, Schwitzstellen, Brandgeruch, Gas- und Dampfschwaden oder im Winter örtlich geschmolzener Schnee einstellen. Hierzu werden in der ersten Erkundungsstufe Infrarotaufnahmen zum Aufsuchen der Brandbereiche erstellt. Zur genaueren Lokalisierung und zum Eingrenzen der Brandbereiche werden Gas- und Temperaturmessungen durchgeführt. Besonders die in unterschiedlichen Horizonten gemessenen Temperaturen und die Konzentrationen von Kohlenmonoxid und Wasserstoff liefern in diesem Zusammenhang wichtige Hinweise hinsichtlich Lage, Größe und Intensität des Brandherdes. Nach Vorliegen dieser Ergebnisse kann dann ein geeignetes Brandbekämpfungsverfahren ausgewählt werden. Zur Brandbekämpfung können z.B. folgende Verfahren (allein oder kombiniert) zur Anwendung kommen: Abtragen oder Ausgraben, Abdecken, Ablöschen mit Wasser bzw. Injizieren von Füllstoffen, Inertgasen oder flüssigen Löschmitteln.
Problem verschärft. Brandschutz für Deponien und Läger ist notwendiger denn je
Brände auf Deponien und in Zwischenlägern werden unterschieden in offene und verdeckte Brände. Bei offenen Bränden werden Flammen und Rauch i.d.R. frühzeitig durch das Betriebspersonal bemerkt und abgelöscht. Bei verdeckten Bränden ist dies schwieriger. Auslöser für einen Brand im Innern einer Deponie oder eines Zwischenlagers ist meist ein langsam ablaufender Oxidationsvorgang, der bis zur Selbstentzündung des gelagerten Materials führen kann. Meistens ist die Detektion eines verdeckten Brandes erst im fortgeschrittenen Stadium möglich, indem an der Schüttgutoberfläche erhöhte Temperaturen messbar sind oder sich Merkmale wie Vegetationsschäden, Schwitzstellen, Brandgeruch, Gas- und Dampfschwaden oder im Winter örtlich geschmolzener Schnee einstellen. Hierzu werden in der ersten Erkundungsstufe Infrarotaufnahmen zum Aufsuchen der Brandbereiche erstellt. Zur genaueren Lokalisierung und zum Eingrenzen der Brandbereiche werden Gas- und Temperaturmessungen durchgeführt. Besonders die in unterschiedlichen Horizonten gemessenen Temperaturen und die Konzentrationen von Kohlenmonoxid und Wasserstoff liefern in diesem Zusammenhang wichtige Hinweise hinsichtlich Lage, Größe und Intensität des Brandherdes. Nach Vorliegen dieser Ergebnisse kann dann ein geeignetes Brandbekämpfungsverfahren ausgewählt werden. Zur Brandbekämpfung können z.B. folgende Verfahren (allein oder kombiniert) zur Anwendung kommen: Abtragen oder Ausgraben, Abdecken, Ablöschen mit Wasser bzw. Injizieren von Füllstoffen, Inertgasen oder flüssigen Löschmitteln.
Problem verschärft. Brandschutz für Deponien und Läger ist notwendiger denn je
Hoischen, Ulrich (Autor:in) / Klein, Andreas (Autor:in) / Kayser, Jörg (Autor:in)
Entsorga Magazin ; 25 ; 90-94
2006
5 Seiten, 4 Bilder
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
Brandschutz und Brandbekämpfung bei Deponien
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