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Keramische Membranen zur Trinkwassergewinnung. Vorteilhafte Anlagentechnik
Im Beitrag werden die Vorteile keramischer Membranen gegenüber Polymermembranen herausgestellt. Zu den Vorteilen zählen insbesondere die Beständigkeit gegenüber mechanischen, chemischen und thermischen Einwirkungen, eine lange Lebensdauer, ein vergleichsweise geringerer Membranwiderstand sowie die Möglichkeit einer effektiven Anlagenplanung. Für großtechnische Anwendungen stehen in Hinblick auf den Modulaufbau drei verschiedene Typen zur Auswahl: monolithische Module, keramische Membranelemente sowie keramische Membranplatten. Im Rahmen eines Forschungsvorhabens im kleintechnischen Maßstab wurden versuchsweise zur Behandlung von Schlammwasser verschiedene keramische Membranen eingesetzt. Die kleintechnische Versuchsanlage wurde in einem Talsperrenwasserwerk betrieben. Die Aufbereitungsstufen des Wasserwerkes umfassen: Vorfiltration, Ozonung, Flockung, Mehrschichtfiltration (MSF), Kalksteinfiltration und Desinfektion. Während bei Polymermembranen der Spülflux i.d.R. 200 bis 300 l/m2/h beträgt, wurden im Pilotversuch bei der Spülung der keramischen Membranen Flüsse von 3000 bis 9000 l/m2/h erzielt. Darüber hinaus bieten die vielfältigen Eigenschaften der keramischen Membranen Raum für den Einsatz neuer Spültechniken, wie bspw. die Hochfrequenzspülung (Dynamic Cross Flow Pulse).
Keramische Membranen zur Trinkwassergewinnung. Vorteilhafte Anlagentechnik
Im Beitrag werden die Vorteile keramischer Membranen gegenüber Polymermembranen herausgestellt. Zu den Vorteilen zählen insbesondere die Beständigkeit gegenüber mechanischen, chemischen und thermischen Einwirkungen, eine lange Lebensdauer, ein vergleichsweise geringerer Membranwiderstand sowie die Möglichkeit einer effektiven Anlagenplanung. Für großtechnische Anwendungen stehen in Hinblick auf den Modulaufbau drei verschiedene Typen zur Auswahl: monolithische Module, keramische Membranelemente sowie keramische Membranplatten. Im Rahmen eines Forschungsvorhabens im kleintechnischen Maßstab wurden versuchsweise zur Behandlung von Schlammwasser verschiedene keramische Membranen eingesetzt. Die kleintechnische Versuchsanlage wurde in einem Talsperrenwasserwerk betrieben. Die Aufbereitungsstufen des Wasserwerkes umfassen: Vorfiltration, Ozonung, Flockung, Mehrschichtfiltration (MSF), Kalksteinfiltration und Desinfektion. Während bei Polymermembranen der Spülflux i.d.R. 200 bis 300 l/m2/h beträgt, wurden im Pilotversuch bei der Spülung der keramischen Membranen Flüsse von 3000 bis 9000 l/m2/h erzielt. Darüber hinaus bieten die vielfältigen Eigenschaften der keramischen Membranen Raum für den Einsatz neuer Spültechniken, wie bspw. die Hochfrequenzspülung (Dynamic Cross Flow Pulse).
Keramische Membranen zur Trinkwassergewinnung. Vorteilhafte Anlagentechnik
Müller, Uwe (Autor:in)
2010
6 Seiten, 8 Bilder, 3 Tabellen, 3 Quellen
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
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