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Aspekte des Explosionsschutzes bei der Konstruktion von mechanischen Geräten
Mit der Verbindlichkeit der Richtlinie 94/9/EG (ATEX-Richtlinie) und ihrer Umsetzung in nationales Recht durch die Explosionsschutzverordnung (11. GPSG) sind die Hersteller von Geräten, die für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen vorgesehen sind, verpflichtet, die Aspekte des Explosionsschutzes zu beachten. Nach der Norm DIN EN 13463-1 ist für explosionsgeschützte nichtelektrische Geräte grundsätzlich eine Zündgefahrenbewertung durchzuführen. Aus dieser sind Maßnahmen zur Vermeidung der Zündgefahren abzuleiten. Eine Zündgefahrenbewertung ist immer produkt- und verwendungsspezifisch. Die Bewertung und das Ergebnis hängen stark von der bestimmungsgemäßen Verwendung des Gerätes ab. Bei den Herstellern stellen sich die Fragen: Was ist eine Zündgefahrenbewertung? Wie ist diese durchzuführen? Was gehört zur Dokumentation? Eine nachträgliche Zündgefahrenbewertung an Produkten durchzuführen, bringt zwar eine Einordnung in eine entsprechende Gerätekategorie, diese muss aber nicht der angestrebten Kategorie entsprechen. Hier stellt sich die Frage: Wie können bereits während der Entwicklung von mechanischen Geräten die Aspekte des Explosionsschutzes einfließen? Nach einer Zündgefahrenbewertung kann es durchaus notwendig werden, eine Anpassungs- bzw. Variantenkonstruktion auszuführen. Um diesen Entwicklungsaufwand effektiv zu gestalten bzw. zu minimieren, ist es vorteilhaft, Schnittstellen zu schaffen, die die Anforderungen speziell und konkret sowie mit möglichen Beispielen hinterlegen. Diese Schnittstellen können durch die Erstellung von Checklisten für die Erweiterung von Anforderungslisten, Werkstoff- und Werkstoffpaarungslisten, Aufstellen von Zündgefahrenanalysen für typische Wirkprinzipien an mechanischen Geräten und auch Untersuchungen von typischen Arbeitsweisen mechanischer Geräte mit dem Aufzeigen von Zündgefahren und entsprechenden Lösungsvorschlägen gefunden werden. Durch die Bereitstellung solcher Hilfsmittel zu den einzelnen Arbeitsschritten wird eine zielgerichtete Bearbeitung (Neukonstruktion) bzw. Überarbeitung (Anpassungskonstruktion) der mechanischen Geräte für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen gegeben sein.
Aspekte des Explosionsschutzes bei der Konstruktion von mechanischen Geräten
Mit der Verbindlichkeit der Richtlinie 94/9/EG (ATEX-Richtlinie) und ihrer Umsetzung in nationales Recht durch die Explosionsschutzverordnung (11. GPSG) sind die Hersteller von Geräten, die für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen vorgesehen sind, verpflichtet, die Aspekte des Explosionsschutzes zu beachten. Nach der Norm DIN EN 13463-1 ist für explosionsgeschützte nichtelektrische Geräte grundsätzlich eine Zündgefahrenbewertung durchzuführen. Aus dieser sind Maßnahmen zur Vermeidung der Zündgefahren abzuleiten. Eine Zündgefahrenbewertung ist immer produkt- und verwendungsspezifisch. Die Bewertung und das Ergebnis hängen stark von der bestimmungsgemäßen Verwendung des Gerätes ab. Bei den Herstellern stellen sich die Fragen: Was ist eine Zündgefahrenbewertung? Wie ist diese durchzuführen? Was gehört zur Dokumentation? Eine nachträgliche Zündgefahrenbewertung an Produkten durchzuführen, bringt zwar eine Einordnung in eine entsprechende Gerätekategorie, diese muss aber nicht der angestrebten Kategorie entsprechen. Hier stellt sich die Frage: Wie können bereits während der Entwicklung von mechanischen Geräten die Aspekte des Explosionsschutzes einfließen? Nach einer Zündgefahrenbewertung kann es durchaus notwendig werden, eine Anpassungs- bzw. Variantenkonstruktion auszuführen. Um diesen Entwicklungsaufwand effektiv zu gestalten bzw. zu minimieren, ist es vorteilhaft, Schnittstellen zu schaffen, die die Anforderungen speziell und konkret sowie mit möglichen Beispielen hinterlegen. Diese Schnittstellen können durch die Erstellung von Checklisten für die Erweiterung von Anforderungslisten, Werkstoff- und Werkstoffpaarungslisten, Aufstellen von Zündgefahrenanalysen für typische Wirkprinzipien an mechanischen Geräten und auch Untersuchungen von typischen Arbeitsweisen mechanischer Geräte mit dem Aufzeigen von Zündgefahren und entsprechenden Lösungsvorschlägen gefunden werden. Durch die Bereitstellung solcher Hilfsmittel zu den einzelnen Arbeitsschritten wird eine zielgerichtete Bearbeitung (Neukonstruktion) bzw. Überarbeitung (Anpassungskonstruktion) der mechanischen Geräte für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen gegeben sein.
Aspekte des Explosionsschutzes bei der Konstruktion von mechanischen Geräten
Träger, R. (Autor:in) / Beyer, M. (Autor:in) / Grote, K.H. (Autor:in)
2006
17 Seiten, 5 Bilder, 2 Tabellen, 11 Quellen
Aufsatz (Konferenz)
Deutsch
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