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VOC- und Aldehydkonzentrationen in beschwerdefreien Klassenräumen unter unterschiedlichen Nutzungs- und Lüftungsbedingungen
Um einen Überblick über die Normalbelastung von flüchtigen organischen Verbindungen (volatile organic compounds, VOC) und Aldehyden in Klassenräumen des allgemeinbildenden Unterrichts unter verschiedenen Nutzungs- und Lüftungsbedingungen zu erhalten, führte die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Projektes "Gesunde Luft in Schulen" in 381 nicht verdächtigen Klassenräumen an 111 Schulen Messungen der Raumluftkonzentration durch. Als Ergebnis ist festzustellen, dass sich in Klassenräumen im Normalzustand in der Regel keine auffälligen VOC- und Aldehydkonzentrationen zeigen. Dennoch kann die Raumluftqualität durch Lüftungsmaßnahmen weiter verbessert werden. Die Ergebnisse werden in Abhängigkeit von der Schulart, vom Schuljahr, von der Lage der Schule, vom Baujahr, von Renovierungsmaßnahmen, der Bauweise und der Ausstattung des Klassenraumes erläutert. Die Richtwerte I des Umweltbundesamtes sind deutlich unterschritten. Schülerinnen und Schüler verursachen einen zusätzlichen VOC-Eintrag in den Klassenraum. Auffälligste Werte sind hierbei Decamethylcyclopentasiloxan (D5) und Limonen. D5 wird insbesondere durch die Aufbewahrung von Straßenkleidung wie Jacken und Mäntel in Klassenräume eingetragen.
VOC- und Aldehydkonzentrationen in beschwerdefreien Klassenräumen unter unterschiedlichen Nutzungs- und Lüftungsbedingungen
Um einen Überblick über die Normalbelastung von flüchtigen organischen Verbindungen (volatile organic compounds, VOC) und Aldehyden in Klassenräumen des allgemeinbildenden Unterrichts unter verschiedenen Nutzungs- und Lüftungsbedingungen zu erhalten, führte die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Projektes "Gesunde Luft in Schulen" in 381 nicht verdächtigen Klassenräumen an 111 Schulen Messungen der Raumluftkonzentration durch. Als Ergebnis ist festzustellen, dass sich in Klassenräumen im Normalzustand in der Regel keine auffälligen VOC- und Aldehydkonzentrationen zeigen. Dennoch kann die Raumluftqualität durch Lüftungsmaßnahmen weiter verbessert werden. Die Ergebnisse werden in Abhängigkeit von der Schulart, vom Schuljahr, von der Lage der Schule, vom Baujahr, von Renovierungsmaßnahmen, der Bauweise und der Ausstattung des Klassenraumes erläutert. Die Richtwerte I des Umweltbundesamtes sind deutlich unterschritten. Schülerinnen und Schüler verursachen einen zusätzlichen VOC-Eintrag in den Klassenraum. Auffälligste Werte sind hierbei Decamethylcyclopentasiloxan (D5) und Limonen. D5 wird insbesondere durch die Aufbewahrung von Straßenkleidung wie Jacken und Mäntel in Klassenräume eingetragen.
VOC- und Aldehydkonzentrationen in beschwerdefreien Klassenräumen unter unterschiedlichen Nutzungs- und Lüftungsbedingungen
VOC and aldehyde concentrations in non-suspect classrooms with varying room uses and ventilation arrangements
Neumann, Heinz-Dieter (Autor:in) / Benitez, Susanne (Autor:in) / Hahn, Jens-Uwe (Autor:in)
2014
10 Seiten, Bilder, Tabellen, 18 Quellen
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
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