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Aktiv durchströmte Bauteile mit Latentwärmespeicher
In Deutschland steigt der Energiebedarf für die Kühlung von Gebäuden stetig an. Begünstigt wird dies durch die Tendenz, neue Gebäude mit großen Fensterflächen und in Leichtbauweise zu errichten. Die fehlende thermische Speichermasse führt dabei zu einer schnellen Überhitzung des Gebäudes, der durch energieaufwändige Kälteanlagen entgegengewirkt werden muss. Die Nutzung von PCM (Phase Change Materials, Phasenwechselmaterialien ist eine Möglichkeit diesen Kühlenergiebedarf zu reduzieren. Überschusswärme wird hierbei in einem Phasenwechsel (fest/ flüssig) latent, das heißt ohne Eigenerwärmung des Speichermaterials selbst, zwischengespeichert und nachts wieder abgegeben. PCM wird konventionellen Baustoffen, wie Putzen, Spachtelmassen und Trockenbauplatten beigemischt. Für den Einsatz im Gebäude kommen als PCM hauptsächlich Salzhydrate und Paraffin in Frage. PCM-Baustoffe zur passiven Kühlung von Gebäuden basierend auf mikroverkapselten Paraffinen wurden erfolgreich entwickelt und bis zur Marktreife gebracht. In einem Forschungsprojekt wurden aktiv durchströmte Flächenkühlsysteme mit Latentwärmespeicher untersucht und ein Simulationstool für PCM-Baustoffe entwickelt. Des Weiteren wurden unterschiedliche Systemkonzepte in Demonstrationsvorhaben realisiert und vermessen. Die Ergebnisse werden in dem Beitrag vorgestellt. Messungen der Wandtemperatur von dem PCM-Gipsputz als passiven Baustoff werden mit anderen Putzen verglichen. Anschließend werden aktiv durchströmte PCM-Baustoffe als Flächenkühlsysteme anhand eines Demonstrationsvorhabens beschrieben. In 2008 werden Messdaten aus mindestens drei Gebäuden zur Verfügung stehen.
Aktiv durchströmte Bauteile mit Latentwärmespeicher
In Deutschland steigt der Energiebedarf für die Kühlung von Gebäuden stetig an. Begünstigt wird dies durch die Tendenz, neue Gebäude mit großen Fensterflächen und in Leichtbauweise zu errichten. Die fehlende thermische Speichermasse führt dabei zu einer schnellen Überhitzung des Gebäudes, der durch energieaufwändige Kälteanlagen entgegengewirkt werden muss. Die Nutzung von PCM (Phase Change Materials, Phasenwechselmaterialien ist eine Möglichkeit diesen Kühlenergiebedarf zu reduzieren. Überschusswärme wird hierbei in einem Phasenwechsel (fest/ flüssig) latent, das heißt ohne Eigenerwärmung des Speichermaterials selbst, zwischengespeichert und nachts wieder abgegeben. PCM wird konventionellen Baustoffen, wie Putzen, Spachtelmassen und Trockenbauplatten beigemischt. Für den Einsatz im Gebäude kommen als PCM hauptsächlich Salzhydrate und Paraffin in Frage. PCM-Baustoffe zur passiven Kühlung von Gebäuden basierend auf mikroverkapselten Paraffinen wurden erfolgreich entwickelt und bis zur Marktreife gebracht. In einem Forschungsprojekt wurden aktiv durchströmte Flächenkühlsysteme mit Latentwärmespeicher untersucht und ein Simulationstool für PCM-Baustoffe entwickelt. Des Weiteren wurden unterschiedliche Systemkonzepte in Demonstrationsvorhaben realisiert und vermessen. Die Ergebnisse werden in dem Beitrag vorgestellt. Messungen der Wandtemperatur von dem PCM-Gipsputz als passiven Baustoff werden mit anderen Putzen verglichen. Anschließend werden aktiv durchströmte PCM-Baustoffe als Flächenkühlsysteme anhand eines Demonstrationsvorhabens beschrieben. In 2008 werden Messdaten aus mindestens drei Gebäuden zur Verfügung stehen.
Aktiv durchströmte Bauteile mit Latentwärmespeicher
Schossig, Peter (Autor:in) / Pfafferott, Jens (Autor:in) / Haussmann, Thomas (Autor:in)
2008
7 Seiten, 6 Bilder, 2 Quellen
Aufsatz (Konferenz)
Deutsch
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