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Ingenieurbauwerke im Tiefbau mit neuen Herausforderungen. Entwicklungen und Durchführungen
Die Konzeption heutiger Standardzemente ist rd. 150 Jahre alt. Beginnend beim reinen Portland- über Eisenportland- und Hochofenzement waren und blieben die Ausgangsstoffe Portlandzementklinker und Hüttensand jahrzehntelang nahezu unverändert. Später kamen dann zunächst Ölschiefer sowie im Weiteren künstliche Puzzolane, z.B. Microsilica und Flugaschen hinzu. Zemente mit besonderen Eigenschaften entstehen z.B. durch Mischen verschiedener, z.T. besonders aufbereiteter Haupt- und Nebenbestandteile oder auch nur durch sorgfältige Auswahl und Aufbereitung regional verfügbarer Rohstoffe. Der Beitrag vermittelt hierzu einen Überblick über Portlandzement, neue Zementkonzeptionen, chemische Betoneigenschaften (Betonkorrosion, Bewehrungskorrosion), Hochleistungsbeton für Betonrohre (Ergebnisse von Labor- und Auslagerungsversuchen) sowie über die Ertüchtigung von Bauwerken zur Erhöhung der Tragfähigkeit. Neben den bislang bekannten Methoden zur Steuerung von Betoneigenschaften, bspw. durch Zusatzmittel oder Zusatzstoffe, eröffnet der Einsatz feinster Normzementbestandteile neue Möglichkeiten, hochfeste Betone herzustellen. Außerdem zeigt die Ertüchtigung von Brückenbauwerken, dass die hohen Anforderungen bezüglich Chloriddiffusion, Biegezugfestigkeit, E-Modul, autogenes Schwinden sowie Frost-Tausalzwiderstand zielsicher mit Hochleistungsbindmitteln erfüllt werden können.
Ingenieurbauwerke im Tiefbau mit neuen Herausforderungen. Entwicklungen und Durchführungen
Die Konzeption heutiger Standardzemente ist rd. 150 Jahre alt. Beginnend beim reinen Portland- über Eisenportland- und Hochofenzement waren und blieben die Ausgangsstoffe Portlandzementklinker und Hüttensand jahrzehntelang nahezu unverändert. Später kamen dann zunächst Ölschiefer sowie im Weiteren künstliche Puzzolane, z.B. Microsilica und Flugaschen hinzu. Zemente mit besonderen Eigenschaften entstehen z.B. durch Mischen verschiedener, z.T. besonders aufbereiteter Haupt- und Nebenbestandteile oder auch nur durch sorgfältige Auswahl und Aufbereitung regional verfügbarer Rohstoffe. Der Beitrag vermittelt hierzu einen Überblick über Portlandzement, neue Zementkonzeptionen, chemische Betoneigenschaften (Betonkorrosion, Bewehrungskorrosion), Hochleistungsbeton für Betonrohre (Ergebnisse von Labor- und Auslagerungsversuchen) sowie über die Ertüchtigung von Bauwerken zur Erhöhung der Tragfähigkeit. Neben den bislang bekannten Methoden zur Steuerung von Betoneigenschaften, bspw. durch Zusatzmittel oder Zusatzstoffe, eröffnet der Einsatz feinster Normzementbestandteile neue Möglichkeiten, hochfeste Betone herzustellen. Außerdem zeigt die Ertüchtigung von Brückenbauwerken, dass die hohen Anforderungen bezüglich Chloriddiffusion, Biegezugfestigkeit, E-Modul, autogenes Schwinden sowie Frost-Tausalzwiderstand zielsicher mit Hochleistungsbindmitteln erfüllt werden können.
Ingenieurbauwerke im Tiefbau mit neuen Herausforderungen. Entwicklungen und Durchführungen
Schultz, Werner (Autor:in)
tis. Tiefbau, Ingenieurbau, Straßenbau ; 53 ; 16-23
2011
8 Seiten, 21 Bilder, 2 Tabellen, 12 Quellen
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
Betontechnik - Ingenieurbauwerke im Tiefbau mit neuen Herausforderungen
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