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Probenahme aus heterogenen Haufwerken. Bestimmung der Zusammensetzung von RC-Baustoffen
Bei der Güteüberwachung von RC-Baustoffen sind unterschiedliche Parameter zu bestimmen, wie bspw. die Korngrößenverteilung oder die Widerstandswerte gegen Schlag bzw. Frost-Tau-Wechsel. Aber auch die stoffliche Zusammensetzung und umweltrelevante Merkmale müssen geprüft werden. Bei der Bestimmung der Zusammensetzung hängt die Zuverlässigkeit des Ergebnisses maßgeblich von der verwendeten Probenmenge und dem Vorgehen bei der Probenahme ab. So reicht bei Recyclingbaustoffen die Probenmenge nach DIN EN 932-1 zur Bestimmung der Gehalte solcher Stoffgruppen, wie Fremdbestandteile oder Sulfatträger, deren Anteile unter 1 Masse-% liegen, nicht aus. Die notwendige Menge kann unter Berücksichtigung des zu erwarteten Gehaltes der vertretbaren relativen Abweichung und der notwendigen statistischen Sicherheit berechnet werden. Die Technik der Probenahme stellt eine weitere Einflussgröße auf das Ergebnis der Sortieranalyse dar. Nach den gegenübergestellten Ergebnissen ist dieser Einfluss allerdings nur im Bereich der Hauptkomponenten mit Gehalten über 10 Masse-% deutlich ausgeprägt. Die bewährte Methode, Proben für chemische Analysen mit einer ausreichend großen Partikelanzahl zu erhalten, ist die schrittweise Zerkleinerung und anschließende Teilung der Probe. Diese Methode ist bei Sortieranalysen und bei Eluatuntersuchungen nur eingeschränkt anwendbar. Bei Sortieranalysen ergibt sich die Einschränkung daraus, dass eine Korngröße von mindestens 4 mm erforderlich ist, um die jeweils vorliegende Baustoffart erkennen zu können. Bei Eluatuntersuchungen ergibt sich die Einschränkung aus der Forderung, dass das Material in der Kornverteilung zu untersuchen ist, in der es verwertet werden soll.
Probenahme aus heterogenen Haufwerken. Bestimmung der Zusammensetzung von RC-Baustoffen
Bei der Güteüberwachung von RC-Baustoffen sind unterschiedliche Parameter zu bestimmen, wie bspw. die Korngrößenverteilung oder die Widerstandswerte gegen Schlag bzw. Frost-Tau-Wechsel. Aber auch die stoffliche Zusammensetzung und umweltrelevante Merkmale müssen geprüft werden. Bei der Bestimmung der Zusammensetzung hängt die Zuverlässigkeit des Ergebnisses maßgeblich von der verwendeten Probenmenge und dem Vorgehen bei der Probenahme ab. So reicht bei Recyclingbaustoffen die Probenmenge nach DIN EN 932-1 zur Bestimmung der Gehalte solcher Stoffgruppen, wie Fremdbestandteile oder Sulfatträger, deren Anteile unter 1 Masse-% liegen, nicht aus. Die notwendige Menge kann unter Berücksichtigung des zu erwarteten Gehaltes der vertretbaren relativen Abweichung und der notwendigen statistischen Sicherheit berechnet werden. Die Technik der Probenahme stellt eine weitere Einflussgröße auf das Ergebnis der Sortieranalyse dar. Nach den gegenübergestellten Ergebnissen ist dieser Einfluss allerdings nur im Bereich der Hauptkomponenten mit Gehalten über 10 Masse-% deutlich ausgeprägt. Die bewährte Methode, Proben für chemische Analysen mit einer ausreichend großen Partikelanzahl zu erhalten, ist die schrittweise Zerkleinerung und anschließende Teilung der Probe. Diese Methode ist bei Sortieranalysen und bei Eluatuntersuchungen nur eingeschränkt anwendbar. Bei Sortieranalysen ergibt sich die Einschränkung daraus, dass eine Korngröße von mindestens 4 mm erforderlich ist, um die jeweils vorliegende Baustoffart erkennen zu können. Bei Eluatuntersuchungen ergibt sich die Einschränkung aus der Forderung, dass das Material in der Kornverteilung zu untersuchen ist, in der es verwertet werden soll.
Probenahme aus heterogenen Haufwerken. Bestimmung der Zusammensetzung von RC-Baustoffen
Müller, Anette (Autor:in)
Baustoff Recycling und Deponietechnik BR ; 24 ; 35-38
2008
4 Seiten, 5 Bilder, 14 Quellen
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
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