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Probabilistische Betrachtungen der Brückendynamik und Schadenserkennung
Die Wiener Reichsbrücke wurde zwischen 2004 und 2005 mit einem Überwachungssystem ausgestattet, das kontinuierlich die Schwingungen, Temperaturen und seit kurzer Zeit auch Dehnungen der Brücke aufzeichnet. Mit diesen Daten war es möglich, die Schwankungen der dynamischen Eigenschaften der Brücke in diesem Zeitraum zu beobachten und sie statistisch auszuwerten. Im Beitrag werden die Temperaturabhängigkeit der Eigenfrequenzen, die Streuung der Messdaten und andere statistisch relevante Werte präsentiert. Die für den Nutzer maßgebenden Merkmale eines Schadensfrüherkennungssystems - die Robustheit und Zuverlässigkeit - werden durch statistische Schwankungen der Messdaten beeinflusst. Eine Methode zur Schadenserkennung aufgrund von Eigenfrequenzänderungen, die diese Wahrscheinlichkeiten berücksichtigt, wird theoretisch und anhand von praktischen Beispielen dargestellt. Mit Hilfe von probabilistischen Betrachtungen wird zwischen identifizierbaren und nicht identifizierbaren Schäden unterschieden. Bei der Überwachung der Brücke wurden Variationskoeffizienten der Frequenzen zwischen 0,97 und 1,2 % beobachtet. Bei Berücksichtigung der Temperaturmodelle konnten diese auf 0,326 bis 0,752 % reduziert werden. Die Identifizierbarkeit wurde an 7 Beispielen (Schadensszenarien) mit unterschiedlichen Schädigungsstufen am Modell überprüft.
Probabilistische Betrachtungen der Brückendynamik und Schadenserkennung
Die Wiener Reichsbrücke wurde zwischen 2004 und 2005 mit einem Überwachungssystem ausgestattet, das kontinuierlich die Schwingungen, Temperaturen und seit kurzer Zeit auch Dehnungen der Brücke aufzeichnet. Mit diesen Daten war es möglich, die Schwankungen der dynamischen Eigenschaften der Brücke in diesem Zeitraum zu beobachten und sie statistisch auszuwerten. Im Beitrag werden die Temperaturabhängigkeit der Eigenfrequenzen, die Streuung der Messdaten und andere statistisch relevante Werte präsentiert. Die für den Nutzer maßgebenden Merkmale eines Schadensfrüherkennungssystems - die Robustheit und Zuverlässigkeit - werden durch statistische Schwankungen der Messdaten beeinflusst. Eine Methode zur Schadenserkennung aufgrund von Eigenfrequenzänderungen, die diese Wahrscheinlichkeiten berücksichtigt, wird theoretisch und anhand von praktischen Beispielen dargestellt. Mit Hilfe von probabilistischen Betrachtungen wird zwischen identifizierbaren und nicht identifizierbaren Schäden unterschieden. Bei der Überwachung der Brücke wurden Variationskoeffizienten der Frequenzen zwischen 0,97 und 1,2 % beobachtet. Bei Berücksichtigung der Temperaturmodelle konnten diese auf 0,326 bis 0,752 % reduziert werden. Die Identifizierbarkeit wurde an 7 Beispielen (Schadensszenarien) mit unterschiedlichen Schädigungsstufen am Modell überprüft.
Probabilistische Betrachtungen der Brückendynamik und Schadenserkennung
Ralbovsky, Marian (Autor:in) / Deix, Stefan (Autor:in) / Flesch, Rainer (Autor:in)
Der Bauingenieur ; 82 ; S12-S16
2007
5 Seiten, 8 Bilder, 6 Tabellen, 4 Quellen
(D-A-CH-Mitteilungsblatt)
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
Überwachung , Brücke (Bauwerk) , Österreich , Schadensfrüherkennung , Schadensanalyse , dynamische Belastung , Temperatureinfluss , Eigenfrequenz , Messung geometrischer Größen , dynamische Eigenschaft , Verformung , statistische Verteilung , Ausfallwahrscheinlichkeit , Versagen , Messsystem , Frequenz , Modellmethode , Variationskoeffizient , Korrelationskoeffizient , statistische Auswertung , Finite-Elemente-Methode , Frequenzabhängigkeit
Probabilistische Betrachtungen zur Brückendynamik und Schadenserkennung
IuD Bahn | 2007
|Springer Verlag | 2017
|Brückendynamik : Schwingungsuntersuchungen von Schrägseilen
UB Braunschweig | 2004
|Brückendynamik : Schwingungsuntersuchungen von Schrägseilen
TIBKAT | 2004
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