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Untersuchung der Effektivitaet von Kalkprodukten fuer die trockene Rauchgasreinigung. T. 1. Statisches Verfahren
Zur Ermittlung der Effektivitaet von Kalkprodukten fuer die trockene Rauchgasreinigung galt es, in Untersuchungen dem Einfluss der Reaktionstemperatur, der Gaszusammensetzung und den chemischen und physikalischen Eigenschaften der Kalkadditive auf das Reaktionsverhalten mit den Schadgasen nachzugehen. Als Reaktor wurde eine Thermowaage benutzt, in der das zu untersuchende Additiv als kleines Festbett vorlag. Die verwendeten Reaktionsgase waren wasserdampffrei. Die Versuche wurden im Niedertemperaturbereich (150-500C) und im Hochtemperaturbereich (850-1200C) durchgefuehrt. Waehrend der Schwerpunkte der Untersuchungen im Niedertemperaturbereich auf der Reaktion von Kalkhydraten mit Schadgasen gelegt wurde, wurden im Hochtemperaturbereich sowohl Kalkhydrat- als auch Karbonatgesteinsadditive untersucht, wobei hier die SO2-Einbindung im Mittelpunkt der Untersuchungen stand. Sowohl im Niedertemperaturbereich als auch im Hochtemperaturbereich bewirkt eine Temperaturzunahme aufgrund der thermischen Aktivierung der Schadgasmolekuele eine Erhoehung der Umsatzgeschwindigkeit der Schadgas-Feststoff-Reaktion. Lediglich bei sehr hohen Temperaturen (oberhalb 1100C) ist aufgrund der Naehe der Zersetzungstemperatur des gebildeten CaSO4 eine drastische Reduzierung der Umsatzgeschwindigkeit zu beobachten. Die Schadgasreaktion im Hochtemperaturbereich zeigte eine Abhaengigkeit der Umsatzgeschwindigkeit von der SO2-Gaskonzentration, was fuer die Reaktionen 1. Ordnung typisch ist. Weitere Einflussgroessen waren die Abgaszusammensetzung und Additiv-Eigenschaften.
Untersuchung der Effektivitaet von Kalkprodukten fuer die trockene Rauchgasreinigung. T. 1. Statisches Verfahren
Zur Ermittlung der Effektivitaet von Kalkprodukten fuer die trockene Rauchgasreinigung galt es, in Untersuchungen dem Einfluss der Reaktionstemperatur, der Gaszusammensetzung und den chemischen und physikalischen Eigenschaften der Kalkadditive auf das Reaktionsverhalten mit den Schadgasen nachzugehen. Als Reaktor wurde eine Thermowaage benutzt, in der das zu untersuchende Additiv als kleines Festbett vorlag. Die verwendeten Reaktionsgase waren wasserdampffrei. Die Versuche wurden im Niedertemperaturbereich (150-500C) und im Hochtemperaturbereich (850-1200C) durchgefuehrt. Waehrend der Schwerpunkte der Untersuchungen im Niedertemperaturbereich auf der Reaktion von Kalkhydraten mit Schadgasen gelegt wurde, wurden im Hochtemperaturbereich sowohl Kalkhydrat- als auch Karbonatgesteinsadditive untersucht, wobei hier die SO2-Einbindung im Mittelpunkt der Untersuchungen stand. Sowohl im Niedertemperaturbereich als auch im Hochtemperaturbereich bewirkt eine Temperaturzunahme aufgrund der thermischen Aktivierung der Schadgasmolekuele eine Erhoehung der Umsatzgeschwindigkeit der Schadgas-Feststoff-Reaktion. Lediglich bei sehr hohen Temperaturen (oberhalb 1100C) ist aufgrund der Naehe der Zersetzungstemperatur des gebildeten CaSO4 eine drastische Reduzierung der Umsatzgeschwindigkeit zu beobachten. Die Schadgasreaktion im Hochtemperaturbereich zeigte eine Abhaengigkeit der Umsatzgeschwindigkeit von der SO2-Gaskonzentration, was fuer die Reaktionen 1. Ordnung typisch ist. Weitere Einflussgroessen waren die Abgaszusammensetzung und Additiv-Eigenschaften.
Untersuchung der Effektivitaet von Kalkprodukten fuer die trockene Rauchgasreinigung. T. 1. Statisches Verfahren
Efficiency studies on lime as a combustion air dry-cleaning material. P. 1. Static process
Mehlmann, M. (Autor:in)
1985
108 Seiten, 15 Bilder, 17 Tabellen, 44 Quellen
Report
Deutsch
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