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Gründung der Talbrücke Brunn im Zuge der BAB A 73 über ausgelaugtem Salinarröt
Die Talbrücke Brünn überführt die A 73 über das Tal der Brünna sowie die Bundesstraße B 4 und K 526 mit einer maximalen Höhe von 23 m über Talgrund. Die Brücke hat 14 Felder und eine Gesamtlänge von 696 m. Für beide Richtungsfahrbahnen wurde im Taktschiebeverfahren ein separater Überbau als durchlaufender Ortbetonträger mit einzelligem Hohlkastenquerschnitt in Mischbetonbauweise hergestellt. Am Standort stehen nicht bzw. gering tragfähige pleistozäne Schichten in der Talaue sowie nicht tragfähiger Felszersatz an den Talhängen an. Darunter folgen die Gesteine des oberen Buntsandsteins. Die Pfeiler wurden auf jeweils 4 im Verhältnis 8:1 geneigten Bohrpfählen gegründet. Während des Taktschiebens stellten sich überproportionale Setzungen von knapp 4 cm ein, die nicht als elastisch-plastische lastproportionale Baugrundverformungen bewertet werden konnten. Zur Vermeidung weiterer Verformungen wurden zusätzlich Schrägbohrungen bis rund 10 m unter Pfahlflussebene von allen vier Seiten eines Pfeilers durchgeführt und mit Injektionsschläuchen besetzt. Abschließend wurden im Bereich der Pfeiler Kontrollbohrungen bis 30 m abgeteuft, um das Vorhandensein von verbliebenen Zerrüttungszonen oder mit Injektionsgut erfüllte Bodenzonen festzustellen. Völlig risikofreie Gründungen in tiefreichend verkarstetem Gebirge sind so gut wie unmöglich. Durch die Planung von mehrstufigen Sicherungsmaßnahmen und eine kontinuierliche vermessungstechnische Beobachtung des entstehenden Bauwerkes kann das aus dem Karstuntergrund resultierende Baugrundrisiko minimiert und kalkuliert beherrscht werden.
Gründung der Talbrücke Brunn im Zuge der BAB A 73 über ausgelaugtem Salinarröt
Die Talbrücke Brünn überführt die A 73 über das Tal der Brünna sowie die Bundesstraße B 4 und K 526 mit einer maximalen Höhe von 23 m über Talgrund. Die Brücke hat 14 Felder und eine Gesamtlänge von 696 m. Für beide Richtungsfahrbahnen wurde im Taktschiebeverfahren ein separater Überbau als durchlaufender Ortbetonträger mit einzelligem Hohlkastenquerschnitt in Mischbetonbauweise hergestellt. Am Standort stehen nicht bzw. gering tragfähige pleistozäne Schichten in der Talaue sowie nicht tragfähiger Felszersatz an den Talhängen an. Darunter folgen die Gesteine des oberen Buntsandsteins. Die Pfeiler wurden auf jeweils 4 im Verhältnis 8:1 geneigten Bohrpfählen gegründet. Während des Taktschiebens stellten sich überproportionale Setzungen von knapp 4 cm ein, die nicht als elastisch-plastische lastproportionale Baugrundverformungen bewertet werden konnten. Zur Vermeidung weiterer Verformungen wurden zusätzlich Schrägbohrungen bis rund 10 m unter Pfahlflussebene von allen vier Seiten eines Pfeilers durchgeführt und mit Injektionsschläuchen besetzt. Abschließend wurden im Bereich der Pfeiler Kontrollbohrungen bis 30 m abgeteuft, um das Vorhandensein von verbliebenen Zerrüttungszonen oder mit Injektionsgut erfüllte Bodenzonen festzustellen. Völlig risikofreie Gründungen in tiefreichend verkarstetem Gebirge sind so gut wie unmöglich. Durch die Planung von mehrstufigen Sicherungsmaßnahmen und eine kontinuierliche vermessungstechnische Beobachtung des entstehenden Bauwerkes kann das aus dem Karstuntergrund resultierende Baugrundrisiko minimiert und kalkuliert beherrscht werden.
Gründung der Talbrücke Brunn im Zuge der BAB A 73 über ausgelaugtem Salinarröt
Hecht, Thomas (Autor:in) / Dürrwang, Rudolph (Autor:in) / Becker, Manfred (Autor:in)
2008
6 Seiten, 6 Bilder
Aufsatz (Konferenz)
Deutsch
Uberbauverstarkung der Talbrucke uber den Seilersee im Zuge der A46, Iserlohn
British Library Online Contents | 2004
|Hauptaufsätze - Überbauverstärkung der Talbrücke über den Seilersee im Zuge der A46, Iserlohn
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|Bericht über die Probebelastung an der Talbrücke Kattenohl im Zuge der A 45
UB Braunschweig | 1977
|Talbrücke Wilkau-Hasslau BW 54 im Zuge der A72
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