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Dezentrale Flüssigerdgas-/LNG-Anlagen
Vor über vierzig Jahren sind die ersten Flüssigerdgas (LNG - Liquefied Natural Gas)-Grundlastanlagen (base-load) mit dem Export von Nordafrika (Algerien) nach Europa (England, Frankreich) und Ende der 60er Jahre auch von Amerika (Alaska) nach Japan in Betrieb gegangen. Seit den Anfängen hat die LNG-Versorgung einen beispiellosen Aufschwung erlebt und erlebt es noch. Zusätzlich zu den Grundlastanlagen werden in vielen Ländern auch kleine dezentrale Flüssigerdgasanlagen eingesetzt, entweder mit oder ohne Verflüssigung. Diese Anlagen dienen bisher vor allem zur Einlagerung von Flüssigerdgas in Niedrigverbrauchszeiten und Einspeisung in Spitzenbedarfszeiten (Spitzenlastanlagen; peak shaving). In den letzten Jahren wird vermehrt diskutiert, dass dezentrale Flüssigerdgasanlagen zunehmend attraktiver werden, z.B. für Methanverflüssigung aus Deponiegas oder Biogas, und speziell vor dem Hintergrund stetig steigender Energiepreise aber auch mit der Möglichkeit, am Erdgashandel im Rahmen der Energiemarktliberalisierung zu partizipieren. Im Beitrag wird hierzu ein Überblick über Hintergründe und Anforderungen an kleine LNG-Anlagen gegeben. Die Möglichkeit, bisher auch als unattraktiv angesehene kleine Gasfelder, die keinen Pipelineanschluss besitzen, durch Erdgasverflüssigung und -transport wirtschaftlich zu nutzen, gegebenenfalls auch Methan aus Deponien oder aus Biogasanlagen durch Verflüssigung zu nutzen, erhöht die Einsatzbereiche der dezentralen Anlagen. Auch für Verbraucher, die in Bereichen liegen, die (noch) nicht durch Pipelineanschluss überregional angebunden sind, kann sich die Versorgung mit Hilfe von dezentralen Flüssigerdgasanlagen (Satellitenanlagen) attraktiv gestalten.
Dezentrale Flüssigerdgas-/LNG-Anlagen
Vor über vierzig Jahren sind die ersten Flüssigerdgas (LNG - Liquefied Natural Gas)-Grundlastanlagen (base-load) mit dem Export von Nordafrika (Algerien) nach Europa (England, Frankreich) und Ende der 60er Jahre auch von Amerika (Alaska) nach Japan in Betrieb gegangen. Seit den Anfängen hat die LNG-Versorgung einen beispiellosen Aufschwung erlebt und erlebt es noch. Zusätzlich zu den Grundlastanlagen werden in vielen Ländern auch kleine dezentrale Flüssigerdgasanlagen eingesetzt, entweder mit oder ohne Verflüssigung. Diese Anlagen dienen bisher vor allem zur Einlagerung von Flüssigerdgas in Niedrigverbrauchszeiten und Einspeisung in Spitzenbedarfszeiten (Spitzenlastanlagen; peak shaving). In den letzten Jahren wird vermehrt diskutiert, dass dezentrale Flüssigerdgasanlagen zunehmend attraktiver werden, z.B. für Methanverflüssigung aus Deponiegas oder Biogas, und speziell vor dem Hintergrund stetig steigender Energiepreise aber auch mit der Möglichkeit, am Erdgashandel im Rahmen der Energiemarktliberalisierung zu partizipieren. Im Beitrag wird hierzu ein Überblick über Hintergründe und Anforderungen an kleine LNG-Anlagen gegeben. Die Möglichkeit, bisher auch als unattraktiv angesehene kleine Gasfelder, die keinen Pipelineanschluss besitzen, durch Erdgasverflüssigung und -transport wirtschaftlich zu nutzen, gegebenenfalls auch Methan aus Deponien oder aus Biogasanlagen durch Verflüssigung zu nutzen, erhöht die Einsatzbereiche der dezentralen Anlagen. Auch für Verbraucher, die in Bereichen liegen, die (noch) nicht durch Pipelineanschluss überregional angebunden sind, kann sich die Versorgung mit Hilfe von dezentralen Flüssigerdgasanlagen (Satellitenanlagen) attraktiv gestalten.
Dezentrale Flüssigerdgas-/LNG-Anlagen
Decentralized natural gas liquefaction (LNG) plants
Oellrich, Lothar R. (Autor:in)
Das Gas- und Wasserfach. Ausgabe Gas, Erdgas ; 149 ; 89-93
2008
5 Seiten, 3 Bilder, 12 Quellen
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
Fachberichte - Neue Technologien - Dezentrale Flüssigerdgas--LNG-Anlagen
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