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Kunststoffrohre im Gashochdruckbereich - Technik, Praxis, Kostenvergleich
Weltweit werden in der Gasversorgung seit Mitte der 60er-Jahre vermehrt Kunststoffrohre im Druckbereich bis 10 bar erfolgreich eingesetzt. Durch gezielte Materialoptimierungen konnten im PE-Segment der Druckbereich stetig erhöht und die Langzeitstabilität verbessert werden. E.ON Ruhrgas untersuchte in Zusammenarbeit mit dem DVGW und namhaften Herstellern aus der Kunststoffherstellungs- und Rohrindustrie Kunststoffrohre einschließlich der neu entwickelten Verbindungstechniken für den Druckbereich bis 16 bar. Hierbei wurden Berstdruckuntersuchungen im Neuzustand sowie nach mehreren tausend Betriebsstunden, Langzeittests unter realen Bedingungen und Praxisinstallationen durchgeführt. Für die Untersuchungen wurden 60 m lange Prüflinge auf Startbetriebsdrücke von ca. 25 bar (Mindest-Prüfanforderung eingestellt. Bei den 3 m langen Prüflingen wurden die Anforderungen erhöht und mit Betriebsdrücken um 35 bar beaufschlagt. Alle Rohre einschließlich der Verbindungstechniken hielten den Druckbelastungen über mehrere tausend Betriebsstunden stand. Die Untersuchungsergebnisse und die Entwicklung von neuen Kunststoffmaterialien und Materialkombinationen lassen erwarten, dass Kunststoffrohrsysteme im Druckbereich bis 16 bar bzw. auch darüber hinaus zukünftig standardmäßig eingesetzt werden dürfen. Insbesondere unter Verwendung der grabenlosen und platzsparenden Verlegetechniken Pflügen oder Fräsen zeichnen sich bereits heute Gesamtkostenvorteile im Durchmesserbereich bis DA 110 gegenüber Stahlrohrleitungen ab.
Kunststoffrohre im Gashochdruckbereich - Technik, Praxis, Kostenvergleich
Weltweit werden in der Gasversorgung seit Mitte der 60er-Jahre vermehrt Kunststoffrohre im Druckbereich bis 10 bar erfolgreich eingesetzt. Durch gezielte Materialoptimierungen konnten im PE-Segment der Druckbereich stetig erhöht und die Langzeitstabilität verbessert werden. E.ON Ruhrgas untersuchte in Zusammenarbeit mit dem DVGW und namhaften Herstellern aus der Kunststoffherstellungs- und Rohrindustrie Kunststoffrohre einschließlich der neu entwickelten Verbindungstechniken für den Druckbereich bis 16 bar. Hierbei wurden Berstdruckuntersuchungen im Neuzustand sowie nach mehreren tausend Betriebsstunden, Langzeittests unter realen Bedingungen und Praxisinstallationen durchgeführt. Für die Untersuchungen wurden 60 m lange Prüflinge auf Startbetriebsdrücke von ca. 25 bar (Mindest-Prüfanforderung eingestellt. Bei den 3 m langen Prüflingen wurden die Anforderungen erhöht und mit Betriebsdrücken um 35 bar beaufschlagt. Alle Rohre einschließlich der Verbindungstechniken hielten den Druckbelastungen über mehrere tausend Betriebsstunden stand. Die Untersuchungsergebnisse und die Entwicklung von neuen Kunststoffmaterialien und Materialkombinationen lassen erwarten, dass Kunststoffrohrsysteme im Druckbereich bis 16 bar bzw. auch darüber hinaus zukünftig standardmäßig eingesetzt werden dürfen. Insbesondere unter Verwendung der grabenlosen und platzsparenden Verlegetechniken Pflügen oder Fräsen zeichnen sich bereits heute Gesamtkostenvorteile im Durchmesserbereich bis DA 110 gegenüber Stahlrohrleitungen ab.
Kunststoffrohre im Gashochdruckbereich - Technik, Praxis, Kostenvergleich
Weßing, Werner (Autor:in) / Hanselmann, Dieter (Autor:in)
bbr - Fachmagazin für Brunnen- und Leitungsbau ; 62 ; 16-21
2011
6 Seiten, 13 Bilder
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
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