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Feinkoernige Betone auf Basis von Bindemitteln mit reduziertem Wasseranspruch.
Erfahrungen beim Einsatz feinkörniger Betone (FKB) haben gezeigt, dass sie prinzipiell für den Industrie-und Wohbaubau geeignet sind. Einige ihrer Nachteile sind allerdings so wesentlich, dass sie sich bislang nicht breit durchsetzen konnten. Probleme verursachen die großen Zwischenkorn-Hohlräume, das Fehlen einer Skelettstruktur aus groben Zuschlagstoffen, die erhöhte Porosität, sowie das hohe Kriechen und Schwinden. Eine Optimierung der Technologie ist aber möglich, und zwar durch Methoden, die vorzugsweise auf der Zementaktivierung beim Zumahlen, der Einführung von mineralischen und anderen chemischen Zusatzstoffen sowie innovativen Verdichtungsverfahrungen beruhen. Eine wesentliche Verbesserung der Eigenschaften lässt sich durch moderne Verflüssiger erzielen. Für Bindemittel mit reduziertem Wasseranspruch (BRW) werden Zement und pulverförmiges Fliessmittel (2-3 Massenprozent) gemeinsam zugeführt, es entsteht eine erhöhte chemische Aktivität und einen reduzierter Wasseranspruch (30-40 %). Feinkörnige Betone auf BRW-Basis erreichen mindestens 50% der Güteklassenfestigkeit in ersten 24 Stunden normaler Erhärtung. Bei der Herstellung von BRW wird wesentlicher Teil von Zementklinker durch feingemahlten Mineralzuschlagstoff ersetzt, dadurch reduziert sich das Schwinden und die Konstruktionen sind besonders rissbeständig. Bei einem Anteil von bis zu 60% der feingemahlenen Zuschlagstoffe erhält man Gütenklassen B25- B30. Aufgrund der hohen Ausbreitmasse und der geringen Sedimentationsneigung von Betonmischungen auf BRW kann man monolitische Beton- und Stahlbetonkonstruktionen mit rüttelfreien Technologien realisieren.
Feinkoernige Betone auf Basis von Bindemitteln mit reduziertem Wasseranspruch.
Erfahrungen beim Einsatz feinkörniger Betone (FKB) haben gezeigt, dass sie prinzipiell für den Industrie-und Wohbaubau geeignet sind. Einige ihrer Nachteile sind allerdings so wesentlich, dass sie sich bislang nicht breit durchsetzen konnten. Probleme verursachen die großen Zwischenkorn-Hohlräume, das Fehlen einer Skelettstruktur aus groben Zuschlagstoffen, die erhöhte Porosität, sowie das hohe Kriechen und Schwinden. Eine Optimierung der Technologie ist aber möglich, und zwar durch Methoden, die vorzugsweise auf der Zementaktivierung beim Zumahlen, der Einführung von mineralischen und anderen chemischen Zusatzstoffen sowie innovativen Verdichtungsverfahrungen beruhen. Eine wesentliche Verbesserung der Eigenschaften lässt sich durch moderne Verflüssiger erzielen. Für Bindemittel mit reduziertem Wasseranspruch (BRW) werden Zement und pulverförmiges Fliessmittel (2-3 Massenprozent) gemeinsam zugeführt, es entsteht eine erhöhte chemische Aktivität und einen reduzierter Wasseranspruch (30-40 %). Feinkörnige Betone auf BRW-Basis erreichen mindestens 50% der Güteklassenfestigkeit in ersten 24 Stunden normaler Erhärtung. Bei der Herstellung von BRW wird wesentlicher Teil von Zementklinker durch feingemahlten Mineralzuschlagstoff ersetzt, dadurch reduziert sich das Schwinden und die Konstruktionen sind besonders rissbeständig. Bei einem Anteil von bis zu 60% der feingemahlenen Zuschlagstoffe erhält man Gütenklassen B25- B30. Aufgrund der hohen Ausbreitmasse und der geringen Sedimentationsneigung von Betonmischungen auf BRW kann man monolitische Beton- und Stahlbetonkonstruktionen mit rüttelfreien Technologien realisieren.
Feinkoernige Betone auf Basis von Bindemitteln mit reduziertem Wasseranspruch.
Bagenov, J.M. (Autor:in) / Harcenko, I. (Autor:in) / Skaluschevic, A. (Autor:in)
Ibausil, Internationale Baustofftagung, 16 ; 1411-1418
2006
8 Seiten, 3 Tabellen
Aufsatz (Konferenz)
Deutsch
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