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Zur Bemessung von Monopiles für zyklische Lasten
Monopiles wurden bereits vielfach als Gründungen für Offshore-Windenergieanlagen eingesetzt und kommen auch für die geplanten Windparks in den deutschen Seegebieten in Frage, dann allerdings mit Durchmessern von mehr als 5 m. Bei der Bemessung solch großer Monopiles wird der Bereich der gesicherten Erfahrungen verlassen. Besonders große Unsicherheit herrscht bezüglich des Tragverhaltens unter zyklischen Lasten. In dem Beitrag wird ein Berechnungsverfahren vorgestellt, welches über die Verknüpfung zyklischer Triaxialversuche und numerischer Berechnungen eine Abschätzung der bleibenden, über die Lebensdauer einer Anlage zu erwartenden Verformungen möglich macht. Es wird gezeigt, dass die in der Praxis häufig diskutierte Forderung einer vollen Einspannung eines Monopiles unter Bemessungslast für die Sicherstellung eines günstigen Verhaltens unter zyklischen Lasten unzweckmäßig ist. Abschließend wird für ein praxisnah gewähltes Beispiel die über die Lebensdauer der Gründung zu erwartende Verformungszunahme quantifiziert. Für das Beispiel eines 5 m-Monopiles in etwa 15 m Wassertiefe ergibt sich bei einer Rammtiefe von 20 m eine Zunahme von rd. 25 % und bei einer Rammtiefe von 25 m von rd. 19 % gegenüber der statischen Verschiebung unter Bemessungslast.
Zur Bemessung von Monopiles für zyklische Lasten
Monopiles wurden bereits vielfach als Gründungen für Offshore-Windenergieanlagen eingesetzt und kommen auch für die geplanten Windparks in den deutschen Seegebieten in Frage, dann allerdings mit Durchmessern von mehr als 5 m. Bei der Bemessung solch großer Monopiles wird der Bereich der gesicherten Erfahrungen verlassen. Besonders große Unsicherheit herrscht bezüglich des Tragverhaltens unter zyklischen Lasten. In dem Beitrag wird ein Berechnungsverfahren vorgestellt, welches über die Verknüpfung zyklischer Triaxialversuche und numerischer Berechnungen eine Abschätzung der bleibenden, über die Lebensdauer einer Anlage zu erwartenden Verformungen möglich macht. Es wird gezeigt, dass die in der Praxis häufig diskutierte Forderung einer vollen Einspannung eines Monopiles unter Bemessungslast für die Sicherstellung eines günstigen Verhaltens unter zyklischen Lasten unzweckmäßig ist. Abschließend wird für ein praxisnah gewähltes Beispiel die über die Lebensdauer der Gründung zu erwartende Verformungszunahme quantifiziert. Für das Beispiel eines 5 m-Monopiles in etwa 15 m Wassertiefe ergibt sich bei einer Rammtiefe von 20 m eine Zunahme von rd. 25 % und bei einer Rammtiefe von 25 m von rd. 19 % gegenüber der statischen Verschiebung unter Bemessungslast.
Zur Bemessung von Monopiles für zyklische Lasten
On the design of monopiles with respect to cyclic loads
Achmus, Martin (Autor:in) / Kuo, Yu-Shu (Autor:in) / Abdel-Rahman, Khalid (Autor:in)
Der Bauingenieur ; 83 ; 303-311
2008
9 Seiten, 12 Bilder, 1 Tabelle, 21 Quellen
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
Bemessung , Gründung (Fundament) , Windenergieanlage , Offshore-Gebiet , Tragfähigkeit , zyklische Belastung , Berechnungsverfahren , triaxialer Versuch , numerisches Verfahren , Lebensdauer , Verformung unter Last , Verformung , Ermüdungsfestigkeit , Gebrauchstauglichkeit , Geotechnik , Gründungspfahl
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