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Bau und Betrieb von Naturzugkühltürmen aus Beton mit erhöhtem Säurewiderstand
Ende des letzten Jahrhunderts wurde bei RWE Power AG entschieden, den Kraftwerkspark für fossile Brennstoffe zu erneuern. Ein erster Schritt hierzu war der Bau des ersten BoA-Blocks am Standort Niederaußem. Die positiven Erfahrungen, die hier mit dem ersten Kühlturm gemacht wurden, haben zu der Entscheidung geführt, auch alle weiteren Kühltürme mit Abgasableitung aus dem selben Beton zu errichten. Berichtet wird im Beitrag über die Entwicklung dieses Betons und die an ihn gestellten Anforderungen. Dabei wird auch auf die Erfahrungen beim Bau und der notwendigen Qualitätssicherung nach über fünf Jahren Betrieb eingegangen. Zur Erzielung der maximalen Beständigkeit der Bindemittelmatrix gegenüber dem lösenden und treibenden Angriff von Chloriden und Säuren und gegenüber dem Eindringen von Wasser und Gasen wurde eine neue Untersuchungsmethode entwickelt, mit der die chemischen Reaktionsprozesse mit Hilfe von Isotopenversuchen nachgewiesen werden konnten. Zur Erzielung einer dichten Packung des Gesamtfeststoffgefüges, abgestuft bis in den Feinstbereich des Bindemittels, wurde eine spezielle Mischungsberechnung entworfen. So wird für die Zusammenstellung der Gesamtmischung die Idealsieblinie nach Fuller & Thomson verwendet und zur Optimierung der Korngrößenverteilung < 0,063 mm hinsichtlich Dichtheit ein Verfahren nach Puntke verwendet. Ergänzend zu den Qualitätssicherungsmaßnahmen wurde ein umfangreiches Monitoring-Programm am Kühlturm installiert und betrieben.
Bau und Betrieb von Naturzugkühltürmen aus Beton mit erhöhtem Säurewiderstand
Ende des letzten Jahrhunderts wurde bei RWE Power AG entschieden, den Kraftwerkspark für fossile Brennstoffe zu erneuern. Ein erster Schritt hierzu war der Bau des ersten BoA-Blocks am Standort Niederaußem. Die positiven Erfahrungen, die hier mit dem ersten Kühlturm gemacht wurden, haben zu der Entscheidung geführt, auch alle weiteren Kühltürme mit Abgasableitung aus dem selben Beton zu errichten. Berichtet wird im Beitrag über die Entwicklung dieses Betons und die an ihn gestellten Anforderungen. Dabei wird auch auf die Erfahrungen beim Bau und der notwendigen Qualitätssicherung nach über fünf Jahren Betrieb eingegangen. Zur Erzielung der maximalen Beständigkeit der Bindemittelmatrix gegenüber dem lösenden und treibenden Angriff von Chloriden und Säuren und gegenüber dem Eindringen von Wasser und Gasen wurde eine neue Untersuchungsmethode entwickelt, mit der die chemischen Reaktionsprozesse mit Hilfe von Isotopenversuchen nachgewiesen werden konnten. Zur Erzielung einer dichten Packung des Gesamtfeststoffgefüges, abgestuft bis in den Feinstbereich des Bindemittels, wurde eine spezielle Mischungsberechnung entworfen. So wird für die Zusammenstellung der Gesamtmischung die Idealsieblinie nach Fuller & Thomson verwendet und zur Optimierung der Korngrößenverteilung < 0,063 mm hinsichtlich Dichtheit ein Verfahren nach Puntke verwendet. Ergänzend zu den Qualitätssicherungsmaßnahmen wurde ein umfangreiches Monitoring-Programm am Kühlturm installiert und betrieben.
Bau und Betrieb von Naturzugkühltürmen aus Beton mit erhöhtem Säurewiderstand
Construction and operation of natural draught cooling towers made of highly acid-resistant concrete
Niepel, Achim (Autor:in) / Hüttl, Roland (Autor:in) / Klöker, Titus (Autor:in) / Meyer, Joachim (Autor:in) / Busch, Dieter (Autor:in)
VGB PowerTech ; 87 ; 109-115
2007
7 Seiten, 8 Bilder, 11 Quellen
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
Kohlekraftwerk , Braunkohle , Kraftwerk , Kraftwerkskühlturm , Beton , Herstellung , Säurebeständigkeit , Korrosionsbeständigkeit , chemische Beständigkeit , Packungsdichte , Bindemittelgehalt , Mischung (Stoff) , Korngrößenverteilung , Zuschlagstoff , Werkstoffeigenschaft , Qualitätssicherung , Überwachung , chemische Zusammensetzung , mineralogische Zusammensetzung , Beimengung , Bestandteil
Beton mit erhohtem Brandwiderstand
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