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Stabilisierung von Baustraßen und Flächen auf wenig tragfähigem, breiigem Untergrund (Aktuelle Praxisbeispiele)
Im Beitrag werden aktuelle Praxisbeispiele mit unterschiedlichen Tragfähigkeiten, Situationen und Bauabläufen aufgezeigt. Dabei wird ein Einblick in die verschiedenen Möglichkeiten zur Stabilisierung von Flächen auf wenig tragfähigem, breiigem Untergrund mittels Geogittern gewährt. Die Reihenfolge der vorgestellten Baumaßnamen ist nicht willkürlich gewählt sondern stellt vielmehr eine "Tragfähigkeitsskala" des Untergrundes dar. Hierbei nimmt die Tragfähigkeit sukzessiv mit der Reihenfolge der aufgeführten Baumaßnahmen ab. Bei der ersten vorgestellten Baumaßnahme handelt es sich um eine Baustraße zur Erschließung von Windkraftanlagen. Die zweite Baumaßnahme zeigt die wahrscheinlich längste Baustraße, welche bisher unter Einsatz von Geogittern gebaut wurde. Hier sollte auf mehr als 45 km eine Befahrbarkeit für den vorgesehen Baustellenverkehr sichergestellt werden. Dabei war es wichtig, neben einem möglichst "schlanken" Tragschichtaufbau, besonders die Gebrauchstauglichkeit der Baustraße zu gewährleisten. Im dritten Praxisbeispiel handelt es sich um eine Bohrschlammdeponie mit einer Tiefe von bis zu 7 m, die zunächst abgedeckt und im Anschluss einer landwirtschaftlichen Nutzung übergeben werden sollte. Die undrainierten Scherfestigkeiten (cu-Werte) bewegten sich bei der Deponie zwischen 5 bis 15 kN/m2. Hier war vor allem zuerst die Herstellung einer begehbaren Fläche und letztendlich das Erreichen der Nutzungsvoraussetzungen das Ziel. Als letztes wird die Abdeckung einer Schlammgrube vorgestellt. Der Untergrund besteht bestand hier eher aus einer Suspension bzw. einer Flüssigkeit als aus mineralischen Bodenmaterialien mit einem cu-Wert von 2 bis 5 kN/m2. Deshalb bestand die Herausforderung, die Flächen überhaupt erst einmal begehbar zu machen, um dann eine tragfähige Basis zu schaffen und die vorgesehenen Abdeckungs- und Dichtungsschichten aufzubringen.
Stabilisierung von Baustraßen und Flächen auf wenig tragfähigem, breiigem Untergrund (Aktuelle Praxisbeispiele)
Im Beitrag werden aktuelle Praxisbeispiele mit unterschiedlichen Tragfähigkeiten, Situationen und Bauabläufen aufgezeigt. Dabei wird ein Einblick in die verschiedenen Möglichkeiten zur Stabilisierung von Flächen auf wenig tragfähigem, breiigem Untergrund mittels Geogittern gewährt. Die Reihenfolge der vorgestellten Baumaßnamen ist nicht willkürlich gewählt sondern stellt vielmehr eine "Tragfähigkeitsskala" des Untergrundes dar. Hierbei nimmt die Tragfähigkeit sukzessiv mit der Reihenfolge der aufgeführten Baumaßnahmen ab. Bei der ersten vorgestellten Baumaßnahme handelt es sich um eine Baustraße zur Erschließung von Windkraftanlagen. Die zweite Baumaßnahme zeigt die wahrscheinlich längste Baustraße, welche bisher unter Einsatz von Geogittern gebaut wurde. Hier sollte auf mehr als 45 km eine Befahrbarkeit für den vorgesehen Baustellenverkehr sichergestellt werden. Dabei war es wichtig, neben einem möglichst "schlanken" Tragschichtaufbau, besonders die Gebrauchstauglichkeit der Baustraße zu gewährleisten. Im dritten Praxisbeispiel handelt es sich um eine Bohrschlammdeponie mit einer Tiefe von bis zu 7 m, die zunächst abgedeckt und im Anschluss einer landwirtschaftlichen Nutzung übergeben werden sollte. Die undrainierten Scherfestigkeiten (cu-Werte) bewegten sich bei der Deponie zwischen 5 bis 15 kN/m2. Hier war vor allem zuerst die Herstellung einer begehbaren Fläche und letztendlich das Erreichen der Nutzungsvoraussetzungen das Ziel. Als letztes wird die Abdeckung einer Schlammgrube vorgestellt. Der Untergrund besteht bestand hier eher aus einer Suspension bzw. einer Flüssigkeit als aus mineralischen Bodenmaterialien mit einem cu-Wert von 2 bis 5 kN/m2. Deshalb bestand die Herausforderung, die Flächen überhaupt erst einmal begehbar zu machen, um dann eine tragfähige Basis zu schaffen und die vorgesehenen Abdeckungs- und Dichtungsschichten aufzubringen.
Stabilisierung von Baustraßen und Flächen auf wenig tragfähigem, breiigem Untergrund (Aktuelle Praxisbeispiele)
Pfannenschmidt, P. (Autor:in) / Naciri, O. (Autor:in)
2011
6 Seiten, 16 Bilder
Aufsatz (Konferenz)
Deutsch
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