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A time-resolved synchrotron energy dispersive diffraction study of the dynamic aspects of the synthesis of ettringite during minepacking
Mittels energiedispersiver Synchrotronröntgenbeugung läßt sich die zu Ettringit führende chemische Reaktion präzise zeitaufgelöst analysieren. An den (110)-(112)- und (114)-Peaks lassen sich Ettringit-Entstehung und -Wachstum von Anfang an zeitaufgelöst verfolgen. Quantitativ ist die Hydratisierungsfolge an zeitaufgelösten Mustern - etwa der typisch sigmoidalen Art des 110-Peaks - zu erkennen. Wegen Peak-Überlappungen in ED-Mustern ist über (110)- und (100)-Peaks lediglich der a-Parameterverlauf der Ettringit-Elementarzelle zu identifizieren. Sigmoidale Gitterparameterverschiebung von 11.14 AE nach 11.23 AE wird mittels Kristallchemie fester Lösungen interpretiert. Zuerst entstandene Ettringite sollen danach Sulfatmangelverbindungen sein. Diese Erklärung stimmt mit einem ternären, im Text abgebildeten Ettringitstufenwachstumsdiagramm überein, bei dem anfangs Sulfatmangelverbindungen entstehen. Schnell verfügbare Sulfationen in fester Lösung sollen die Reaktion kontrollieren. Das ternäre Ettringitphasendiagramm ist nicht so verifiziert, daß sich über Zulässigkeit oder Richtigkeit dieser Annahme bei Hydratisierung urteilen ließe. Aus Gitterparameterveränderungen der Kristallchemie fester Ettringitlösungen sollen sich im ersten Stadium der Anhydritphasenlösung sulfatmangel-hydroxyl-carboxylatreiche Ettringitanalogien ergeben, die die scheinbar unmittelbare Ettringitentstehung verständlich machen.
A time-resolved synchrotron energy dispersive diffraction study of the dynamic aspects of the synthesis of ettringite during minepacking
Mittels energiedispersiver Synchrotronröntgenbeugung läßt sich die zu Ettringit führende chemische Reaktion präzise zeitaufgelöst analysieren. An den (110)-(112)- und (114)-Peaks lassen sich Ettringit-Entstehung und -Wachstum von Anfang an zeitaufgelöst verfolgen. Quantitativ ist die Hydratisierungsfolge an zeitaufgelösten Mustern - etwa der typisch sigmoidalen Art des 110-Peaks - zu erkennen. Wegen Peak-Überlappungen in ED-Mustern ist über (110)- und (100)-Peaks lediglich der a-Parameterverlauf der Ettringit-Elementarzelle zu identifizieren. Sigmoidale Gitterparameterverschiebung von 11.14 AE nach 11.23 AE wird mittels Kristallchemie fester Lösungen interpretiert. Zuerst entstandene Ettringite sollen danach Sulfatmangelverbindungen sein. Diese Erklärung stimmt mit einem ternären, im Text abgebildeten Ettringitstufenwachstumsdiagramm überein, bei dem anfangs Sulfatmangelverbindungen entstehen. Schnell verfügbare Sulfationen in fester Lösung sollen die Reaktion kontrollieren. Das ternäre Ettringitphasendiagramm ist nicht so verifiziert, daß sich über Zulässigkeit oder Richtigkeit dieser Annahme bei Hydratisierung urteilen ließe. Aus Gitterparameterveränderungen der Kristallchemie fester Ettringitlösungen sollen sich im ersten Stadium der Anhydritphasenlösung sulfatmangel-hydroxyl-carboxylatreiche Ettringitanalogien ergeben, die die scheinbar unmittelbare Ettringitentstehung verständlich machen.
A time-resolved synchrotron energy dispersive diffraction study of the dynamic aspects of the synthesis of ettringite during minepacking
Zeitbestimmte Synchrotron-energiedispersive Beugungsuntersuchung, dynamischer Aspekt der Ettringitsynthese bei Flözverfüllung
Muhamad, M.N. (Autor:in) / Barnes, P. (Autor:in) / Fentiman, C.H. (Autor:in) / Hausermann, D. (Autor:in) / Pollmann, H. (Autor:in) / Rashid, S. (Autor:in)
Cement and Concrete Research ; 23 ; 267-272
1993
6 Seiten, 5 Bilder, 11 Quellen
Aufsatz (Zeitschrift)
Englisch
British Library Online Contents | 1993
|Aspects of Residual Stress Determination Using Energy-Dispersive Synchrotron X-Ray Diffraction
British Library Online Contents | 2006
|British Library Online Contents | 1993
|British Library Online Contents | 2003
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