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Die britische Regierung lässt die Chancen für ein Megakraftwerk untersuchen. Umweltverbände lehnen das Projekt ab. Das von der Regierung geplante Wellenkraftwerk im Bristol-Kanal könnte jährlich 17 Terawattstunden Strom produzieren. Seit 160 Jahren träumen britische Ingenieure von einer Verbindung über den Bristol-Kanal: Eine Brücke, die vor der Mündung des Flusses Severn die Regionen Wales und Südwest-England verbindet, zugleich ein Sperrwerk, das die Kraft von Ebbe und Flut nutzt, um Strom zu produzieren. Jetzt hat dieses Jahrhundertprojekt eine wichtige Hürde genommen. Auf dem Parteitag der regierenden Labour-Partei Ende September kündigte Wirtschaftsminister John Hutton eine Machbarkeitsstudie an. Diese Expertise soll untersuchen wie sich ein solches Projekt auf Mensch und Natur auswirken würde. Schleusen würden den gewaltigen Tidenhub von 14 Metern überbrücken, wo dann bis zu 300 bei einer Leistung von 8,6 Gigawatt in rund 17 Terawattstunden Strom im Jahr produzieren und damit fünf Atomkraftwerke ersetzen. Umweltverbände lehnen das Projekt ab. Alternativ wird vorgeschlagen, die Ufer mit einem Netz von Gezeitenlagunen zu bebauen, die ebenfalls aus dem Tidenhub Strom gewinnen, sogar mehr als das Sperrwerk.
Die britische Regierung lässt die Chancen für ein Megakraftwerk untersuchen. Umweltverbände lehnen das Projekt ab. Das von der Regierung geplante Wellenkraftwerk im Bristol-Kanal könnte jährlich 17 Terawattstunden Strom produzieren. Seit 160 Jahren träumen britische Ingenieure von einer Verbindung über den Bristol-Kanal: Eine Brücke, die vor der Mündung des Flusses Severn die Regionen Wales und Südwest-England verbindet, zugleich ein Sperrwerk, das die Kraft von Ebbe und Flut nutzt, um Strom zu produzieren. Jetzt hat dieses Jahrhundertprojekt eine wichtige Hürde genommen. Auf dem Parteitag der regierenden Labour-Partei Ende September kündigte Wirtschaftsminister John Hutton eine Machbarkeitsstudie an. Diese Expertise soll untersuchen wie sich ein solches Projekt auf Mensch und Natur auswirken würde. Schleusen würden den gewaltigen Tidenhub von 14 Metern überbrücken, wo dann bis zu 300 bei einer Leistung von 8,6 Gigawatt in rund 17 Terawattstunden Strom im Jahr produzieren und damit fünf Atomkraftwerke ersetzen. Umweltverbände lehnen das Projekt ab. Alternativ wird vorgeschlagen, die Ufer mit einem Netz von Gezeitenlagunen zu bebauen, die ebenfalls aus dem Tidenhub Strom gewinnen, sogar mehr als das Sperrwerk.
Traum vom Wellenkraftwerk
Herkenhoff, Peter (Autor:in)
Neue Energie. Magazin für erneuerbare Energien ; 17 ; 96-97
2007
2 Seiten, 1 Bild
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
Ein Fortschrittsbericht zum weltweit ersten kommerziellen OWS Wellenkraftwerk
BASE | 2009
|DataCite | 1913
|DataCite | 1911
|Online Contents | 2003