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Erfolgreicher Abschluss der Hangsicherungsmaßnahmen in der Marienschlucht
Die Marienschlucht liegt am südwestlichen Ufer des Oberlinger Sees in der Nähe von Allensbach-Langenrain und zählt zu einer der viel besuchten Wanderattraktionen am Bodensee. Starkniederschläge lösten im März und April 2005 im Nordhang der Schlucht massive Oberflächenrutschungen aus. Dabei rutschte die Verwitterungsdecke (Felszersatz) der Oberen Meeresmolasse großflächig aus bis zu 30 m Höhe ab, zerstörte durch die Wucht des Aufschlags einen Großteil der Steganlagen am Schluchtgrund und verschüttete den Wanderpfad. Unter Verwendung des hoch auflösenden Digitalen Geländemodells (DGM) wurde aus den Feldaufnahmen eine geologische Spezialkarte im Maßstab 1:500 entwickelt, die als Grundlage für die Sanierung diente. Das Sanierungskonzept sieht eine langfristige Stabilisierung der rutschgefährdeten Steillagen mit einer aufgelösten, statisch dimensionierten Hangschutt-Verbauung vor. Dazu wurde eine Vielzahl von bis zu 4 m langen Stahlschutzplanken (Leitplanken), die parallel zum Hang mit leichtem Längsgefälle in die durchschnittlich 60 cm mächtige Felsersatzzone vollständig eingelassen wurden, eingebaut. Die Schutzplanken wurden mit Felsnägeln in den standfesten Untergrund verankert, um einen Reibungsverbund der labilen Verwitterungsdecke mit dem unterlagernden Festgestein sicherzustellen.
Erfolgreicher Abschluss der Hangsicherungsmaßnahmen in der Marienschlucht
Die Marienschlucht liegt am südwestlichen Ufer des Oberlinger Sees in der Nähe von Allensbach-Langenrain und zählt zu einer der viel besuchten Wanderattraktionen am Bodensee. Starkniederschläge lösten im März und April 2005 im Nordhang der Schlucht massive Oberflächenrutschungen aus. Dabei rutschte die Verwitterungsdecke (Felszersatz) der Oberen Meeresmolasse großflächig aus bis zu 30 m Höhe ab, zerstörte durch die Wucht des Aufschlags einen Großteil der Steganlagen am Schluchtgrund und verschüttete den Wanderpfad. Unter Verwendung des hoch auflösenden Digitalen Geländemodells (DGM) wurde aus den Feldaufnahmen eine geologische Spezialkarte im Maßstab 1:500 entwickelt, die als Grundlage für die Sanierung diente. Das Sanierungskonzept sieht eine langfristige Stabilisierung der rutschgefährdeten Steillagen mit einer aufgelösten, statisch dimensionierten Hangschutt-Verbauung vor. Dazu wurde eine Vielzahl von bis zu 4 m langen Stahlschutzplanken (Leitplanken), die parallel zum Hang mit leichtem Längsgefälle in die durchschnittlich 60 cm mächtige Felsersatzzone vollständig eingelassen wurden, eingebaut. Die Schutzplanken wurden mit Felsnägeln in den standfesten Untergrund verankert, um einen Reibungsverbund der labilen Verwitterungsdecke mit dem unterlagernden Festgestein sicherzustellen.
Erfolgreicher Abschluss der Hangsicherungsmaßnahmen in der Marienschlucht
Ruch, Clemens (Autor:in) / Möbius, Heinz-Martin (Autor:in)
Bergbau ; 59 ; 421-422
2008
2 Seiten, 5 Bilder
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
Böschung , Standfestigkeit , Rutschfestigkeit , Schaden , Sanierung , Stabilisierung , Fels , Felsbau
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