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Wahlmöglichkeiten bei Hydraulikmotoren
Außergewöhnliche Belastungen komen auf die Mischerantriebe auf Fahrzeugen zu. Die Hersteller von Fahrmischern erwarten und schätzen absolute Zuverlässigkeit, einen minimierten Wartungsaufwand und Standfestigkeit über die Lebensdauer des Fahrzeuges hinweg. Im Zielkonflikt 'technische Leistung kontra Wirtschaftlichkeit' bei Standard- und Spezialmischfahrzeugen lösen die maschinenspezifischen Antriebe der Serie '500' der Produktlinie Bonfiglioli Trasmital diesen Zwiespalt. Mit einem Drehmomentspektrum von 3 000 bis 75 000 Nm deckt die Baureihe '500' den Bereich der marktgängigen Fahrmischerantriebe komplett ab. Über das dreistufige Planetengertriebe können Untersetzungen zwischen i = 17 und 161 gewählt werden. Ob Orbitmotoren oder Hydraulikmotoren nach SAE-Norm, der Hersteller kann schon auf der Antriebseite maßgeblich Einfluss nehmen. Über einen optionalen Drehzahlsensor kann für die Mischung bestmögliche Drehzahl des Mischers erreicht und gehalten werden, damit die Zementqualität am Ende stimmt. Eine Zapfwellen-Wasserpumpe ist anschließbar, ein Aufbaurahmen für einen Wasserbehälter wird mit dem Getriebegehäuse mitgeliefert. Eine besondere Qualität erreicht die Baureihe '500' als Fahrmischerantrieb dadurch, dass die Antriebe gleichzeitig als Lager des Mischers dienen. Diese sind entsprechend dimensioniert und die Verzahnteile auf Stoßbelastung hin ausgelegt. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Querkräfte, die insbesondere während der Fahrt des Mischers aufgrund der Verwindung des Fahrgestells auftreten können. Daher ist der Abtriebsflansch, auf den der Mischbehälter direkt aufgeschraubt wird, in jede Richtung dynamisch schwenkbar. Diese eingebaute Flexibilität sorgt für Entlastung, minimiert die Bruchgefahr und bringt die nötige Toleranz bei der Montage der Mischerbehälter beim Fahrzeughersteller. Schon bei der Entwicklung der Getriebeeinheit werden regelmäßige Beanspruchungen sowie Stoßbelastungen in 3D-Modellen simuliert, Schwachpunkte ausgemerzt und Potentiale für Kostenoptimierung genutzt. Die Fahrmischer-Antriebe werden nach Belastungsmustern, die von den Kunden vorgegeben werden, im eigenen Werk in Forli getestet. Dabei werden Lastbedingungen auf dem Fahrzeug bei voller Ladung und schwerem Gelände nachgestellt.
Wahlmöglichkeiten bei Hydraulikmotoren
Außergewöhnliche Belastungen komen auf die Mischerantriebe auf Fahrzeugen zu. Die Hersteller von Fahrmischern erwarten und schätzen absolute Zuverlässigkeit, einen minimierten Wartungsaufwand und Standfestigkeit über die Lebensdauer des Fahrzeuges hinweg. Im Zielkonflikt 'technische Leistung kontra Wirtschaftlichkeit' bei Standard- und Spezialmischfahrzeugen lösen die maschinenspezifischen Antriebe der Serie '500' der Produktlinie Bonfiglioli Trasmital diesen Zwiespalt. Mit einem Drehmomentspektrum von 3 000 bis 75 000 Nm deckt die Baureihe '500' den Bereich der marktgängigen Fahrmischerantriebe komplett ab. Über das dreistufige Planetengertriebe können Untersetzungen zwischen i = 17 und 161 gewählt werden. Ob Orbitmotoren oder Hydraulikmotoren nach SAE-Norm, der Hersteller kann schon auf der Antriebseite maßgeblich Einfluss nehmen. Über einen optionalen Drehzahlsensor kann für die Mischung bestmögliche Drehzahl des Mischers erreicht und gehalten werden, damit die Zementqualität am Ende stimmt. Eine Zapfwellen-Wasserpumpe ist anschließbar, ein Aufbaurahmen für einen Wasserbehälter wird mit dem Getriebegehäuse mitgeliefert. Eine besondere Qualität erreicht die Baureihe '500' als Fahrmischerantrieb dadurch, dass die Antriebe gleichzeitig als Lager des Mischers dienen. Diese sind entsprechend dimensioniert und die Verzahnteile auf Stoßbelastung hin ausgelegt. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Querkräfte, die insbesondere während der Fahrt des Mischers aufgrund der Verwindung des Fahrgestells auftreten können. Daher ist der Abtriebsflansch, auf den der Mischbehälter direkt aufgeschraubt wird, in jede Richtung dynamisch schwenkbar. Diese eingebaute Flexibilität sorgt für Entlastung, minimiert die Bruchgefahr und bringt die nötige Toleranz bei der Montage der Mischerbehälter beim Fahrzeughersteller. Schon bei der Entwicklung der Getriebeeinheit werden regelmäßige Beanspruchungen sowie Stoßbelastungen in 3D-Modellen simuliert, Schwachpunkte ausgemerzt und Potentiale für Kostenoptimierung genutzt. Die Fahrmischer-Antriebe werden nach Belastungsmustern, die von den Kunden vorgegeben werden, im eigenen Werk in Forli getestet. Dabei werden Lastbedingungen auf dem Fahrzeug bei voller Ladung und schwerem Gelände nachgestellt.
Wahlmöglichkeiten bei Hydraulikmotoren
Options in hydraulic motors
Stodt, Volker (Autor:in)
Fluid ; 41 ; 22-23
2008
2 Seiten, 3 Bilder
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
Hydromotor , Anwendung im Fahrzeugbau , hydraulischer Antrieb , TCO (Total Cost of Ownership) , Betonmischer , Standfestigkeit , Zuverlässigkeit , Wirtschaftlichkeit , Wartungsfreundlichkeit , Produktinformation , technische Entwicklung , Fahrzeugerprobung , Planetengetriebe , Getriebe zur Drehzahlverkleinerung , Modellsimulation , Nutzfahrzeug , Drehmoment , Baureihe , Baukastenprinzip , Querkraft , Aufbau (Fahrzeug)
Räumliche Wahlmöglichkeiten als Effizienzkriterium für Siedlung und Verkehr
BASE | 2006
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